
Schiefer Turm von Teluk Intan
Perak
Der Schiefe Turm von Teluk Intan, der in Perak (Malaysia) steht, ist ein markanter Uhrturm, der vor allem durch seine deutlich ausgeprägte Neigung bekannt ist – oft mit dem Schiefen Turm von Pisa verglichen. Der 1885 von dem Unternehmer Leong Choon Chong errichtete Turm diente ursprünglich als Wasserspeicher, um die Stadt in den Trockenzeiten zu versorgen, und zugleich als Feuerwachturm. Der Turm ist 25 Meter hoch und außen optisch einem Gebäude mit acht Stockwerken ähnlich, innen bestehen jedoch drei Stockwerke. Sein Design ist stark von der chinesischen Pagodenarchitektur geprägt und spiegelt so das Erbe der örtlichen chinesischen Gemeinschaft wider. Im Turm führen 110 Stufen bis zur Spitze, wo ein stählerner Wassertank untergebracht ist. Die Neigung entsteht durch das weiche Fundament aus dem Boden sowie durch das Gewicht des Wassertanks, wodurch der Turm nach Südwesten kippt. Im Laufe der Zeit ist der Turm zu einem nationalen Denkmal geworden und ein beliebtes Wahrzeichen von Teluk Intan – er zieht Touristen an, die sich für seine einzigartige Geschichte und den architektonischen Charme interessieren. Heute funktioniert er nicht mehr als Wasserturm, bleibt aber eine bedeutende Stätte des kulturellen Erbes und ein ikonischer Ort in Malaysia.
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Tipp: Besucher sollten den Turm vorzugsweise während der Tageszeit besichtigen, um die Sicherheit zu gewährleisten und bessere Ausblicke zu haben. In der Hauptsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um Warteschlangen zu vermeiden. Vor Ort gibt es familienfreundliche Angebote, darunter angelegte Gärten und Ruhebereiche. Die beste Zeit für einen Besuch ist die Trockenzeit – dann ist das Wetter angenehm und die Sicht ist klar. Mobile Apps helfen bei der Navigation und geben außerdem historische Einblicke in den Turm sowie in nahegelegene Attraktionen.
Interessante Fakten
- •Der Schiefe Turm von Teluk Intan wird oft als malaysisches Gegenstück zum Schiefen Turm von Pisa bezeichnet – wegen seiner charakteristischen Neigung.
- •Der Turm wurde ursprünglich als Wassertank gebaut, um Wasser in den Trockenzeiten sowie für Feuer-Notfälle bereitzustellen.
- •Zum oberen Bereich führen 110 Stufen; dort befindet sich ein stählerner Wassertank im dritten Stock.
- •Die Neigung des Turms wird durch das weiche Fundament aus dem Boden in Kombination mit dem Gewicht des Wassertanks verursacht.
- •Während der japanischen Besatzung im Jahr 1941 wurde der Turm als Wachturm genutzt.
- •Die Architektur ist vom chinesischen Pagodenstil beeinflusst und spiegelt das Erbe der örtlichen chinesischen Gemeinschaft wider.
Geschichte
Der 1885 errichtete Schiefe Turm von Teluk Intan war ursprünglich als Anlage zur Wasserspeicherung geplant, um die lokale Bevölkerung in Trockenzeiten zu versorgen und zugleich als Ressource für die Brandbekämpfung zu dienen.
Während des Zweiten Weltkriegs nutzten die japanischen Besatzungstruppen den Turm als Wachturm.
Nach der Unabhängigkeit Malaysias im Jahr 1957 wurde der Turm offiziell zum nationalen Denkmal erklärt und damit seine kulturelle und historische Bedeutung anerkannt.
In den folgenden Jahren nahm die Neigung des Turms durch den weichen Untergrund und das Gewicht des Wassertanks zu, was ihn zu einem einzigartigen architektonischen Wahrzeichen machte.
Seitdem hat er sich von einem funktionalen Wasserturm zu einer beliebten Touristenattraktion und zu einem Symbol des kulturellen Erbes von Teluk Intan entwickelt.
Ortsführer
Erdgeschoss und angrenzende Gärten
Der Fuß des Turms wird von wunderschön angelegten Gärten geprägt – mit Blumentöpfen, Marmorböden und Sitzgelegenheiten, ideal zum Entspannen und für gemeinsame Familienmomente.
Turminneres und Treppe1885
Im Inneren des Turms können Besucher 110 Stufen erklimmen, die durch drei Stockwerke bis nach oben führen. Oben erwarten sie Ausblicke auf die Stadt sowie Einblicke in die ursprüngliche Funktion des Turms als Wasserspeicher.
Stahltank im dritten Stock1885
Im dritten Stock befindet sich ein 5 Meter hoher stählerner Wassertank mit einem Fassungsvermögen von 18,36 Kubikmetern. Sein Gewicht trug dazu bei, dass der Turm „schief“ wurde.
Kontakt
Telefon: 010-339 0369