Tranøy-Leuchtturm

Tranøy-Leuchtturm

Nordland

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Der Tranøy-Leuchtturm ist ein historischer Küstenleuchtturm auf der Insel Stangholmen in der Kommune Hamarøy in der Provinz Nordland, Norwegen. Er wurde ursprünglich 1864 eingerichtet und dient als wichtige Navigationshilfe entlang des Vestfjorden. Der heutige 27 Meter hohe Turm aus Gusseisen wurde 1936 hierher von dem Leuchtturm Moholmen bei Kabelvåg verlegt und ist rot gestrichen, mit einem markanten weißen waagerechten Band. Das Licht gibt je nach Richtung weiße, rote oder grüne Signale aus und blinkt alle 10 Sekunden dreimal. Die Anlage umfasst eine gut erhaltene Leuchtfeuerstation mit einem Doppel-Käuferhaus (Duplex), einem Maschinen-/Generatorhaus, einem Bootshaus und landwirtschaftlichen Gebäuden – allesamt als Kulturerbe geschützt. Der Leuchtturm ist mit dem Auto erreichbar; eine Fußgängerbrücke verbindet die Insel mit dem Festland. Der Tranøy-Leuchtturm bietet Panoramablicke über den Vestfjorden hinweg zu den eindrucksvollen Bergen des Lofoten-Archipels. Seit der Automatisierung im Jahr 1991 wurde die Station zu einer touristischen Attraktion ausgebaut – mit Café und Übernachtungsmöglichkeiten. So erhalten Besucher einen einzigartigen Einblick in Norwegens maritime Geschichte und Küstenkultur.

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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch am besten in den Sommermonaten planen, wenn das Café und die Unterkunft geöffnet sind und das Wetter für die Panoramablicke günstig ist. Für die Übernachtung wird eine frühzeitige Buchung in der Hochsaison empfohlen. Der Leuchtturm ist mit dem Auto erreichbar und über eine 270 Meter lange Fußgängerbrücke mit dem Festland verbunden – so ist er leicht zu erreichen. Für den Besuch des Areals ist kein Ticket erforderlich, aber manche Angebote können eine Reservierung verlangen. Da der Bereich als Kulturerbestätte geschützt ist, werden Rücksicht auf die Gebäude und die Umgebung ausdrücklich geschätzt.

Interessante Fakten

  • Der Leuchtturm aus Gusseisen wurde ursprünglich 1914 als Moholmen-Leuchtturm gebaut und 1936 nach Tranøy verlegt.
  • Der Ort umfasst eine vollständige und gut erhaltene Leuchtfeuerstation mit originalen Gebäuden wie dem Wohnhaus des Leuchtturmwärters, dem Generator-/Maschinenhaus und dem Bootshaus.
  • Eine über 270 Meter lange Fußgängerbrücke verbindet die Insel mit dem Festland; sie wurde 1969 errichtet.
  • Das Licht des Leuchtturms hat je nach Richtung unterschiedliche Farben (weiß, rot, grün) und blinkt dreimal alle 10 Sekunden.
  • Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Hurtigruten-Schiff Barøy zwei nautische Meilen westlich des Tranøy-Leuchtturms durch einen britischen Torpedo versenkt, was zu einem erheblichen Verlust an Menschenleben führte.

Geschichte

Der ursprüngliche Leuchtturm bei Tranøy wurde erstmals am 19.

1864

September 1864 in Betrieb genommen, zunächst mit einer Lichtquelle, die auf dem Dach des Wohngebäudes des Leuchtturmwärters montiert war.

1936

1936 wurde der bestehende 27,3 Meter hohe Turm aus Gusseisen – ursprünglich 1914 als Moholmen-Leuchtturm bei Kabelvåg gebaut – nach Tranøy verlegt und am 1.

1936

November 1936 in Betrieb genommen.

1959

1959 wurde der Leuchtturm elektrifiziert, und das Nebelsignal wurde 1983 eingestellt.

1969

Eine Fußgängerbrücke, die die Leuchtturminsel mit dem Festland verbindet, wurde 1969 fertiggestellt.

1986

Die Station wurde 1986 automatisiert und bis 1991 vollständig entmenschlicht, also ohne Bewohner betrieben.

1993

Seit 1993 wird der Ort als touristisches Ziel mit Service im Bereich Gastfreundschaft betrieben.

1997

1997 verlieh die norwegische Direktion für Kulturerbe den Gebäuden, dem Turminneren, der Fußgängerbrücke sowie weiteren Bauwerken am Standort den Schutzstatus.

Ortsführer

1
Der Turm des Leuchtturms aus Gusseisen1914

Der 27 Meter hohe runde Turm aus Gusseisen, rot gestrichen mit einem weißen waagerechten Band, ist das zentrale Element der Anlage. Er wurde ursprünglich 1914 gebaut und 1936 hierher verlegt. Das Licht des Turms gibt je nach Richtung weiße, rote oder grüne Signale aus und blinkt dreimal alle 10 Sekunden – das unterstützt die Schifffahrt bei der Navigation.

2
Wohnhaus des Leuchtturmwärters und Nebengebäude1864 and later

Die Leuchtturmstation umfasst ein gut erhaltenes 1,5-stöckiges Doppelwohnhaus des Leuchtturmwärters (Duplex) sowie ein Generatorhaus, ein Bootshaus und landwirtschaftliche Gebäude – allesamt als Kulturerbe geschützt. Diese Bauten geben Einblicke in das Leben der Leuchtturmwärter und in die Küstenarbeit vor der Automatisierung.

3
Fußgängerbrücke zum Festland1969

Eine Beton-Fußgängerbrücke über 270 Meter verbindet die Leuchtturminsel Stangholmen mit dem Festland bei Nordneset. Die 1969 gebaute Brücke ermöglicht einen einfachen Zugang für Besucher und war eine bedeutende Infrastrukturmaßnahme für die Station.

Kontakt

Telefon: 99 70 44 99