
Panamá Viejo
Panamá
Panamá Viejo, auch als Old Panama bekannt, ist die archäologische Stätte der ursprünglichen Stadt Panama, die 1519 von Pedro Arias Dávila gegründet wurde. Es war die erste dauerhafte europäische Siedlung am Pazifischen Ozean und diente als wichtiger Knotenpunkt für spanische Expeditionen sowie für den Transport von Gold und Silber nach Spanien. Die Stadt erblühte im 16. und 17. Jahrhundert, obwohl sie mehrfach von Bränden, Piratenangriffen und einem Erdbeben heimgesucht wurde. 1671 griff der walisische Freibeuter Henry Morgan die Stadt an und plünderte sie; anschließend wurde sie durch einen Brand zerstört und verlassen. Heute gehören zu den Ruinen Überreste der Kathedrale, von Konventen und weiteren kolonialen Bauwerken – ein eindrucksvoller Einblick in frühe koloniale Stadtplanung und Architektur. Seit 1997 als UNESCO-Welterbe anerkannt, steht Panamá Viejo für Panamas koloniale Vergangenheit und seine strategische Bedeutung im Spanischen Weltreich.
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Tipp: Besuchen Sie Panamá Viejo dienstags bis sonntags zwischen 8:30 Uhr und 17:30 Uhr; die Ticketstelle schließt um 16:30 Uhr. Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu kaufen und nach geführten Touren oder Aktivitäten zu fragen, um Ihren Besuch noch abwechslungsreicher zu gestalten. Frühmorgendliche Besuche sind ideal, um Menschenmengen zu vermeiden und kühlere Temperaturen zu genießen.
Interessante Fakten
- •Panamá Viejo ist die älteste durchgehend bewohnte europäische Siedlung an der Pazifikküste der Amerikas.
- •Die Stadt wurde 1671 von dem walisischen Freibeuter Henry Morgan nach einem neun Tage dauernden Marsch durch den Dschungel angegriffen und zerstört.
- •Zu den Ruinen gehören die Überreste der ursprünglichen Kathedrale, von Konventen und weiteren kolonialen Gebäuden.
- •Panamá Viejo war als Pit Stop in der 19. Staffel von The Amazing Race zu sehen.
- •Der Ort bietet kulturelle und archäologische Aktivitäten, um den Erhalt und die Bildung zu fördern.
Geschichte
Am 15.
August 1519 von Pedro Arias Dávila gegründet, war Panamá Viejo die erste dauerhafte europäische Stadt an der Pazifikküste.
Sehr schnell wurde sie zur strategischen Basis für spanische Expeditionen nach Peru und zu einem wichtigen Umschlagpunkt für die Verschiffung von kostbaren Metallen nach Spanien.
Die Stadt überstand Brände in 1539 und 1563, Piratenangriffe sowie ein Erdbeben im Jahr 1620.
Die Bevölkerungszahl wuchs bis 1670 auf etwa 10.000.
1671 führte der Angriff von Henry Morgan zur Zerstörung der Stadt durch Feuer; daraufhin wurde die Stadt Panama einige Kilometer westlich an ihren heutigen Standort verlegt.
Panamá Viejo wurde 1997 wegen seiner historischen Bedeutung zum UNESCO-Welterbe erklärt.
Ortsführer
Kathedralruinen16. Jahrhundert
Die Überreste der ursprünglichen Panama-Kathedrale, die im Brand von 1671 zerstört wurde, zeigen koloniale religiöse Architektur und bieten panoramische Ausblicke von dem noch erhaltenen Glockenturm.
Ruinen des Konvents der Concepción Nonnen16. Jahrhundert
Diese Ruinen stehen für den ehemaligen Konvent, in dem Nonnen des Ordens Concepción lebten – ein Spiegel der religiösen und sozialen Struktur des kolonialen Panama.
Archäologische Stätte
Das größere archäologische Gelände umfasst Fundamente und Reste von Häusern, Straßen und öffentlichen Gebäuden. So lässt sich der Grundriss und das tägliche Leben der kolonialen Stadt nachvollziehen.
Kontakt
Telefon: 226-8915