Okomu-Nationalpark

Okomu-Nationalpark

South South Nigeria Region

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Der Okomu-Nationalpark liegt im Bundesstaat Edo in Nigeria und ist ein wichtiges Relikt der einst weitläufigen nigerianischen Tieflandregenwälder. Ursprünglich wurde er 1935 als Wildschutzgebiet aus dem Okomu Forest Reserve eingerichtet. Er umfasst ungefähr 200 Quadratkilometer und ist damit der kleinste der nigerianischen Nationalparks. Der Park bietet Ökosysteme mit ausgewachsenem Sekundärwald, Sumpfwald und Hochwald – darunter vielfältige Pflanzen wie Kapok- und Triplochiton scleroxylon-Bäume. Er beherbergt außerdem eine große Vielfalt an Tieren, darunter der Afrikanische Büffel, der vom Aussterben bedrohte Afrikanische Waldelefant sowie der gefährdete Primat Weißkehlmeerkatze (White-throated guenon). Besucher können gut markierte Pfade erkunden und Wildtiere von erhöhten Baumhäusern aus beobachten – darunter eine 140 Fuß hohe Plattform in einem Seidenwollbaum. Unterkünfte gibt es in Chalets in der Nähe des Parkeingangs, umgeben von Feigenbäumen, die häufig von Mona-Monkeys besucht werden. Trotz des Drucks durch die nahe menschliche Nutzung und illegalen Holzeinschlag bleibt der Park eine entscheidende Zufluchtsstätte für gefährdete Arten und ein einzigartiges Naturerbe im Südwesten Nigerias.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Okomu-Nationalpark ist die Trockenzeit, wenn die Wege besser passierbar sind und es häufiger Sichtungen von Wildtieren gibt. Besucher sollten geführte Waldwanderungen am besten im Voraus buchen, um das Erlebnis zu verbessern und mehr über die Biodiversität des Parks zu lernen. In den nahe gelegenen Chalets auf Stelzen zu übernachten, bietet ein besonders intensives Naturerlebnis. Obwohl Eintrittskarten erforderlich sind, lohnt sich ein Blick darauf, ob es verfügbare Rabatte oder Programme zur Unterstützung des Naturschutzes gibt. Rechnen Sie mit feucht-warmem tropischem Wetter und bringen Sie Insektenschutz sowie geeignetes Wanderequipment mit.

Interessante Fakten

  • Der Okomu-Nationalpark ist der kleinste der sieben Nationalparks Nigerias und umfasst etwa 200 Quadratkilometer.
  • Der Park beherbergt eines der besten Beispiele für ausgewachsenen Sekundärwald im Südwesten Nigerias.
  • Ein 140 Fuß hohes Baumhaus in einem Seidenwollbaum ermöglicht Besuchern Panoramablicke auf die Baumkronen des Waldes und das Vogelleben.
  • Trotz seiner geringen Größe unterstützt Okomu 33 Säugetierarten – darunter der seltene Afrikanische Waldelefant und die gefährdete Weißkehlmeerkatze.
  • Kohle und Keramikfunde unterhalb des Waldes deuten auf Rodungs- und Regenerationszyklen hin, die sich über die vergangenen 700 Jahre erstrecken.

Geschichte

1935

Der Okomu-Nationalpark wurde ursprünglich 1935 als Wildschutzgebiet aus dem Okomu Forest Reserve ausgewiesen und bewahrte damit einen Teil der nigerianischen Tieflandwälder, die einst vom Niger River bis zum Dahomey Gap reichten.

700

Über Jahrhunderte hinweg durchlief der Wald wechselnde Phasen aus Rodung und anschließender Regeneration; archäologische Hinweise belegen menschliche Aktivitäten, die bis zu 700 Jahre zurückreichen.

Im frühen 20.

Jahrhundert führte eine umfangreiche Entwaldung dazu, dass nur noch voneinander getrennte Waldinseln übrig blieben.

1986

Das Schutzgebiet wurde 1986 offiziell mit einer Fläche von 66 Quadratkilometern definiert und später durch die Nigerian Conservation Foundation erweitert, die es bis 1999 verwaltete, als der National Park Service die Zuständigkeit übernahm.

Der Park ist weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert: illegaler Holzeinschlag, die Entwicklung von Plantagen und das Vordringen lokaler Gemeinden.

Ortsführer

1
Baumhaus im Seidenwollbaum

Ein 140 Fuß hohes Baumhaus, das in einem Seidenwollbaum errichtet wurde und erhöhte Einblicke in die Baumkronen des Parks sowie hervorragende Möglichkeiten zum Vogelbeobachten bietet.

2
Waldpfade

Gut markierte Pfade durch verschiedene Waldtypen – darunter Sumpfwald, Hochwald und Sekundärwald. Dort zeigen Guides unter anderem Termitennester und Heilpflanzen.

3
Chalets auf Stelzen

Unterkünfte nahe dem Parkeingang auf Stelzen, umgeben von Feigenbäumen, die oft von Mona-Monkeys besucht werden. So entsteht ein besonders intensives Naturerlebnis.

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