Museum De Buitenplaats

Museum De Buitenplaats

Drenthe

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Das Museum De Buitenplaats, das in Eelde in der niederländischen Provinz Drenthe liegt, ist ein kultureller Schatz, der sich dem Jugendstil und der figürlichen Kunst widmet – besonders um das Jahr 1900. Das Museumsensemble umfasst das Nijsinghhuis aus dem 17. Jahrhundert, ursprünglich das Haus des schulte (örtlicher Amtsträger) von Eelde, das ab 1971 vom Ehepaar Van Groeningen-Hazenberg aus einem baufälligen Zustand heraus restauriert wurde. Außerdem gibt es einen modernen Pavillon, entworfen von Ton Alberts und Max van Huut, der sich harmonisch in den umgebenden Museumsgarten und die natürliche Landschaft einfügt. Im Inneren des Nijsinghhuis fallen vor allem die farbenfrohen Wand- und Deckengemälde von Künstlern wie Matthijs Röling und Wout Muller auf – darunter der berühmte „Blue Room“ mit ultramarinblauen Wänden und einer sternenreichen Decke. Das Museum zeigt wechselnde Ausstellungen mit Fokus auf Jugendstil und figürliche Kunst, ergänzt durch einen großen Museumsgarten, eine Brasserie und ein Open-Air-Amphitheater für Sommerveranstaltungen. Seit 2024 gehört das Museum De Buitenplaats zum Drents Museum in Assen und bereichert damit das kulturelle Angebot der Region. Das Museum wird außerdem von der Stiftung Drents Landscape verwaltet und betrieben – damit der besondere, organische Stil und die natürliche Einbindung erhalten bleiben.

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Tipp: Besuchen Sie Museum De Buitenplaats im Frühling bis in den frühen Herbst hinein – dann genießen Sie die beste Atmosphäre für den Museumsgarten und die Veranstaltungen im Freien. Schauen Sie auf der offiziellen Website nach den aktuellen Ausstellungen und Öffnungszeiten, da das Museumsgebäude während der Ausstellungswechsel vorübergehend schließen kann. An speziellen offenen Tagen ist der Eintritt frei, für Führungen und Workshops wird eine vorherige Buchung empfohlen. Für Erfrischungen können Gäste direkt vor Ort in der Brasserie Röling einkehren. Das Museum ist sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln von Groningen und Assen aus erreichbar.

Interessante Fakten

  • Das Nijsinghhuis wurde zu einem symbolischen Preis von 1 Guilder erworben und vom Ehepaar Van Groeningen restauriert.
  • Der Museumspavillon wurde vom renommierten Architekten Ton Alberts entworfen, der die Harmonie zwischen Architektur und Natur besonders hervorhob.
  • Künstler Matthijs Röling malte die Innenwände des Nijsinghhuis in auffälligem Ultramarin – so entstand der berühmte „Blue Room“.
  • Der Museumsgarten verfügt über ein Outdoor-Amphitheater, das für kulturelle Sommerveranstaltungen genutzt wird.
  • Seit 2024 gehört das Museum zum Drents Museum und vereint damit regionale Kunstsammlungen.

Geschichte

Die Ursprünge von Museum De Buitenplaats reichen bis ins Nijsinghhuis aus dem 17.

1654

Jahrhundert zurück: Es wurde 1654 als Wohnsitz des schulte von Eelde errichtet und später von der Familie Nijsingh besessen.

1971

1971 kaufte das Ehepaar Van Groeningen-Hazenberg das zunehmend verfallende Gebäude und begann mit umfangreichen Restaurierungsarbeiten, wodurch es in einen Museumsbereich umgewandelt wurde.

1991

1991 gründeten sie Stichting Het Nijsinghhuis, um einen Museumspavillon als Alternative zu einer geplanten Flächenentwicklung in der Nähe zu realisieren.

1996

Mit Unterstützung von Kunsthistorikern und durch Fördermittel der Europäischen Union wurden der Pavillon und das Museumscafé fertiggestellt und 1996 von Königin Beatrix eröffnet.

2024

Das Museum wurde seitdem um einen großen Garten erweitert und ist seit 2024 in das Drents Museum integriert.

Ortsführer

1
Nijsinghhuis1654

Dieses Gebäude aus dem 17. Jahrhundert war ursprünglich der Wohnsitz des örtlichen Amtsträgers von Eelde und später im Besitz der Familie Nijsingh. Es beherbergt einzigartige Innenraumgemälde von Matthijs Röling und Wout Muller – darunter der Blue Room mit ultramarinblauen Wänden und einer sternenreichen Decke. Das Haus diente außerdem bis 2018 als privater Wohnsitz der Museumsgründer.

2
Museum Pavilion1996
Ton Alberts and Max van Huut

Der von Ton Alberts und Max van Huut entworfene Pavillon verbindet Architektur mit der natürlichen Landschaft. Er zeichnet sich durch fließende grüne Dächer und geschwungene Wände aus, die sich in den Museumsgarten einfügen. Der Pavillon bietet Ausstellungsflächen, ein Museumsgeschäft und verbindet sich mit einem grünen Amphitheater sowie einer Außenbühne, die für Sommerveranstaltungen genutzt wird.

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Museum Garden2000

Der im Jahr 2000 eingerichtete Museumsgarten bietet eine organische Gestaltung, die die Architektur ergänzt. Dazu gehören ein Pavillon mit Platanen, schlendernde Gartenwege sowie Wasserstellen, die durch einen Graben vom Pavillon und der Brasserie getrennt sind. Der Garten dient als Ort für Outdoor-Ausstellungen und Veranstaltungen.

Kontakt

Telefon: 050 309 5818