Bakklandet

Bakklandet

Trøndelag

70/10060 min

Bakklandet ist ein malerisches Viertel auf der Ostseite des Flusses Nidelva in Trondheim, Norwegen. Charakteristisch sind die kleinen Holzhäuser und die engen Straßen, die eine gewachsene Straßenführung erkennen lassen, die noch vor dem Stadtplan von 1681 entstanden ist. Historisch war Bakklandet Trondheims erste Vorstadt: Die Besiedlung reicht bis in die Mitte des 1600. Jahrhunderts zurück. Das Gebiet wurde im Zuge der schwedischen Belagerung von 1658 zerstört und erneut im Jahr 1718, als es zu militärischen Konflikten kam. Es besitzt ein starkes industrielles Erbe – darunter Ziegeleien und Schiffbau – und viele ehemalige Industriegebäude wurden inzwischen umgenutzt. In den 1960er-Jahren stießen Pläne, Teile von Bakklandet für eine große Straße abzureißen, auf lokalen Widerstand, sodass der historische Charakter erhalten blieb. Heute ist das Viertel eine bedeutende Touristenattraktion und bietet einen Blick in Trondheims Vergangenheit – mit seiner gut erhaltenen Holzbebauung und kulturellen Sehenswürdigkeiten wie der Old Town Bridge und der Trampe-Fahrradhebebühne.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch in Bakklandet sind die wärmeren Monate, wenn die Außencafés und Straßen des Viertels besonders lebendig sind. Wer die engen Gassen und die Holzhäuser voll genießen möchte, sollte zu Fuß unterwegs sein. Tickets im Voraus sind nicht nötig, aber ein Blick in die lokalen Veranstaltungskalender kann das Erlebnis bereichern. An manchen Attraktionen können Ermäßigungen für Gruppen oder Studierende verfügbar sein. Die Trampe-Fahrradhebebühne ist ein einzigartiges Highlight – besonders lohnenswert nach dem Upgrade im Jahr 2013.

Interessante Fakten

  • Bakklandet war Trondheims erste Vorstadt und wurde Mitte des 1600. Jahrhunderts gegründet.
  • Das Viertel brannte im Zuge militärischer Konflikte zweimal: 1658 und 1718.
  • Es hat eine reiche Industriegeschichte – darunter Ziegeleien, die für hochwertige Ziegel bekannt sein sollen, sowie umfangreiche Schiffbautätigkeiten.
  • Die Trampe-Fahrradhebebühne, eröffnet 1993 und 2013 modernisiert, ist eine einzigartige Touristenattraktion in Bakklandet.
  • In den 1960er- und 70er-Jahren setzten sich Anwohner und Studierende erfolgreich gegen Pläne durch, Teile von Bakklandet für eine Autobahn abzureißen.

Geschichte

Bakklandet entstand im 17.

Jahrhundert als Trondheims erste Vorstadt.

1658

Es wurde während der Belagerung von 1658 durch schwedische Truppen zerstört und 1718 erneut durch norwegische Kräfte im Rahmen der Verteidigung der Stadt.

1681

Das Gebiet entwickelte sich organisch außerhalb der mittelalterlichen Stadtgrenzen, mit einer Straßenführung, die vom formalen Stadtplan von 1681 abwich.

Im 19.

Jahrhundert wurde Bakklandet in die Stadt Trondheim eingegliedert, und Brücken wie die Old Town Bridge und die Bakke Bridge wurden gebaut, um die Anbindung zu verbessern.

Zur industriellen Entwicklung gehörten Ziegeleien und der Schiffbau.

Im späten 20.

Jahrhundert verhinderten der lokale Widerstand den Abriss von Bakklandet für eine Autobahn – und so blieb die historische städtische Struktur erhalten.

Ortsführer

1
Old Town Bridge (Gamle Bybro)1860s

Eine historische Brücke aus den 1860er-Jahren, die Bakklandet mit dem Stadtzentrum von Trondheim verbindet. Bekannt für ihre charakteristische rote Farbe und ihre aufwändige Gestaltung, ist sie ein Symbol des Viertels und bietet schöne Ausblicke auf den Fluss und die Holzhäuser.

2
Bakke Bridge (Bakke bru)1927
Olaf Nordhagen and August Albertsen

Die 1927 errichtete Brücke wurde von Olaf Nordhagen und August Albertsen entworfen und verbindet Bakklandet mit den westlichen Teilen von Trondheim. Sie spielt eine wichtige Rolle für die Erreichbarkeit des Viertels und dessen städtische Struktur.

3
Trampe Bicycle Lift1993

Eine einzigartige mechanische Fahrradhebebühne, die ursprünglich 1993 eröffnet und 2013 modernisiert wurde. Sie hilft Radfahrern, einen steilen Hügel in Bakklandet hinaufzufahren, und ist zu einer bemerkenswerten Touristenattraktion sowie einem Symbol für nachhaltigen urbanen Verkehr geworden.