
Whanganui Regional Museum
Manawatu-Wanganui
Das Whanganui Regional Museum in Neuseeland beherbergt eine umfangreiche Sammlung von Exponaten zur Natur- und Menschheitsgeschichte. Der Schwerpunkt liegt vor allem auf der Region Manawatū-Whanganui. Das 1895 gegründete Museum zeigt bedeutende nationale und internationale Objekte wie Pacific Tapa Cloth, asiatische und zyprische Keramik sowie eine international bedeutende Sammlung von Moa-Knochen. Besonders hervorzuheben ist die Moa-Sammlung: Sie gilt als besonders vollständig und ermöglicht dadurch eine detaillierte wissenschaftliche Untersuchung dieser ausgestorbenen Vögel. Zur Māori-taonga-Sammlung gehören Stücke, die in Erinnerung an John Barnicoat Wall gespendet wurden und die indigene Geschichte der Region widerspiegeln. Das Museum wurde mehrfach umfangreich erweitert und renoviert – darunter ein bedeutendes Projekt zur Erdbebenertüchtigung, das 2019 abgeschlossen wurde. Es ist sowohl eine kulturelle Schatzkammer als auch eine Bildungseinrichtung, die das reiche Erbe der Region Whanganui und darüber hinaus bewahrt.
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Tipp: Besuchen Sie das Museum unter der Woche, um Menschenmengen zu vermeiden, und nutzen Sie geführte Touren, wenn sie angeboten werden. Für Gruppenbesuche oder Sonderausstellungen wird eine frühzeitige Buchung empfohlen. Das Museum bietet Ermäßigungen für Seniorinnen und Senioren, Studierende sowie für lokale Einwohner. Prüfen Sie die offizielle Website für aktuelle Öffnungszeiten und Zeitpläne für temporäre Ausstellungen.
Interessante Fakten
- •Das Museum besitzt eine der größten und am besten erhaltenen Moa-Knochen-Sammlungen der Welt und ermöglicht damit einzigartige wissenschaftliche Forschung.
- •Ein vollständig erhaltenes und intaktes Moa-Ei, das 1931 gefunden wurde, gehört zur Sammlung und zählt zu den wenigen weltweit bekannten Exemplaren.
- •Die einst ausgestellte Münzsammlung McLachlan umfasste die größte Sammlung britischer Münzen auf der Südhalbkugel.
- •Im Jahr 1932 versteckten sich zwei ausgebrochene Gefangene im Museum und gaben sich als Besucher aus, wurden jedoch aufgrund ihres verdächtigen Verhaltens entdeckt.
- •Die fotografische Sammlung von William James Harding dokumentiert die Gesellschaft von Whanganui von den 1850er- bis zu den 1880er-Jahren und ist im UNESCO Memory of the World-Register eingetragen.
Geschichte
Das Museum wurde 1895 gegründet und von dem lokalen Naturforscher Samuel Henry Drew ins Leben gerufen.
Seine private Sammlung bildete die anfänglichen Bestände.
1928 zog das Museum in ein neues Gebäude, das von Robert Talboys entworfen wurde, und wurde nach dem Mäzen Henry Alexander in Alexander Museum umbenannt.
Der hintere Anbau von 1968 schuf zusätzliche Einrichtungen, darunter einen Māori Court und einen Vortragssaal.
2016 schloss das Museum wegen Erdbebenertüchtigung und Renovierung; die Wiedereröffnung erfolgte 2019 mit modernisierten Ausstellungen und verbesserten Einrichtungen.
Ortsführer
Moa Collection
Eine international bedeutende Zusammenstellung von vor Ort gefundenen Moa-Knochen – darunter vollständig montierte Skelette und ein seltenes intaktes Moa-Ei –, die die urzeitliche Tierwelt von Neuseeland veranschaulicht.
Māori Taonga Gallery1933
Ein eigener Bereich, der Māori-Artefakte zeigt, die von Dr. und Mrs. Wall gespendet wurden. Er ehrt ihren Sohn John Barnicoat Wall und steht für das indigene kulturelle Erbe der Region.
Alexander Museum Building1928
Das 1928 von Robert Talboys entworfene Gebäude, das ursprünglich nach dem Mäzen Henry Alexander benannt war, beherbergt die erweiterten Sammlungen und Ausstellungen des Museums.
Kontakt
Telefon: 06 349 1110