
Kenyir-See
Terengganu
Der Kenyir-See, der im Distrikt Hulu Terengganu in Malaysia liegt, ist der größte künstlich angelegte See im südostasiatischen Festland. Er erstreckt sich über eine Fläche von ungefähr 260.000 Hektar. Der See wurde 1985 durch den Bau des Kenyir Dams am Kenyir-Fluss geschaffen. Er dient als wichtiger Wasserspeicher für das Sultan Mahmud Power Station. Bekannt ist er vor allem für seine große Artenvielfalt: Rund 300 Arten Süßwasserfischen leben hier, darunter Malayan mahseer, snakehead und green arowana. Möglich wird das durch das einzigartige Ökosystem der im Wasser versunkenen toten Bäume, die als Laichplätze und Nahrungsquelle dienen. In den umliegenden Dschungeln finden sich bedrohte Tierarten wie asiatische Elefanten und Malayan tigers. Der See und seine Umgebung wurden zu einem beliebten Ziel für Ökotourismus ausgebaut – mit Aktivitäten wie Angeln, Dschungel-Trekking, Kajakfahren, Wildwasser-Rafting und der Erkundung von Höhlen. Außerdem gibt es mehr als 340 kleine Inseln, die den besonderen Reiz der Gegend noch verstärken. Dass der Kenyir-See seit 2023 als National Geopark anerkannt ist, unterstreicht seine geologischen und ökologischen Besonderheiten – und eröffnet zugleich neue Perspektiven für nachhaltigen Tourismus.
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Tipp: Die beste Zeit zum Angeln im Kenyir-See ist im August, wenn der Wasserstand niedriger ist und das Angelerlebnis dadurch besser wird. Besucher sollten Unterkünfte und Ökotourismus-Aktivitäten am besten im Voraus buchen – besonders in den Hauptsaisons. Wer beliebte Dschungel-Trekking-Routen wie Pengkalan Gawi und Bewah erkundet, erlebt die Tierwelt besonders intensiv. Für Gruppenbuchungen und längere Aufenthalte können Rabatte und Pakete verfügbar sein. Wer Wassersport liebt, sollte sich mit geeignetem Equipment und Sicherheitsmaßnahmen auf Aktivitäten wie Kajakfahren und Wildwasser-Rafting vorbereiten.
Interessante Fakten
- •Der Kenyir-See ist der größte künstliche See im südostasiatischen Festland und erstreckt sich über 260.000 Hektar.
- •Im See gibt es über 340 kleine Inseln, die aus den Spitzen versunkener Hügel entstanden sind.
- •Der See beheimatet ungefähr 300 Arten Süßwasserfische und gilt damit als Hotspot der Artenvielfalt.
- •Die umliegenden Wälder sind Lebensraum für bedrohte Arten wie asiatische Elefanten und Malayan tigers.
- •Der Kenyir-See wurde 2023 offiziell zum National Geopark erklärt und hat damit sein Profil für Naturschutz und Tourismus weiter gestärkt.
Geschichte
Der Kenyir-See entstand 1985 nach dem Bau des Kenyir Dams am Kenyir-Fluss – vor allem, um Wasserkraft zu gewinnen.
Dabei wurden mehrere Dörfer sowie Waldflächen im Pantai Timur Range überflutet, was die Umsiedlung und Rettung von Wildtieren erforderlich machte.
Seit seiner Entstehung hat der See die lokale Wirtschaft verändert: Aus Kuala Berang, das früher ein ruhiges Städtchen war, wurde ein bekannter Touristenort.
Im Jahr 2016 wurde im Seegebiet ein leichtes Erdbeben der Stärke 2,7 registriert.
Die Bemühungen, Kenyir als National Geopark zu entwickeln, begannen 2015 und mündeten 2023 in der offiziellen Anerkennung – ein bedeutender Meilenstein für Naturschutz und Tourismus.
Ortsführer
Kenyir Dam1985
Der Damm, der 1985 den Kenyir-See geschaffen hat, dient als Quelle für Wasserkraft und prägt das Ökosystem des Sees.
Jungle Trekking Routes
Beliebte Trekking-Ziele wie Pengkalan Gawi und Bewah bieten intensive Erlebnisse im artenreichen Regenwald rund um den See – ideal für die Beobachtung von Wildtieren und für Abenteuer.
Water Sports Areas
Vorgesehene Zonen für Kajakfahren, Kanufahren, Wildwasser-Rafting und Rapid Shooting bieten aufregende Wasseraktivitäten – geeignet für unterschiedliche Erfahrungsstufen.
Islands of Kenyir Lake
Der See bietet mehr als 340 kleine Inseln, von denen viele bewaldet sind und Lebensräume für Wildtiere schaffen – außerdem gibt es dort spannende Orte zum Erkunden und Entspannen.