Ampay-Nationalheiligtum

Ampay-Nationalheiligtum

Apurímac

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Das Ampay-Nationalheiligtum wurde 1987 gegründet und schützt ein Gebiet von 36,35 Quadratkilometern in den peruanischen Anden in der Nähe von Abancay. Mittelpunkt ist der Berg Ampay, der bis auf 5.235 Meter ansteigt. Umgeben ist er von steilen Hängen und von zwei markanten Seen in großer Höhe: Angasccocha und Uspaccocha. Das Schutzgebiet bewahrt den gefährdeten Intimpa-Nadelwald (Podocarpus glomeratus) mit einer Fläche von nahezu 600 Hektar – außerdem gibt es artenreiche Bergwälder und Graslandschaften in hoher Höhe. Es beherbergt eine Vielzahl andiner Wildtiere, darunter Pumas, Andenfüchse, Tarucas und endemische Vögel wie das Apurímac-Segelflügelchen. Besucher können in ausgewiesenen Bereichen wandern und campen und so die einzigartigen ökologischen Zonen des Schutzgebiets sowie die beeindruckende Bergkulisse erleben. Die jahreszeitlichen Klimaunterschiede reichen von milden Temperaturen in tieferen Lagen bis hin zu Frostbedingungen und Schnee in den höchsten Gipfeln. Trotz seines Schutzstatus sieht sich das Heiligtum Herausforderungen gegenüber: durch illegale Jagd, invasive Arten und landwirtschaftlichen Druck.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Ampay-Nationalheiligtum ist die Trockenzeit von Mai bis September, wenn die Wetterbedingungen günstiger sind für Wandern und Campen. Es empfiehlt sich, im Voraus eine Genehmigung zu organisieren oder sich bei den lokalen Behörden in Abancay oder Tamburco zu informieren. Besucher sollten sich auf Bedingungen in großer Höhe und wechselnde Temperaturen einstellen. Obwohl möglicherweise Eintrittsgebühren anfallen, gibt es oft ermäßigte Tarife für Studierende und lokale Bewohner. Die Buchung einer geführten Tour oder eines lokalen Guides kann das Erlebnis verbessern und zugleich die Arbeit zum Erhalt der Natur unterstützen.

Interessante Fakten

  • Das Ampay-Nationalheiligtum schützt einen der wenigen verbliebenen Wälder von Intimpa (Podocarpus glomeratus), einer gefährdeten Nadelbaumart.
  • Das Schutzgebiet umfasst zwei Seen in großer Höhe: Angasccocha und Uspaccocha; letzterer wirkt wie ein riesiger Krater und spiegelt die schneebedeckten Gipfel wider.
  • Das Apurímac-Segelflügelchen, eine endemische Vogelart, lebt in den Wäldern des Schutzgebiets.
  • Die Höhenlage reicht von 2.900 bis 5.235 Metern und umfasst damit verschiedene ökologische Zonen von Bergwäldern bis zu alpinen Graslandschaften.
  • Lokale Gemeinschaften stellten mit mehr als 3.000 Unterschriften eine Petition an die Regierung, um das Schutzgebiet einzurichten – ein Hinweis auf starke Unterstützung für den Naturschutz in der Region.

Geschichte

Die botanische Bedeutung des Gebiets um den Berg Ampay wurde in den 1930er-Jahren erkannt, als der Podocarpus-Wald identifiziert wurde.

1983

1983 führte eine Petition von lokalen Bürgern und Naturschützern zu staatlichem Handeln, um das Gebiet zu schützen.

Anschließend wurde das Ampay-Nationalheiligtum per Dekret am 23.

1987

Juli 1987 offiziell gegründet, um seine einzigartigen Ökosysteme und gefährdeten Arten zu bewahren.

Im Laufe der Jahrzehnte ist das Schutzgebiet zu einem wichtigen Rückzugsort für heimische Pflanzen und Tiere geworden und steht zugleich als Symbol für die regionalen Naturschutzbemühungen.

Ortsführer

1
Berg Ampay

Der höchste Gipfel innerhalb des Schutzgebiets erreicht 5.235 Meter. Er bietet anspruchsvolle Wanderstrecken und Panoramablicke auf die umliegenden Anden sowie auf die Stadt Abancay.

2
Intimpa-Wälder

Ausgedehnte Bestände der gefährdeten Intimpa-Nadel (Podocarpus glomeratus) auf nahezu 600 Hektar Fläche. Sie zählen zu den wichtigsten ökologischen Schätzen des Schutzgebiets.

3
Uspaccocha-See

Ein See in großer Höhe auf 3.750 Metern. Besonders bekannt ist er durch sein kraterartiges Erscheinungsbild und seine reflektierenden Wasserflächen, die die schneebedeckten Gipfel des Berges Ampay spiegeln.

4
Zonen aus Bergwald und Grasland

Das Schutzgebiet hat zwei zentrale Vegetationszonen: den Bergwald mit einer Vielzahl an Baumarten sowie Graslandschaften in hoher Höhe mit spezialisierten Pflanzenarten. Getrennt werden beide durch eine Übergangszone oberhalb von 3.700 Metern.

Kontakt

Telefon: 968 218 435