U-Boot-Museum Melaka

U-Boot-Museum Melaka

Melaka

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Das U-Boot-Museum Melaka ist ein besonderes maritimes Museum in Klebang, Melaka, Malaysia. Es wurde direkt in ein stillgelegtes französisches U-Boot der Agosta-Klasse mit dem Namen Quessant (S623) gebaut. Dieses 67,5 Meter lange U-Boot diente zwischen 2005 und 2009 als Ausbildungsplattform für Besatzungen der Royal Malaysian Navy. 2011 wurde es von Frankreich nach Malaysia transportiert und noch im selben Jahr für die Öffentlichkeit geöffnet. Das Museum bietet Besuchern ein intensives Erlebnis im Inneren eines echten U-Boots und beleuchtet Malaysias Marinegeschichte sowie technologische Fortschritte. Es zeigt die originalen Innenbereiche des U-Boots und vermittelt so Einblicke in den Alltag von U-Boot-Fahrern. Außerdem wurde das Museum weiter aufgerüstet, um Besucherbereiche wie einen Gebetsraum und Shops einzubeziehen. Es ist eine sowohl lehrreiche als auch historisch spannende Sehenswürdigkeit – Militärgeschichte trifft hier auf ein mit allen Sinnen greifbares Erlebnis. Das Museum ist ein Symbol für Malaysias Fortschritte im maritimen Verteidigungsbereich und für internationale Zusammenarbeit.

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Tipp: Besuchen Sie das Museum tagsüber, um das beste Erlebnis zu haben, da es sich um eine Outdoor-Ausstellung handelt, die nur bei Tageslicht zugänglich ist. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und – sofern verfügbar – Tickets möglichst früh zu kaufen, besonders an Wochenenden und Feiertagen, wenn mehr Besucher vor Ort sind. Das Museum verfügt über grundlegende Besucherbereiche und wurde mit Annehmlichkeiten wie einem Gebetsraum und Souvenirshops erweitert. Besucher sollten darauf vorbereitet sein, dass die Räume im U-Boot eng und beengt sind – das ist unter Umständen nicht geeignet für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen oder bei Platzangst.

Interessante Fakten

  • Das U-Boot ist 67,5 Meter lang, 11,7 Meter hoch und 6,5 Meter breit; die Verdrängung beträgt 1.300 Tonnen.
  • Es wurde zwischen 2005 und 2009 zur Ausbildung der ersten U-Boot-Crews der Royal Malaysian Navy eingesetzt.
  • Das U-Boot wurde per Seeweg von Frankreich nach Malaysia transportiert: Abfahrt war am 9. Oktober 2011 in Brest, Ankunft in Melaka am 17. November 2011.
  • Bei der Eröffnungsvorschau im Jahr 2011 zog das Museum innerhalb von 10 Tagen 25.000 Besucher an.
  • Das Museum kostete ungefähr 12,6 Mio. MYR und deckte Transport, Renovierung, Fundamente und Besucheranlagen ab.

Geschichte

2005

Das U-Boot Quessant (S623) war ursprünglich ein französisches U-Boot der Agosta-Klasse, das von der französischen Marine genutzt und später von der Royal Malaysian Navy für Trainingszwecke eingesetzt wurde – von 2005 bis zur Außerdienststellung im Jahr 2009.

2011

Der Besitz wurde 2011 offiziell von Frankreich nach Malaysia übertragen.

2011

Das U-Boot wurde per Schiff von Brest, Frankreich, transportiert und erreichte Melaka im November 2011.

Kurz danach wurde es als öffentliche Ausstellung eröffnet.

2012

2012 wurde das U-Boot offiziell an die Malacca State Government übergeben und erhielt damit seine neue Rolle als Museum.

Anschließend wurden weitere Upgrades vorgenommen, um den Besuchern ein besseres Erlebnis und verbesserte Einrichtungen zu bieten.

Ortsführer

1
Kommandoraum1970s

Das Nervenzentrum des U-Boots, in dem die Besatzungsmitglieder Navigation- und Waffensysteme betrieben. Besucher können die originalen Bedienpulte und Instrumente sehen, die während der Einsatzzeit verwendet wurden.

2
Wohnbereiche der Besatzung1970s

Räumlichkeiten, in denen die U-Boot-Besatzung sich ausruhte und während der Einsätze den Alltag erledigte. Die beengten Verhältnisse spiegeln die schwierigen Bedingungen wider, denen U-Boot-Fahrer ausgesetzt waren.

3
Torpedoraum1970s

Bereich, in dem Torpedos gelagert und abgefeuert wurden. Besucher können die Torpedorohre ansehen und mehr über die Offensivfähigkeiten des U-Boots erfahren.

4
Museumseingang und Besucheranlagen2015

Umfasst einen Bereich für Tickets, Souvenirshops und einen Gebetsraum, die im Rahmen des Upgrades im Jahr 2015 ergänzt wurden, um den Besuchekomfort zu verbessern.

Kontakt

Telefon: 06-282 6526