
Norwegian Petroleum Museum
Rogaland
Das Norwegian Petroleum Museum in Stavanger (Norwegen) widmet sich der Dokumentation der Öl- und Gasindustrie des Landes, insbesondere den Aktivitäten auf See in der Nordsee. Das Museum wurde 1999 eröffnet und von Lunde & Løvseth Arkitekter entworfen. Seine Architektur erinnert an eine kleine Ölplattform und macht es so zu einem weithin erkennbaren Wahrzeichen im Hafen von Stavanger. Auf rund 5.000 Quadratmetern zeigt das Museum Ausstellungen zur technologischen Entwicklung seit Mitte der 1960er-Jahre – darunter die ersten Bohrplattformen in der Nordsee, in Norwegen entwickelte Stahl- und Betonkonstruktionen sowie moderne flexible Förderschiffe und Unterwasseranlagen. Besucher können außerdem eine Vielzahl an Objekten, Filmen, Fotografien und interaktiven Stationen erkunden, die veranschaulichen, wie Öl und Gas vor Millionen von Jahren entstanden sind – und wie sich die Erdöltechnologie weiterentwickelt hat. Das Museum veranstaltet zudem Sonderausstellungen und Bildungsangebote für Kinder und Erwachsene, sodass es für Familien ebenso spannend ist wie für Technik- und Brancheninteressierte. Es zählt zu den meistbesuchten Attraktionen in Stavanger und spiegelt damit die wichtige Rolle der Region in der norwegischen Erdölgeschichte wider.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Norwegian Petroleum Museum sind die Sommermonate (Juni bis August), wenn es täglich von 10:00 bis 19:00 Uhr geöffnet ist. Im restlichen Jahr ist es montags bis samstags von 10:00 bis 16:00 Uhr und sonntags von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus zu kaufen – vor allem in den Hauptreisezeiten –, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Museum bietet ermäßigte Tickets für Studierende, Senioren und Familien sowie kostenlosen Eintritt für Kinder unter 4 Jahren und für Schulgruppen. Für Gruppen wie Geflüchtete sind besondere Arrangements möglich; eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Museum für weitere Informationen wird empfohlen. Beachten Sie, dass das Museum an bestimmten Feiertagen geschlossen ist, darunter Weihnachten und der 17. Mai.
Interessante Fakten
- •Das Gebäude ist so gestaltet, dass es – aus Richtung See betrachtet – einer kleinen Offshore-Ölplattform ähnelt und dadurch im Hafen von Stavanger zu einem markanten Wahrzeichen wird.
- •Es umfasst rund 5.000 Quadratmeter und zeigt die komplette Geschichte der norwegischen Offshore-Erdöltechnologie in Ausstellungen.
- •Das Museum verfügt über umfangreiche Sammlungen mit Objekten, Filmen und Fotografien, die die Entwicklung der Öl- und Gasaktivitäten ab den 1960er-Jahren dokumentieren.
- •Es ist das meistbesuchte Museum in Stavanger – die Besucherzahlen steigen seit der Eröffnung 1999 kontinuierlich.
- •Die offizielle Eröffnung wurde am 20. Mai 1999 von König Harald V. durchgeführt.
Geschichte
Die Idee, in Stavanger ein Erdölmuseum zu gründen, wurde erstmals 1974 vorgeschlagen, und die Norwegian Petroleum Museum Foundation wurde 1980 gegründet, um Materialien zu sammeln, die Norwegens Öl- und Gasaktivitäten dokumentieren.
1992 gewann das Architekturbüro Lunde & Løvseth einen nationalen Designwettbewerb für das Museum.
Der Bau begann 1997 und wurde innerhalb von 22 Monaten abgeschlossen – finanziert durch die norwegische Regierung, die Provinz Rogaland, die Stadt Stavanger und private Sponsoren.
Am 20.
Mai 1999 wurde das Museum offiziell von König Harald V.
eröffnet.
Seit der Eröffnung ist das Museum immer beliebter geworden: Von 1998 bis 2008 wurden jährlich neue Besucherrekorde aufgestellt, und es zieht weiterhin große Besucherzahlen an.
Ortsführer
Eingangsbereich
Der Eingangsbereich heißt die Besucher mit maritim inspirierten Gestaltungselementen willkommen und setzt den Ton für das Museumserlebnis – als Spiegelung der Offshore-Ölumgebung.
Gullfaks-Ausstellung
Eine Ausstellung zum Öl feld Gullfaks, einem der größten Offshore-Erdölfelder Norwegens, mit Modellen und technischen Informationen zu den Plattformen und der Förderung.
Treasure Saga-Ausstellung
Diese Ausstellung stellt die Treasure Saga vor – ein wichtiges Unterwasserentwicklungsprojekt. Sie zeigt fortschrittliche Unterwassersysteme und ihre Rolle bei der modernen Erdölförderung.
Oil Well Christmas Tree
Eine detaillierte Darstellung eines Oil Well Christmas Tree – ein entscheidender Bestandteil der Offshore-Infrastruktur zur Erdölförderung, der seine Funktion und Konstruktion veranschaulicht.
Kontakt
Telefon: 51 93 93 00