Oslo-Dom

Oslo-Dom

Oslo

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Der Oslo-Dom, der lokal als Oslo domkirke bekannt ist, ist die Hauptkirche des Bistums Oslo der Kirche von Norwegen und zugleich die Pfarrkirche für das Zentrum von Oslo. Das heutige Gebäude wurde zwischen 1694 und 1697 errichtet und ersetzte frühere Kathedralen, die entweder zerstört wurden oder verfielen. Er liegt auf einem kleinen felsigen Vorsprung auf dem Platz Stortorvet im Herzen von Oslo. Der Dom ist seit jeher eine zentrale Adresse für königliche Zeremonien – darunter die Hochzeiten norwegischer Monarchen und Prinzen. Architektonisch gab es umfangreiche Renovierungen, besonders in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter den deutschen Architekten Alexis de Chateauneuf und Heinrich Ernst Schirmer, sowie eine Restaurierung, die 1950 von Arnstein Arneberg abgeschlossen wurde: Dabei wurden die ursprünglichen Einbauten wiederhergestellt und neogotische Elemente entfernt. Im Inneren finden sich bedeutende Kunstwerke wie die Bleiglasfenster von Emanuel Vigeland, bronzene Türen von Dagfin Werenskiold, Deckengemälde von Hugo Lous Mohr sowie eine silberne Skulptur zur Abendmahlsdarstellung von Arrigo Minerbi. Zum Domkomplex gehören außerdem das angrenzende Gebäude Basarene sowie der ehemalige Feuerwachturm – beide in rotem Backstein ausgeführt und aus dem 19. Jahrhundert. Nach einer umfassenden Renovierung von 2006 bis 2010 wurde der Dom mit einem festlichen Gottesdienst wiedereröffnet, an dem die norwegische Königsfamilie teilnahm. Heute ist der Dom weiterhin ein lebendiger Mittelpunkt für Gottesdienste, Kulturveranstaltungen und Konzerte – und spiegelt damit sowohl seine historische als auch seine heutige Bedeutung in Oslo wider.

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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website des Doms prüfen, um die aktuellen Gottesdienstzeiten und besondere Veranstaltungen wie Konzerte und Festivals zu erfahren. Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und Sommer, wenn die Tageslichtstunden länger sind und der Dom häufig kulturelle Events ausrichtet. Eine Vorreservierung für Tickets ist in der Regel nicht nötig, doch für besondere Zeremonien oder Konzerte wird eine frühe Anmeldung empfohlen. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Gruppen, Studierende und Seniorinnen und Senioren. Der Dom liegt zentral und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar.

Interessante Fakten

  • Der Oslo-Dom ist die dritte Kathedrale in Oslo und folgt auf Hallvards Cathedral sowie die Holy Trinity Church.
  • Der Dom war 2001 die Hochzeitskirche von Prinz Haakon und Prinzessin Mette-Marit sowie 1968 von König Harald V. und Königin Sonja.
  • Das umliegende Gebäude Basarene und der Feuerwachturm sind historische Bauwerke aus dem 19. Jahrhundert, die in den Domkomplex integriert sind.
  • Die Bleiglasfenster im Chor wurden von Emanuel Vigeland zwischen 1910 und 1916 geschaffen.
  • Die bronzenen Türen des Westportals wurden 1938 von Dagfin Werenskiold angefertigt.
  • Die Deckendekorationen wurden von Hugo Lous Mohr gemalt, einem bedeutenden norwegischen Künstler.
  • Eine silberne Skulptur, die die Abendmahlsszene darstellt, wurde 1930 vom italienischen Bildhauer Arrigo Minerbi gefertigt.
  • Die Hauptorgel wurde in den späten 1990er-Jahren hinter der alten barocken Fassade installiert; gebaut wurde sie von Ryde & Berg aus Fredrikstad.

Geschichte

Der Oslo-Dom ist die dritte Kathedrale in der Geschichte von Oslo.

1694

Er wurde zwischen 1694 und 1697 errichtet, um die zweite Kathedrale zu ersetzen, die Heiliggeistkirche (Holy Trinity Church), die nach 50 Jahren in Flammen aufging.

Die ursprüngliche Kathedrale, Hallvards Cathedral, war bereits im 12.

1624

Jahrhundert gebaut worden, verfiel jedoch, nachdem die Stadt 1624 nach einem großen Brand ihren Standort verlegt hatte.

Die heutige Kathedrale wurde vermutlich von Jørgen Wiggers entworfen und mehrfach restauriert – darunter ein großer Wiederaufbau in der Mitte des 19.

1950

Jahrhunderts, der von Alexis de Chateauneuf und Heinrich Ernst Schirmer geleitet wurde, sowie eine Restaurierung im Jahr 1950 durch Arnstein Arneberg, die das Innere in seinen ursprünglichen Stil zurückführte.

1950

1950 wurde die Kirche von Our Savior's Church in Oslo Cathedral umbenannt, um Oslos 900-jähriges Bestehen zu markieren.

Im Laufe der Geschichte war der Dom ein bedeutender Ort für königliche Zeremonien und öffentliche Veranstaltungen.

Ortsführer

1
Hauptschiff und Chor1697 (ursprünglicher Bau), frühes 20. Jahrhundert (Kunstwerke)

Der zentrale Bereich des Doms zeigt barocke architektonische Elemente: Bleiglasfenster von Emanuel Vigeland erhellen den Chorbereich. Besucher können außerdem die detailreichen Deckengemälde von Hugo Lous Mohr sowie die silberne Abendmahlsskulptur von Arrigo Minerbi bewundern, die zur künstlerischen Tradition der Kirche beiträgt.

2
Bronzetüren am Westportal1938
Dagfin Werenskiold

Die prächtigen Bronzetüren am Westportal wurden 1938 von Dagfin Werenskiold gefertigt und zeigen religiöse Motive, die Besucher willkommen heißen und in den heiligen Raum führen.

3
Basarene und Feuerwachturm1840-1859
Christian H. Grosch (Stadtarchitekt)

Direkt neben dem Dom ist Basarene ein langes, gebogenes Gebäude mit einem grünen Kupferturm, der die Architektur des Doms stilistisch ergänzt. In Basarene integriert ist der Feuerwachturm, der von 1860 bis 1939 als Oses wichtigste Feuerwache diente – beide Bauwerke wurden Mitte des 19. Jahrhunderts aus rotem Backstein errichtet.

4
Restaurierung und Kapelle von Arnstein Arneberg1950
Arnstein Arneberg

Die Restaurierung von 1950, geleitet von dem Architekten Arnstein Arneberg, entfernte neogotische Elemente und stellte die ursprünglichen Ausstattungen des Doms wieder her. Arneberg entwarf außerdem die Kapelle an der Südseite der Kirche und trug damit dazu bei, den historischen Charakter des Doms zu stärken.

Kontakt

Telefon: 23 62 90 10