
Isla Iguana Wildlife Refuge
Los Santos
Das Isla Iguana Wildlife Refuge liegt 5 Kilometer vor der Küste der Provinz Los Santos auf der Azuero-Halbinsel von Panama und umfasst 53 Hektar, darunter 13 Hektar Trocken-Tropenwald und 40 Hektar Korallenriffe. Die umliegenden Riffe beherbergen über 17 Korallenarten und 347 Fischarten und schaffen so ein reiches marines Ökosystem. Besucher können unter anderem Krake, Muränen, Delfine sowie fünf Arten von Meeresschildkröten beobachten, die zwischen April und September auf der Insel brüten. Das Schutzgebiet ist außerdem für Buckelwale bekannt, die von Juni bis Oktober in die warmen Pazifikgewässer kommen, um zu gebären und ihre Jungen aufzuziehen. Das terrestrische Tierleben der Insel umfasst Einsiedlerkrebse, schwarze und grüne Leguane, Boas sowie Fregattvögel mit rotem Kehllappen – damit ist es ein wichtiger Lebensraum sowohl für Meeres- als auch Landarten. Touren starten typischerweise vom Arenal Beach in Pedasi oder von Mariabe aus und ermöglichen den Zugang zu dieser natürlichen Oase. Die einzigartige Kombination aus terrestrischer und mariner Artenvielfalt sowie die Rolle des Refugiums im Naturschutz machen Isla Iguana zu einem besonderen Ziel für Naturfreunde und Eco-Touristen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Isla Iguana Wildlife Refuge ist von Juni bis Oktober zum Walbeobachten oder zwischen April und September, um das Brüten der Meeresschildkröten zu erleben. Es wird empfohlen, die Touren im Voraus von Pedasi oder Mariabe zu buchen, um die Verfügbarkeit zu sichern. Besucher sollten Schnorchelausrüstung mitbringen, um die lebhaften Korallenriffe und das Meeresleben zu erkunden. Respekt gegenüber der Tierwelt und die Einhaltung der Richtlinien des Refugiums sind entscheidend, um das empfindliche Ökosystem zu bewahren. Leichte Kleidung, Sonnenschutz und Wasser sind für Ausflüge ratsam.
Interessante Fakten
- •Die Korallenriffe rund um Isla Iguana beherbergen über 17 Korallenarten und 347 Fischarten.
- •Buckelwale wandern von Juni bis Oktober in die Gewässer der Insel, um zu gebären und ihren Jungen das Schwimmen beizubringen.
- •Fünf Arten von Meeresschildkröten nutzen das Refugium zwischen April und September als Nistplatz.
- •Die Insel war einst ein Bomben-Übungsgebiet im Zweiten Weltkrieg und wurde in den 1990er-Jahren von nicht explodierten Bomben geräumt.
- •Nicht heimische Pflanzen wie Mango- und Guavenbäume wurden in den 1960er-Jahren von einem Siedler eingeführt und wachsen heute noch auf der Insel.
Geschichte
Ursprünglich wurde die Insel während des Zweiten Weltkriegs von der United States Army als Bomben-Übungsgebiet genutzt.
In den 1990er-Jahren wurde eine Aufräumaktion durchgeführt, um nicht explodierte Kampfmittel zu entfernen.
In den 1960er-Jahren brachte ein Siedler im nördlichen Teil der Insel exotische Pflanzen wie Mango und Guave ein, bevor sie von der Regierung wieder entfernt wurden.
Offiziell unter Schutz gestellt wurde das Refugium am 15.
Juni 1981, um die einzigartige Artenvielfalt und die marinen Lebensräume zu erhalten.
Ortsführer
Korallenriff-Ökosystem
Ein lebendiger Lebensraum unter Wasser mit über 17 Korallenarten und 347 Fischarten – ideal, um beim Schnorcheln die vielfältige Unterwasserwelt zu beobachten, darunter Kraken, Muränen und Delfine.
Trocken-Tropenwald
Die 13 Hektar Trocken-Tropenwald auf der Insel sind Heimat einheimischer Arten wie schwarze und grüne Leguane, Boas sowie Fregattvögel mit rotem Kehllappen. So erhält man einen Einblick in die einzigartige terrestrische Biodiversität Panamas.
Walbeobachtungsgebiet
Von Juni bis Oktober wandern Buckelwale in die warmen Gewässer nahe Isla Iguana, um zu gebären und ihre Jungen zu umsorgen – das macht die Gegend zu einem erstklassigen Standort für saisonale Walbeobachtungstouren.
Nistplätze für Meeresschildkröten
Zwischen April und September kommen fünf Arten von Meeresschildkröten an Land, um ihre Eier auf Isla Iguana abzulegen. Das unterstreicht die entscheidende Rolle des Refugiums für den Meeresschutz.