Cusco-Kathedrale

Cusco-Kathedrale

Cusco

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Die Cusco-Kathedrale, offiziell als Basilika-Kathedrale der Jungfrau der Himmelfahrt (Basilica Cathedral of the Virgin of the Assumption) bekannt, ist die Hauptkirche von Cusco, Peru, und Sitz des Erzbistums von Cusco. Sie liegt auf der Nordostseite der Plaza de Armas und nimmt eine Fläche von ungefähr 3.920 Quadratmetern ein. Die Kathedrale wurde auf den Grundmauern von Inka-Bauten errichtet, darunter Suntur Wasi (House of Government) und Kiswarkancha, der Palast des Inca Viracocha. Die Architektur zeigt drei Mittelschiffe gleicher Höhe und mehrere Kapellen und spiegelt damit spanisch-koloniale kirchliche Stile wider, die von den Kathedralen in Lima und Jaén beeinflusst sind. Mit dem Bau wurde Mitte des 16. Jahrhunderts begonnen; verschiedene Architekten waren an der Entwicklung beteiligt. Zum Kathedralenkomplex gehört auch die kleinere Kirche von El Triunfo, die 1539 auf dem ehemaligen Palast von Viracocha erbaut wurde und heute als Neben-Kapelle dient. Die Kathedrale ist ein zentrales religiöses und kulturelles Wahrzeichen im historischen Zentrum von Cusco, das 1983 zum UNESCO-Welterbe erklärt wurde. Sie hat eine große historische und spirituelle Bedeutung und steht für die Verschmelzung des Inka-Erbes mit dem Einfluss der spanischen Kolonialherrschaft. So wird sie zum einzigartigen Symbol von Cuscos vielschichtiger Vergangenheit und lebendigem Heute.

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Tipp: Besucher sollten die Kathedrale am Morgen besichtigen, um Menschenmengen zu vermeiden und das natürliche Licht zu genießen, das die Innenräume und Kunstwerke zum Leuchten bringt. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um den Eintritt zu sichern. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Studierende, Senioren und Gruppen. Geführte Touren helfen dabei, die reiche Geschichte und die Kunst der Kathedrale besser zu verstehen.

Interessante Fakten

  • Die Kathedrale wurde über den Fundamenten von Inka-Palästen errichtet, darunter Kiswarkancha, der Palast des Inca Viracocha.
  • Die kleinere Kirche El Triunfo, die 1539 erbaut wurde, gehört zum Kathedralenkomplex und war ursprünglich die erste Kathedrale von Cusco.
  • Die Kathedrale hat drei Mittelschiffe gleicher Höhe – ein Entwurf, der von den Kathedralen in Lima und Jaén in Spanien inspiriert wurde.
  • Sie nimmt nahezu 3.920 Quadratmeter ein und ist damit das wichtigste religiöse Bauwerk im historischen Zentrum.
  • Die Kathedrale ist seit 1983 Teil des zum UNESCO-Welterbe gehörenden Historischen Zentrums von Cusco.

Geschichte

1538

Die Cusco-Kathedrale wurde ab 1538 nach der spanischen Eroberung errichtet, an der Stelle des ehemaligen Inka-Palasts von Viracocha.

Die ersten Bauarbeiten waren mit Schwierigkeiten verbunden, unter anderem wegen begrenzten Platzes und konkurrierender Ansprüche angrenzender Flächen durch Ordensgemeinschaften.

1552

Der Standort der Kathedrale wurde 1552 endgültig festgelegt, als der Stadtrat das Land kaufte, das dem Palast Kiswarkancha entspricht.

In den folgenden Jahrzehnten trugen mehrere Architekten zu ihrer Entwicklung bei, bis schließlich eine dreischiffige Struktur entstand, die von spanischen Kathedralen inspiriert war.

Seitdem ist die Kathedrale ein wichtiger religiöser Mittelpunkt und ein Symbol der spanischen kolonialen Macht in der Region.

1972

1972 wurde sie zum Historischen Denkmal von Peru erklärt und zusammen mit dem historischen Zentrum von Cusco 1983 zum UNESCO-Welterbe.

Ortsführer

1
Hauptschiff und Kapellen16th century

Im Inneren der Kathedrale finden sich drei Mittelschiffe gleicher Höhe, umrahmt von zahlreichen Kapellen mit kolonial geprägter religiöser Kunst. Dazu zählen Gemälde aus der Cusco-Schule, die die Verbindung europäischer und indigener Einflüsse sichtbar machen.

2
Kirche El Triunfo1539

Die 1539 an der Stelle des ehemaligen Inka-Palasts von Viracocha errichtete, kleinere Kirche ist Teil des Kathedralenkomplexes und diente als erste Kathedrale von Cusco. Heute fungiert sie als Neben-Kapelle und beherbergt bedeutende religiöse Kunst aus der Kolonialzeit.