Archäologische Stätte Saywite

Archäologische Stätte Saywite

Apurímac

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Die Archäologische Stätte Saywite liegt in der Region Apurímac in Peru und ist vor allem wegen ihres massiven Granitmonolithen bekannt, der mit über 200 detailreichen geometrischen und zoomorphen Figuren gestaltet ist – darunter Reptilien, Frösche und Großkatzen. Der Monolith ist etwa zwei Meter lang und vier Meter breit. Man geht davon aus, dass er ein topografisches hydraulisches Modell darstellt: mit Terrassen, Becken, Flüssen, Tunneln und Bewässerungskanälen. Die Stätte diente als religiöses Zentrum der Inka und stand im Zeichen der Verehrung des Wassers sowie entsprechender Rituale. Archäologen deuten die Gravuren als symbolische Darstellungen der Wassersysteme des Tals und möglicherweise als Modell eines heiligen Universums. Das Tempelensemble verfügte einst über große Säulen, die mit Goldbändern verziert waren, und wurde von der Priesterin Asarpay beaufsichtigt – sie wird in Erinnerung an ihren tragischen Tod bewahrt, um einer Gefangennahme durch die Spanier zu entgehen. Die detailreichen Arbeiten am Monolith geben wertvolle Einblicke in die hydraulische Ingenieurskunst und die religiösen Praktiken der Inka und machen Saywite zu einem einzigartigen archäologischen und kulturellen Wahrzeichen.

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Tipp: Besucher sollten ihre Reise idealerweise in der Trockenzeit einplanen, um besseren Zugang und eine bessere Sicht auf die Stätte zu haben. Aufgrund der Beliebtheit der Anlage wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen. Geführte Touren können helfen, die Bedeutung der Symbolik des Monolithen und den historischen Kontext der Stätte besser zu verstehen. Möglicherweise gibt es Ermäßigungen für Studierende und Senioren. Tragen Sie bequemes Schuhwerk, da sich die Stätte auf einem Hügel befindet und etwas zu Fuß zurückgelegt werden muss.

Interessante Fakten

  • Der Saywite-Monolith enthält über 200 Gravuren mit Tieren wie Reptilien, Fröschen und Großkatzen sowie mit Terrassen und Bewässerungskanälen.
  • Der Monolith wird als topografisches hydraulisches Modell interpretiert, das den Wasserfluss und die Bewässerungssysteme darstellt.
  • Die Priesterin Asarpay, die mit der Stätte in Verbindung gebracht wird, soll sich Berichten zufolge in einer nahen 400 Meter tiefen Schlucht in den Tod gestürzt haben, um einer spanischen Gefangennahme zu entgehen.
  • Die Stätte liegt etwa 47 Kilometer östlich von Abancay und ungefähr drei Stunden von Cusco entfernt.
  • Der Granitmonolith ist ungefähr zwei Meter lang, vier Meter breit und nahezu zweieinhalb Meter hoch.

Geschichte

Saywite wurde als inkazeitliches religiöses Zentrum eingerichtet, das der Verehrung des Wassers gewidmet war; der Monolith diente dabei als symbolisches hydraulisches Modell.

Der Tempel besaß große Säulen, die mit Gold verziert waren, und wurde von der Priesterin Asarpay geleitet, die während der spanischen Eroberung starb, um einer Gefangennahme zu entgehen.

Über die Jahrhunderte blieb die Stätte wegen ihrer religiösen und kulturellen Bedeutung von großer Relevanz und vermittelte Einblicke in die Ingenieurskunst der Inka sowie in ihre Zeremonialpraktiken.

Ortsführer

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Saywite-MonolithInka-Zeit (vor- bzw. präkolumbisch)

Das zentrale Element der Anlage: Dieser gewaltige Granitfelsen ist aufwendig mit über 200 Figuren gestaltet, die Tiere, Wasserkanäle, Terrassen und Bewässerungssysteme darstellen. Er gilt als symbolisches hydraulisches Modell und als heilige Darstellung des inkaischen Universums.