
Apenheul Primate Park
Gelderland
Der Apenheul Primate Park in Apeldoorn, Gelderland, ist ein richtungsweisender Zoo, der sich ausschließlich auf Primaten spezialisiert. 1971 gegründet, war er der erste Zoo weltweit, der Affen erlaubte, frei zwischen Besuchern in einer Waldumgebung umherzulaufen – für ein intensives, naturgetreues Erlebnis. Der Park beherbergt über 30 Primatenarten, darunter bekannte Arten wie Bonobos, Gorillas und Orang-Utans sowie verschiedene Lemuren und Affen aus Afrika, Asien und den Amerikas. Besucher können mehrere Bereiche erkunden, in denen die Tiere frei laufen, etwa dort, wo der Schwarz-Weiß-Raufußlemur und der Wollaffe auf natürliche Weise beobachtet werden können. Außerdem gibt es im Park einen besonderen 11 Meter hohen Aussichtsturm, von dem aus man die größte Gorilla-Familie in den Niederlanden sehen kann. Regelmäßige Fütterungsvorführungen und Gespräche mit den Tierpflegern machen das Erlebnis zusätzlich lehrreich. Durch sein Engagement für den Naturschutz und naturgetreue Lebensräume ist der Park ein beliebtes Ziel für Familien ebenso wie für Primatenfans.
Planen Sie Ihre Reise nach Niederlande mit KI
Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.
Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Apenheul ist Frühling und Sommer, wenn die Primaten am aktivsten draußen sind. Es empfiehlt sich, Tickets im Voraus online zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden und von saisonalen Rabatten oder Saisonpässen zu profitieren. Der Park bietet kostenlose Aktivitätskarten und geführte Fütterungsvorführungen, die das Besuchererlebnis bereichern. Anbindungen mit öffentlichen Verkehrsmitteln gibt es über die ehemalige Buslinie Veluwe Tour, sodass man auch aus nahegelegenen Städten gut hinkommt. Aufgrund des Waldgeländes werden bequeme Wanderschuhe empfohlen.
Interessante Fakten
- •Apenheul war der erste Zoo der Welt, in dem Affen frei unter den Besuchern in einer Waldumgebung herumlaufen durften.
- •Der Park erlebte 1979 die Geburt des erst zweiten gesunden Gorilla-Babys in Gefangenschaft in den Niederlanden; es wurde von seiner eigenen Mutter aufgezogen – ein seltenes Ereignis.
- •Im Apenheul leben über 30 Primatenarten, darunter seltene Arten wie der Bonobo und der Bornean Orang-Utan.
- •2011 feierte der Park sein 40-jähriges Bestehen mit der Einführung von Nasenaffen aus dem Singapore Zoo.
- •Der Park hat einen einzigartigen 11 Meter hohen Aussichtsturm, um die größte Gorilla-Familie in den Niederlanden zu beobachten.
Geschichte
Der Apenheul Primate Park wurde in den 1960er-Jahren von dem Fotografen Wim Mager ins Leben gerufen.
Er hatte die Idee eines sicheren Zufluchtsorts („heul“) für Affen („apen“) in einer natürlichen Waldumgebung.
Die Eröffnung 1971 veränderte das Konzept von Zoos, indem es Affen erlaubte, frei zwischen Besuchern umherzulaufen.
Der Park wuchs kontinuierlich: 1976 kamen Gorillas hinzu, und 1979 erlebte man in den Niederlanden eine der ersten erfolgreichen Gorilla-Geburten in Gefangenschaft.
Ein tragischer Brand im Jahr 1981 zerstörte eine Unterkunft und führte zum Verlust von 46 Affen – daraufhin wurden die Anlagen wieder aufgebaut.
Über die Jahrzehnte ist der Park auf etwa 70 Tierarten angewachsen, mit einem Schwerpunkt auf Primaten aus verschiedenen Kontinenten.
Ortsführer
Freilaufende Affenbereiche
Diese bewaldeten Zonen ermöglichen es verschiedenen Affenarten, sich frei zwischen den Besuchern zu bewegen – für ein lebendiges, natürliches Erlebnis. Arten wie die Totenkopfäffchen und die Wollaffen kann man ganz nah in ihrem natürlichen Verhalten beobachten.
Gorilla-Anlage und Aussichtsturm
Hier lebt die größte Gorilla-Familie in den Niederlanden. Der Bereich umfasst einen 11 Meter hohen Aussichtsturm mit Panoramaausblicken auf die Gorillas und den umgebenden Wald.
Fütterungsvorführungen und Gespräche mit den Tierpflegern
Geplante Sitzungen, in denen Besucher von den Tierpflegern direkt mehr über das Verhalten der Primaten, ihre Nahrung und die Schutzbemühungen erfahren – und so die Bildungs-Atmosphäre noch weiter stärken.
Kontakt
Telefon: 055 357 5757