Te Rewa Rewa Bridge

Te Rewa Rewa Bridge

Taranaki

75/10045 min

Die Te Rewa Rewa Bridge ist eine Fußgänger- und Radwegebrücke, die den Waiwhakaiho River nahe New Plymouth in Neuseeland überspannt. Bekannt für ihr elegantes Design: Die Brücke besitzt einen markanten Bogen, der aus 19 Rippen und Stahlrohren gebildet wird. Sinnbildlich richtet sich der Entwurf auf den Mount Taranaki aus: Von der heiligen Nordseite des Flussufers aus wirkt der Berg wie in dem schrägen Bogen eingerahmt. Der Ort ist auch historisch bedeutend, da er auf dem Gelände einer ehemaligen pā und einer Begräbnisstätte liegt, die mit den Musket Wars in Verbindung stehen. Die Brücke wurde so entworfen, dass sie das heilige Land „leicht berührt“: Schwere Tragwerksformen wurden vermieden, um den Verstorbenen Respekt zu zollen. Für den Bau wurden 85 Tonnen Fertigungsstahl verwendet; außerdem liegt die Brücke 4,5 Meter über dem normalen Abflussniveau, um Überschwemmungen und vulkanische Lahars zu überstehen. Sie dient sowohl Fußgängern als auch Rettungsfahrzeugen. Eröffnet wurde sie 2010 und entwickelte sich schon bald zu einer beliebten Sehenswürdigkeit sowie zu einem Teil der Coastal Walkway-Erweiterung, die New Plymouth mit Bell Block verbindet. Die Brücke erhielt mehrere renommierte Auszeichnungen für ihre innovative Ingenieurskunst und Ästhetik und spiegelt damit ihre kulturelle und architektonische Bedeutung in der Region wider.

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Tipp: Besuchen Sie die Brücke bei Tageslicht, um ihre architektonische Schönheit und die Einrahmung des Mount Taranaki voll zu genießen. Für Fotos sind das frühe Morgen- oder späte Nachmittagslicht am besten. Die Brücke gehört zur Coastal Walkway, daher lohnt es sich, die verbundenen Wege mit einzubeziehen. Kein Fahrzeugzugang außer für den Rettungsdienst – tragen Sie daher bequeme Schuhe zum Gehen oder Radfahren. Tickets sind nicht erforderlich, da es sich um einen öffentlichen Gehweg handelt. Prüfen Sie vor einem Besuch nach starkem Regen die lokalen Wetterbedingungen wegen möglicher hoher Wasserstände.

Interessante Fakten

  • Der Bogen der Brücke rahmt den heiligen Mount Taranaki perfekt ein, wenn man ihn von der Nordseite des Flussufers aus betrachtet.
  • Die Brücke sollte die heiligen Begräbnisstätten „leicht berühren“ und verzichtet daher auf schwere Tragwerksformen wie Kabelabspannungen.
  • Während des Baus wurden keine temporären Pfeiler eingesetzt, um Verunreinigungen und Störungen des Flusses zu verhindern.
  • Die Brückenfahrbahn liegt 4,5 Meter über dem normalen Wasserstand des Flusses, um Überschwemmungen und vulkanische Lahars zu überstehen.
  • In ihrem ersten vollen Betriebsmonat wurde die Brücke von über 55.000 Fußgängern und Radfahrern genutzt.
  • Die Te Rewa Rewa Bridge gewann 2011 die Arthur G. Hayden Medal für herausragende Innovation im Brückenbau.

Geschichte

Der Standort der Te Rewa Rewa Bridge hat historische Bedeutung als ehemalige pā- und Begräbnisstätte im Zusammenhang mit den Musket Wars.

Die Brücke wurde vom New Plymouth District Council in Auftrag gegeben und von Peter Mulqueen entworfen.

Seine Vision war es, dem heiligen Land zu begegnen, indem er ein leichtes, harmonisches Tragwerksdesign wählte.

Bei der Bauplanung wurde besonders darauf geachtet, eine Verunreinigung und Störung des Flusses zu vermeiden – darunter auch der Transport der großen Tragwerkskonstruktion ohne temporäre Pfeiler.

Offiziell eröffnet wurde die Brücke am 5.

2010

Juni 2010.

Rasch wurde sie zu einem wichtigen Bestandteil der Coastal Walkway und verbesserte die Verbindung zwischen New Plymouth und Bell Block.

Ortsführer

1
The Arch and Ribs2010
Peter Mulqueen

Das auffälligste Merkmal der Brücke ist ihre Serie von 19 weißen Stahlrippen, die einen eleganten Bogen bilden. Dieser wirkt, als würde er sich dem vorherrschenden Wind „anpassen“ – als Symbol für Einklang mit der Natur. Der Bogen rahmt den Mount Taranaki ein und schafft so eine starke visuelle Verbindung zwischen der Brücke und dem heiligen Berg.

2
Bridge Deck and Structure2010

Die Brückenfahrbahn liegt 4,5 Meter über dem normalen Flusspegel, um Schutz vor Überschwemmungen und Lahars infolge vulkanischer Ausbrüche zu bieten. Sie ist so konstruiert, dass sie Fußgänger, Radfahrer und Rettungsfahrzeuge wie Ambulanzwagen tragen kann.