Noordelijk Scheepvaartmuseum

Noordelijk Scheepvaartmuseum

Groningen

70/10090 min

Das Noordelijk Scheepvaartmuseum in Groningen, Niederlande, ist ein bedeutendes maritimes Museum, das sich der Geschichte des Schiffbaus und der Navigation in Nordniederlands widmet. 1932 gegründet, öffnete es ursprünglich im Goudkantoor am Grote Markt, musste jedoch mehrmals umziehen – unter anderem wegen Kriegsschäden und als es erweitert wurde. Das Museum befindet sich in zwei Gebäuden aus dem 14. Jahrhundert, dem Canterhuis und dem Gotisch Huis, im Viertel Brugstraat. Zu sehen sind Ausstellungen rund um das maritime Erbe, darunter eine historische Sammlung und ein Museumschiff namens Emma, das 1922 gebaut wurde. Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Museum weiter: Es kamen digitale Elemente hinzu und die Themen wurden breiter – mit Fokus auf die Geschichte der Provinz Groningen. 2022 wurde es Teil des neuen Museum aan de A. Im Mittelpunkt stehen nun die Geschichte der Stadt und der Provinz, mit Plänen für große Renovierungen und neue Ausstellungen. Das Museum zieht jährlich Zehntausende Besucher an und zählt damit zu den meistbesuchten Kulturinstitutionen in Groningen.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch sind die Monate im Frühling und Sommer, wenn das Museum und die Umgebung besonders lebendig sind. Besucher sollten auf der Website des Museums nach den aktuellen Ausstellungen schauen und nach Möglichkeit Tickets im Voraus kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen gibt es üblicherweise für Seniorinnen und Senioren, Studierende und Gruppen. Außerdem bietet das Museum digitale, interaktive Displays, die das Besuchserlebnis bereichern – planen Sie daher genug Zeit ein, um diese Funktionen in Ruhe zu entdecken.

Interessante Fakten

  • Das Museum ist in zwei historischen Gebäuden aus dem 14. Jahrhundert untergebracht: dem Canterhuis und dem Gotisch Huis.
  • Es besitzt das Museumschiff Emma (PW17), ein historisches Schiff, das 1922 auf der Groninger Werft Gideon gebaut wurde.
  • Die Sammlung des Museums erlitt im Zweiten Weltkrieg erhebliche Verluste durch einen Brand nach einer vorsorglichen Verlagerung.
  • Das Museum fusionierte 1982 mit dem Niemeyer Tobacco Museum und teilt seither die Räumlichkeiten in historischen Gebäuden.
  • 2011 führte das Museum einen 3D-animierten Film „Groningen 1470“ ein, der die Stadt nach dem Bau von Het Bolwerk zeigt.

Geschichte

1930

Das Noordelijk Scheepvaartmuseum wurde 1930 als Verein gegründet und eröffnete 1932 im Goudkantoor in Groningen.

Während des Zweiten Weltkriegs ging ein Großteil der Sammlung bei einem Brand verloren.

Nach dem Krieg zog das Museum nach Sint-Walburgstraat um und wurde später in den 1970er-Jahren durch den Erwerb des Gotisch Huis und des Canterhuis erweitert.

1982

1982 fusionierte es mit dem Niemeyer Tobacco Museum und teilte sich die Räumlichkeiten.

Aufgrund finanzieller Herausforderungen Ende der 1990er- und Anfang der 2010er-Jahre wurde das Museum mit Unterstützung der Gemeinde und der Provinz modernisiert und integrierte digitale Ausstellungen.

2022

2022 fusionierte es in das Museum aan de A und markierte damit eine Transformation hin zu einem breiteren historischen Fokus auf die Region Groningen.

Ortsführer

1
Canterhuis14. Jahrhundert

Ein historisches Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, das einen Teil der maritimen Ausstellungsflächen sowie die Architektur des Museums beherbergt und den mittelalterlichen Baustil in Szene setzt.

2
Gotisch Huis14. Jahrhundert

Ein weiteres Gebäude aus dem 14. Jahrhundert, das fest zum Museum gehört: Hier finden Ausstellungen zum Schiffbau und zur maritimen Geschichte Nordniederlands statt.

3
Museumschip Emma (PW17)1922
Groninger shipyard Gideon

Ein historisches directievaartuig (Direktorenfahrzeug), das 1922 auf der Groninger Werft Gideon gebaut wurde und vom Museum als Werbe- und Präsentationsschiff genutzt wird.