Prinsenhof Gardens

Prinsenhof Gardens

Groningen

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Die Prinsenhof Gardens, die vor Ort als Prinsentuin bekannt sind, sind ein wunderschön erhaltener Renaissance-Garten im Herzen von Groningen in den Niederlanden – hinter dem historischen Gebäude Prinsenhof. Der Garten wurde 1626 auf Anordnung von Ernst Casimir von Nassau-Dietz und seiner Frau Sophia Hedwig eingerichtet. Er umfasst einen Rosengarten, einen Kräutergarten sowie einen Bereich mit Berceaus – mit Bäumen bewachsenen Wegen. Besonderer Bestandteil des Gartens sind Hecken, die zu den gekrönten Initialen „W“ und „A“ geformt sind und für den Statthalter Willem Frederik von Nassau sowie seine Ehefrau, die Gräfin Albertine Agnes von Nassau, stehen. Der Garten ist auf der Seite zum Turfsingel hin von einer hohen Mauer umschlossen, an der noch ein Fragment der historischen „blue wall“ erhalten ist. Diese Mauer wurde ursprünglich in der französischen Zeit errichtet, um zu verhindern, dass Menschen Getränke über die Mauern hinweg warfen, als der Prinsenhof als Militärkrankenhaus diente. Über dem Eingang befindet sich das Sonnenuhr-Tor (Zonnewijzerpoort) aus dem Jahr 1731, das eine lateinische Inschrift trägt und die Besucher an die Vergänglichkeit der Zeit erinnert. Der Garten ist außerdem für sein jährliches Event „Poets in the Prinsentuin“ bekannt, bei dem Dichter ihre Texte im Freien vortragen. Zusätzlich ist innerhalb des Gartens saisonal ein Teepavillon in Betrieb, der die entspannte Atmosphäre noch verstärkt. Dieser ummauerte Garten bietet mitten im lebhaften Stadtzentrum von Groningen eine friedliche Oase und gilt als eines der reinsten Beispiele für einen Renaissance-Garten in den Niederlanden.

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Tipp: Besuchen Sie den Garten in den Monaten Frühling und Sommer, wenn Rosengarten und Kräutergarten in voller Blüte stehen und der Teepavillon geöffnet ist. Der Garten ist täglich von 10:00 bis 16:30 Uhr geöffnet. Wenn Sie ein besonderes kulturelles Erlebnis suchen, lohnt sich der Besuch des jährlichen Events „Poets in the Prinsentuin“. Tickets für besondere Veranstaltungen können limitiert sein – eine frühzeitige Buchung ist daher empfehlenswert. Der Garten ist komplett umschlossen und bietet auch an vollen Tagen eine ruhige Rückzugsmöglichkeit. Für den Garten selbst gibt es keine festen Eintrittsgebühren, aber prüfen Sie die saisonalen Öffnungszeiten und den Veranstaltungskalender.

Interessante Fakten

  • Der Garten hat Hecken, die zu den gekrönten Initialen „W“ und „A“ geformt sind – für den Statthalter Willem Frederik und die Gräfin Albertine Agnes von Nassau.
  • Das Sonnenuhr-Tor über dem Eingang trägt eine lateinische Inschrift zur Vergänglichkeit der Zeit und stammt aus dem Jahr 1731.
  • Auf der Seite zum Turfsingel ist noch ein Fragment der „blue wall“ erhalten – ursprünglich errichtet, um zu verhindern, dass Menschen Getränke über den Zaun warfen, als der Prinsenhof ein Militärkrankenhaus war.
  • Der Garten ist Gastgeber des jährlichen Events „Poets in the Prinsentuin“, bei dem Dichter ihre Texte im Freien vortragen.
  • Der amerikanische Sänger Don McLean verwendete ein Foto des Prinsentuin als Cover seines Albums Botanical Gardens.

Geschichte

1626

Die Prinsenhof Gardens wurden 1626 von Ernst Casimir von Nassau-Dietz und Sophia Hedwig von Brunswick-Wolfenbüttel in Auftrag gegeben – direkt neben dem Prinsenhof, der seit 1594 die Residenz der Fürsten von Nassau war.

1911

Ursprünglich als Renaissance-Garten angelegt, umfasste er sechs Parterres, darunter Anpflanzungen mit Obstbäumen, doch ein Parterre ging 1911 durch einen Neubau verloren.

Im Laufe der Jahrhunderte verfiel der Garten und wurde für verschiedene Zwecke genutzt, unter anderem als Leichenhalle und als Stall.

1634

In den 1930er-Jahren wurde eine Restaurierung auf Basis einer Stadtkarte von 1634 durch Egbert Haubois durchgeführt; der Garten wurde 1939 wiedereröffnet – mit einigen Anpassungen.

1731

Das Sonnenuhr-Tor aus dem Jahr 1731 wurde 1953 restauriert und damit seine historische Bedeutung bewahrt.

Ortsführer

1
Rose Garden

Ein wunderschön gepflegter Bereich mit einer Vielfalt an Rosensorten, der die Renaissance-Tradition des Gartens widerspiegelt.

2
Herb Garden

Ein Bereich, der verschiedenen Kräutern gewidmet ist, die historisch für kulinarische und medizinische Zwecke genutzt wurden – typisch für Renaissance-Gärten.

3
Berceaus

Wege, die von Bäumen und Kletterpflanzen überdacht sind und schattige Korridore schaffen – für eine besonders ruhige Atmosphäre im Garten.

4
Sundial Gate (Zonnewijzerpoort)1731

Das Eingangstor des Gartens mit einer Sonnenuhr aus dem Jahr 1731 und einer lateinischen Inschrift, die die Besucher an den Lauf der Zeit erinnert.

5
Tea House

Ein saisonaler Teepavillon im Inneren des Gartens, von April bis Oktober bei gutem Wetter geöffnet. Er bietet Besuchern Erfrischungen.