Ellert- und Brammert-Freilichtmuseum

Ellert- und Brammert-Freilichtmuseum

Drenthe

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Das Ellert- und Brammert-Freilichtmuseum in Schoonoord (Drenthe) widmet sich der traditionellen Lebensweise in der Region zur Zeit des Torfstechens. Das Museum wurde 1954 gegründet, um den 100. Jahrestag von Schoonoord sowie den Bau des Oranjekanals zu würdigen. Den Anfang machten die Rekonstruktionen mehrerer Plaggenhutten – typischer Wohnhäuser aus Grasnarbe, wie sie im 19. Jahrhundert saisonale Arbeiter errichteten. Im Laufe der Zeit wuchs das Museum um eine Vielzahl historischer Gebäude, darunter Wohnhäuser, eine evangelische Kirche, ein Dorflangen (DorfgGefängnis), ein Hunebed (Steinzeitgrab) sowie eine Schulinneneinrichtung. So erhalten Besucher einen unmittelbaren Eindruck vom kulturellen Erbe des ländlichen Drenthe. Das Museum ist nach der regionalen Sage von zwei Riesen benannt: Ellert und Brammert, die vor rund 400 Jahren auf der Heide von Ellertsveld gelebt haben sollen. Statuen dieser Riesen heißen die Besucher bereits am Eingang willkommen und schlagen so eine Brücke zwischen Volksglauben und den historischen Ausstellungen. Das Museum wird vor allem durch ehrenamtliche Arbeit betrieben und erhält keine staatlichen Zuschüsse. Als zusätzliche Attraktionen gibt es unter anderem Vorführungen traditioneller Handwerkskünste sowie saisonale Veranstaltungen, die die lokale Kultur feiern. Authentische Rekonstruktionen und lebendige Erzählungen machen es zu einem besonderen Ziel für alle, die sich für Regionalgeschichte und Sagen interessieren.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum bei besonderen Anlässen wie dem Drentse Dag oder dem Reuzenfair, um ein besonders bereicherndes Kulturprogramm zu erleben. Gelegentlich wird eine Abendwanderung über das Museumsgelände angeboten – für eine besonders magische Stimmung. Kinder können sich zum Beispiel bei Ostereiersuchen austoben. Eintrittsermäßigungen gibt es für Spender sowie für begleitende Erwachsene. Für beliebte Veranstaltungen wird empfohlen, im Voraus zu buchen, um einen Platz zu sichern.

Interessante Fakten

  • Das Museum ist nach zwei Riesen aus der lokalen Sage benannt: Ellert und Brammert, die demnach vor rund 400 Jahren die Gegend in Angst und Schrecken versetzten.
  • Am Eingang des Museums stehen zwei große Statuen von Ellert und Brammert, die die Besucher begrüßen.
  • Das Museum startete mit rekonstruierten Plaggenhutten – Wohnhäusern aus Grasnarbe, wie sie im 19. Jahrhundert saisonale Torfarbeiter bauten.
  • Das Museum wird ausschließlich von Freiwilligen betrieben und erhält keine staatlichen Zuschüsse.
  • Auf dem Gelände gibt es ein Hunebed – eine Form eines uralten megalithischen Grabes, wie es in Drenthe vorkommt.

Geschichte

1954

Das Museum wurde 1954 gegründet, um den 100.

1853

Geburtstag von Schoonoord sowie den Bau des Oranjekanals (1853–1861) zu feiern.

Es begann mit dem Wiederaufbau von Plaggenhutten, typischen Wohnhäusern aus Grasnarbe aus dem 19.

Jahrhundert, wie sie saisonale Torfarbeiter nutzten.

Aufgrund des großen Interesses wurde das Museum im Laufe der Jahre erweitert und um weitere historische Bauten und Ausstellungen ergänzt.

400

Der Ort ist nach den sagenhaften Riesen Ellert und Brammert benannt – Figuren aus der lokalen Überlieferung, die vor etwa 400 Jahren auf der Heide von Ellertsveld gelebt haben sollen.

Das Museum wird weiterhin ehrenamtlich betrieben und arbeitet ohne staatliche Zuschüsse.

Ortsführer

1
Plaggenhutten (Wohnhäuser aus Grasnarbe)19. Jahrhundert

Rekonstruierte traditionelle Hütten aus Grasnarbe, die die Wohnhäuser der saisonalen Torfarbeiter im Drenthe des 19. Jahrhunderts darstellen. Diese Gebäude geben Einblicke in die harten Lebensbedingungen und die ausgeprägte Improvisationsfähigkeit der Menschen jener Zeit.

2
Evangelische Kirche

Ein historisches Kirchengebäude, das das religiöse Leben der ländlichen Gemeinden in Drenthe während der Torfstech-Epoche widerspiegelt.

3
DorfgGefängnis

Ein kleines Arrestgebäude, das die lokale Strafverfolgung in den historischen Dörfern von Drenthe veranschaulicht.

4
Hunebed (Megalithisches Grab)Neolithikum

Ein uraltes megalithisches Grab, typisch für die Region Drenthe, das das prähistorische kulturelle Erbe in den Mittelpunkt rückt.

5
Schulinneneinrichtung

Eine erhaltene Klassenzimmer-Einrichtung, die zeigt, wie Unterricht und welche Materialien früher im ländlichen Drenthe genutzt wurden.

Kontakt

Telefon: 0591 382 421