Museum De Pont

Museum De Pont

Noord-Brabant

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Das Museum De Pont für Gegenwartskunst in Tilburg, Noord-Brabant, Niederlande, ist eine bedeutende Institution, die sich der zeitgenössischen Bildenden Kunst widmet. Es wurde 1992 gegründet – als Fortführung des Vermächtnisses des Juristen und Unternehmers Jan de Pont. Das Museum befindet sich in einer umgewidmeten Wollspinnerei, die vom Architekten Benthem Crouwel umgestaltet wurde. Es umfasst eine Sammlung von über 800 Werken von rund achtzig international anerkannten lebenden Künstlern, darunter Marlene Dumas, Bill Viola und Anish Kapoor. Die Ankaufspolitik des Museums setzt auf Tiefe statt Breite: Im Mittelpunkt stehen Schlüsselwerke, die das Wesen des jeweiligen künstlerischen Gesamtwerks widerspiegeln – statt auf eine breite Palette von Stilen oder Strömungen. De Pont hat mehrere Künstlerinnen und Künstler dem niederländischen Publikum nähergebracht, oft mit ihren ersten großen Ausstellungen des Landes. Das Gebäude beinhaltet zudem einen speziell gestalteten Flügel für Fotografie- und Videoart, der 2016 eröffnet wurde und die Kapazität des Museums erweitert, um vielfältige zeitgenössische Medien zu präsentieren. Zum Angebot gehören außerdem ein Café, ein Garten und ein Auditorium – das Museum ist damit ein rundum aufgestellter Kulturort. Seit seiner Gründung ist De Pont finanziell unabhängig und engagiert sich weiterhin dafür, zeitgenössische Kunst zu fördern – ohne sich auf staatliche Förderung zu verlassen.

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Tipp: Besucher sollten die offizielle Website des Museums für aktuelle Öffnungszeiten und Informationen zum Ticketverkauf prüfen. Es wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um insbesondere bei großen Ausstellungen Wartezeiten zu vermeiden. Die beste Zeit für einen Besuch sind Wochentage oder außerhalb der Hauptsaison, damit es ruhiger ist. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen – erkundigen Sie sich daher vorher nach den Voraussetzungen. Das Café und der Garten des Museums laden zu angenehmen Pausen während Ihres Rundgangs ein.

Interessante Fakten

  • Das Museum De Pont wurde in einer ehemaligen Wollspinnerei eingerichtet und steht damit sinnbildlich für das industrielle Erbe von Tilburg.
  • Die Sammlungspolitik des Museums konzentriert sich ausschließlich auf Werke lebender Künstler und setzt auf visuelle Stärke statt auf Kunstströmungen.
  • Mehr als die Hälfte der Sammlung besteht aus Fotografie und Arbeiten auf Papier.
  • De Pont gehörte zu den ersten niederländischen Museen, die international renommierte zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler wie Ai Weiwei und Anish Kapoor in die Niederlande holten.
  • Das Museum ist finanziell unabhängig und ist nicht auf staatliche Förderung angewiesen – ein Alleinstellungsmerkmal unter den niederländischen Museen.

Geschichte

1987

Das Museum De Pont wurde nach dem Tod von Jan de Pont im Jahr 1987 gegründet.

Er hatte einen Teil seines Vermögens hinterlassen, um die zeitgenössische Bildende Kunst zu fördern.

Die Stiftung, die für die Verwaltung dieses Erbes geschaffen wurde, entschied sich, eine Tilburger Wollspinnerei umzubauen – ein Hinweis auf die Verbindung von de Pont zur Stadt und zu ihrer Textilindustrie.

Die stillgelegte Mühle, die wegen ausländischer Konkurrenz den Betrieb hatte einstellen müssen, wurde symbolisch erworben, und mehrere ehemalige Mitarbeitende wurden übernommen.

1992

Architekt Benthem Crouwel sanierte das Gebäude, und das Museum eröffnete 1992.

2016

Seitdem wurden sowohl die Sammlung als auch der räumliche Bereich erweitert – unter anderem mit einem neuen Flügel für Fotografie und Videoart, der 2016 eröffnet wurde.

2019

Der Gründungsdirektor Hendrik Driessen ging 2019 in den Ruhestand; Nachfolger wurde Martijn van Nieuwenhuyzen.

Ortsführer

1
Haupträume für Ausstellungen

Die zentralen Bereiche, in denen das Museum seine Kernsammlung zeitgenössischer Kunst zeigt – darunter großformatige Skulpturen und Installationen von Künstlern wie Richard Long und Anish Kapoor.

2
Flügel für Fotografie und Videoart2016
Benthem Crouwel

Ein eigener Flügel, der 2016 eröffnet wurde. Entwickelt von Benthem Crouwel und speziell darauf ausgelegt, Fotografie und Videoart in Szene zu setzen – für noch stärkere multimediale Präsentationen im Museum.

3
Museum-Café und Garten

Angebote für Besucherinnen und Besucher: ein Café für Erfrischungen sowie ein Gartenbereich zum Entspannen – das bereichert das gesamte Besuchserlebnis.

4
Auditorium

Eine Einrichtung im Museum für Vorträge, Präsentationen und Veranstaltungen rund um zeitgenössische Kunst und Kultur.

Kontakt

Telefon: 013 543 8300