Historisches Schutzgebiet Pampa de Ayacucho

Historisches Schutzgebiet Pampa de Ayacucho

Ayacucho

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Das Historische Schutzgebiet Pampa de Ayacucho ist ein geschütztes Gebiet bei der Ortschaft Quinua in Ayacucho, Peru, mit einer Fläche von etwa 3 km². 1980 eingerichtet, um den Schauplatz der entscheidenden Schlacht von Ayacucho (1824) zu bewahren, die das Ende der spanischen Herrschaft in Südamerika markierte. So verbindet das Schutzgebiet historische Bedeutung mit natürlicher Schönheit. Zu den Highlights gehört ein 44 Meter hoher Obelisk aus Marmor, entworfen von dem spanischen Künstler Aurelio Bernandino Arias. Er ist mit Bronzestatuen wichtiger Heerführer sowie einem Medaillon mit dem Abbild von Simón Bolívar geschmückt und symbolisiert den Kampf um die Unabhängigkeit. Das Areal ist zudem ein natürlicher Aussichtspunkt: In einer Höhe von 3.396 Metern können Besucher einen Panoramablick über die Landschaft rund um Ayacucho genießen. Neben seiner historischen Relevanz schützt das Schutzgebiet auch einheimische Pflanzen wie Wildklee, pinco pinco und das Gras ichu sowie Tiere wie die Puna-Perlhuhns und Enten der Art huallata sowie weitere Vogelarten aus den Anden. Jedes Jahr am 9. Dezember wird die Schlacht hier nachgestellt – ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren. Seit 2023 gehört es zum Bicentenario - Ayacucho Biosphärenreservat und verbindet damit Naturschutz mit kulturellem Erbe.

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Tipp: Besuchen Sie die Region in der ersten Dezemberhälfte, um die jährliche Nachstellung der Schlacht von Ayacucho zu erleben – ein lebendiges kulturelles Ereignis. In dieser Zeit wird die Vorausbuchung von Tickets empfohlen, da mit mehr Besuchern zu rechnen ist. Das Schutzgebiet ist das ganze Jahr über frei zugänglich, doch die Trockenzeit (Mai bis Oktober) bietet die besten Bedingungen für Erkundungen und Fotografie. Gegebenenfalls gibt es Ermäßigungen für Studierende und Gruppen. Nehmen Sie warme Kleidung mit, da die Höhe für kühlere Temperaturen sorgt.

Interessante Fakten

  • Der Obelisk ist 44 Meter hoch und mit weißem Marmor verkleidet – ein markantes Wahrzeichen der Region.
  • Bronzestatuen von sechs Generälen, die die Schlacht befehligten, stehen im Bereich um das Monument und sind jeweils 3 Meter hoch.
  • Ein Medaillon zeigt das Abbild von Simón Bolívar und hebt seine strategische Führungsrolle in der Schlacht hervor.
  • Das Schutzgebiet liegt auf einer Höhe von 3.396 Metern und bietet Panoramablicke über die Landschaft rund um Ayacucho.
  • Die jährliche Nachstellung der Schlacht von Ayacucho am 9. Dezember zieht sowohl professionelle Schauspieler als auch Volunteers an und trägt dazu bei, das kulturelle Gedächtnis lebendig zu halten.

Geschichte

Das Historische Schutzgebiet Pampa de Ayacucho wurde offiziell am 14.

1980

August 1980 gegründet, um den Ort der Schlacht von Ayacucho zu schützen, die am 9.

1824

Dezember 1824 ausgetragen wurde und den entscheidenden Konflikt darstellte, der die spanische Kolonialherrschaft in Südamerika beendete.

1968

1968 führte ein öffentlicher Wettbewerb zur Auswahl eines Marmobelisk-Monuments durch Aurelio Bernandino Arias, um das 150-jährige Jubiläum der Schlacht zu würdigen.

1780

Das Monument wurde errichtet, um die Kämpfer zu ehren und den fast fünfzig Jahre währenden Kampf um die Unabhängigkeit zu symbolisieren – von der Revolution des Tupac Amaru II im Jahr 1780 bis zum Sieg bei Ayacucho.

2023

2023 wurde das Schutzgebiet in das Bicentenario - Ayacucho Biosphärenreservat aufgenommen und damit sein kombinierter natürlicher und historischer Wert hervorgehoben.

Ortsführer

1
Obeliskenmonument1968 (Entwurf)
Aurelio Bernandino Arias

Eine 44 Meter hohe Struktur aus bewehrtem Beton, mit weißem Marmor verkleidet. Dazu gehören Bronzestatuen wichtiger Heerführer der Schlacht von Ayacucho sowie ein Medaillon mit dem Abbild von Simón Bolívar. Das Monument steht als Symbol des Unabhängigkeitskampfs und bietet eine Plattform für einen Blick mit Panoramaperspektive.

2
Natürlicher Aussichtspunkt

Die erhöhte Ebene des Schutzgebiets auf 3.396 Metern Höhe bietet natürliche Aussichtspunkte, um die weite Landschaft rund um Ayacucho zu beobachten. Damit ist es ein besonders schöner Ort für Besucher, die sich für Landschaftsfotografie und Naturerlebnisse interessieren.

3
Bereiche für Flora und Fauna

Das Schutzgebiet bewahrt einheimische Pflanzenarten wie Wildklee, pinco pinco, llantén, ichu-Gras und peccoy – Pflanzen, die einheimischen Weidetieren als Grundlage dienen. In der Region leben zudem Vogelarten wie das Puna-Perlhuhn, die Ente huallata und kulle kulle. So spiegelt sich hier die Biodiversität der Region wider.

Kontakt

Telefon: 966 120 631