Rockheim

Rockheim

Trøndelag

85/10090 min

Rockheim in Trondheim, Norwegen, ist das nationale Museum des Landes für Populärmusik ab den 1950er-Jahren. Das Museum ist in einer umgebauten Kornspeicherhalle aus dem Jahr 1919 untergebracht und verbindet historische Architektur mit modernem Design – unter anderem mit einem markanten gläsernen „Kasten“-Anbau, der mit LED-beleuchteten Motiven von Albumcovern geschmückt ist. Rockheim wurde 2010 eröffnet und bietet Besuchern eine interaktive Reise durch die norwegische Musik- und Kulturgeschichte: Jahrzehntethemen-Räume mit Videos, Mini-Dokumentationen und immersiven Umgebungen, die jeweils die Epoche abbilden. Zu den Highlights zählt der Ronni Room, in dem es um Anleitung zum Gitarrenspiel geht, sowie der Hiphop Room für DJing- und Breakdance-Erlebnisse. Außerdem beherbergt das Museum die Rockheim Hall of Fame, die bedeutende norwegische Musiker und Bands ehrt. Rockheim verbindet Technik und Kultur und bietet ein virtuelles 3D-Museumserlebnis, das 2009 gestartet wurde – damit zählt es zu den anspruchsvollsten Online-Musikmuseen weltweit. Temporäre Ausstellungen sowie eine umfangreiche Sammlung an Instrumenten und Sammlerstücken runden das Besuchererlebnis ab und spiegeln das lebendige musikalische Erbe Norwegens wider.

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Tipp: Besuchen Sie Rockheim unter der Woche oder außerhalb der Hauptferienzeiten, um ein noch intensiveres Erlebnis zu haben. Der Vorverkauf von Tickets wird empfohlen, besonders für Sonderausstellungen. Das Museum bietet interaktive Ausstellungen für alle Altersgruppen, und Besucher können digitale Elemente mit ihren Smartphones erkunden. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellsten Öffnungszeiten und besonderen Veranstaltungen. Ermäßigungen sind möglicherweise für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie für Gruppen verfügbar.

Interessante Fakten

  • Der gläserne „Kasten“-Anbau von Rockheim ist mit Reproduktionen von Albumcovern verziert und mit 13.000 einzeln steuerbaren LEDs beleuchtet. So können Besucher die Beleuchtung über ihre Handys beeinflussen.
  • Die Dauerausstellung des Museums wurde von der kanadischen Stacey Spiegel entworfen. Sie gestaltete auch das virtuelle 3D-Pendant, das 2009 startete – damit wurde Rockheim Norwegens erstes Online-Museum.
  • In die Hall of Fame von Rockheim werden norwegische Musiker und Bands aufgenommen, die mindestens 25 Jahre zuvor debütiert haben. Die ersten Inductees waren 2011 a-ha und Wenche Myhre.
  • Das Museumsgebäude gewann den Bauen-Preis der Stadt Trondheim 2010 für die innovative Umnutzung und Umgestaltung der Architektur.
  • Die Dauerausstellung zeigt Jahrzehntethemen-Räume mit immersiven Settings wie eine Garage aus den 1950er-Jahren, einen Tourbus der 1970er-Jahre und einen Black-Metal-Raum aus den 1990er-Jahren.

Geschichte

1998

Die Idee zu Rockheim entstand 1998; die offizielle Planung durch das norwegische Kulturministerium begann 2006.

1919

Das Museum wurde in einem ehemaligen Kornspeicher errichtet, der 1919 gebaut wurde; hinzu kam ein moderner gläserner Anbau im sechsten Stock.

Trotz Verzögerungen durch die Insolvenz des Auftragnehmers und einen Brand eröffnete Rockheim am 5.

2010

August 2010 offiziell.

2013

Seit der Gründung ist es als Abteilung von Museene i Sør-Trøndelag tätig und hat mehrere Führungswechsel erlebt: Sissel Guttormsen leitete das Museum von 2013 bis 2020, danach übernahm Arnfinn Stendahl Rokne die Leitung im Jahr 2020.

2021

Im Jahr 2021 fusionierte Rockheim organisatorisch mit Ringve Musikkmuseum und stärkte damit seine nationale kulturelle Rolle.

Ortsführer

1
1950s Garage Room1950s

Eine immersive Ausstellung, die die 1950er-Jahre repräsentiert – mit kulturellen Einflüssen aus den USA. Gezeigt werden Musikvideos, Mini-Dokumentationen und ein Ford Thunderbird-Auto.

2
1960s Living Room1960s

Ein Raum im Stil eines Wohnzimmer aus den 1960er-Jahren mit einer Einrichtung, die zur Zeit passt. Gesteuert wird er über Sensoren an der Decke, die die angezeigten Bilder und Informationen verändern.

3
1970s Tour Bus1970s

Eine busförmige Ausstellung, die den Touralltag norwegischer Bands in den 1970er-Jahren abbildet. Mit interaktiven Bildschirmen mit Magazinen sowie Videos zur Musikszene des Jahrzehnts.

4
1980s Mixing Desk Room1980s

In diesem Raum sind drei große Videoscreens zu sehen, die von einem Mischpult (SSL 4000+) gesteuert werden. Besucher können Ausstellungsmaterial auswählen und miteinander mixen.

5
1990s Café and Black Metal Room1990s

Zwei Räume, die die 1990er-Jahre repräsentieren: ein Café mit interaktiven Stationen, um Künstler zu entdecken, sowie ein eigener Black-Metal-Raum mit Dokumentationen und Videos über den Aufstieg des Genres.

6
2000s Mirror Room2000s

Ein Spiegelraum mit großen Bildschirmen, auf denen Fotos, Texte und Musikvideos aus den 2000er-Jahren gezeigt werden – navigiert von Besuchern mithilfe von Laser-Pointern.

7
Ronni Room
Ronni Le Tekrø

Ein interaktiver Entdeckungsraum, in dem Besucher mit Anleitung von Ronni Le Tekrø ausprobieren können, Gitarre zu spielen.

8
Hiphop Room

Ein interaktiver Bereich, in dem Besucher mit DJing, Graffiti-Kunst und Breakdancing experimentieren können – als Abbild der Hip-Hop-Kultur.

9
Instrument Wall

Eine Präsentation verschiedener Musikinstrumente und Ausrüstungen – darunter ein Mellotron sowie ein Schlagzeug-Set von bekannten norwegischen Musikern.

Kontakt

Telefon: 73 60 50 70