Kampung Kling-Moschee

Kampung Kling-Moschee

Melaka

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Die Kampung Kling-Moschee in der Jalan Tukang Emas in der Stadt Malakka, Malaysia, ist eine der ältesten Moscheen der Region. Sie wurde ursprünglich 1748 von indischen muslimischen Händlern erbaut. Ihre Architektur ist eine einzigartige Mischung aus Einflüssen aus Sumatra, China, dem Hinduismus und der malaiischen Tradition und spiegelt das multikulturelle Erbe von Malakka wider. Der Minarettturm ähnelt einer Pagode, und das Bauwerk umfasst englische und portugiesische glasierte Fliesen, ionische Säulen sowie einen viktorianischen Kronleuchter. Die hölzerne Kanzel ist mit filigranen Ornamenten im hinduistischen und chinesischen Stil verziert, während im Bereich für die Waschungen maurische Lampenpfosten aus Gusseisen die Atmosphäre prägen. Die Moschee liegt an der „Harmony Street“ (Harmonie-Straße) – nahe einem hinduistischen und einem chinesischen Tempel – und macht so das Miteinander unterschiedlicher Glaubensrichtungen sichtbar. Die Restaurierungsmaßnahmen in den 1990er-Jahren durch die Abteilung für Museen und Altertümer (Department of Museums and Antiquities) bewahrten das ursprüngliche Design und die historische Bedeutung. Die Moschee ist bis heute ein lebendiger Ort des Gebets und ein Zeugnis für die reiche kulturelle Vielfalt von Malakka.

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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten tagsüber vorbeikommen, um die vielen filigranen Details der Architektur sowie die Umgebung der Moschee an der Harmony Street besonders gut zu würdigen. Es wird angemessene, zurückhaltende Kleidung und ein respektvolles Verhalten erwartet. Wenn Sie die Erfahrung noch vertiefen möchten, kann es sich lohnen, geführte Touren im Voraus zu buchen. Die Moschee ist die ganze Woche über zugänglich – prüfen Sie jedoch die lokalen Gebetszeiten, um Stoßzeiten zu vermeiden. Für Gruppen oder während kultureller Festivals können gegebenenfalls Rabatte oder ein besonderer Zugang verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Das Minarett ähnelt einer Pagode und zeigt damit den Einfluss der chinesischen Architektur.
  • Die hölzerne Kanzel ist mit Schnitzereien dekoriert, die von hinduistischer und chinesischer Kunst inspiriert sind.
  • Die Moschee liegt an der Jalan Tukang Emas, die wegen der Nähe zu einem hinduistischen und einem chinesischen Tempel als „Harmony Street“ bekannt ist.
  • Die Moschee hat einen viktorianischen Kronleuchter sowie maurische Lampenpfosten aus Gusseisen – ein Hinweis auf vielfältige kulturelle Einflüsse.
  • Durch die Erhaltungsmaßnahmen in den 1990er-Jahren konnte das ursprüngliche Design der Moschee aus dem 19. Jahrhundert erhalten werden.

Geschichte

1748

Die ursprüngliche Kampung Kling-Moschee wurde 1748 in Malakka von indischen muslimischen Händlern als Holzbau errichtet.

1872

Im Jahr 1872 wurde sie mit Ziegeln neu gebaut und dabei eine Mischung von architektonischen Stilen aus den Traditionen von Sumatra, China, dem Hinduismus und dem malaiischen Raum übernommen.

Minarett, Waschbecken (Ablution Pool) und Eingangsarkade wurden gleichzeitig mit dem Hauptgebäude gebaut – das spiegelt ein einzigartiges, pagodenähnliches Design wider.

In den 1990er-Jahren führten die Abteilung für Museen und Altertümer (Department of Museums and Antiquities) Erhaltungsarbeiten durch, um die historische und architektonische Substanz zu bewahren.

Die Moschee ist nach dem Kampung Kling-Viertel benannt, das historisch von indischen Händlern bewohnt wurde.

Ortsführer

1
Haupthalle für das Gebet1872

Die Gebetshalle verfügt über ionische Säulen und symmetrische Bögen; von der Decke hängt ein viktorianischer Kronleuchter, der westliche und östliche Gestaltungselemente miteinander verbindet.

2
Minarett1872

Das Minarett der Moschee ist so gestaltet, dass es einer Pagode ähnelt – ein Stil, der in der islamischen Architektur eher unüblich ist und den chinesischen Einfluss besonders hervorhebt.

3
Holzkanzel1872

Die hölzerne Kanzel ist mit Motiven aus dem Hinduismus und aus China versehen und steht beispielhaft für das multikulturelle künstlerische Erbe der Moschee.

4
Bereich für Waschungen (Ablution Area)1872

Dieser Bereich ist mit maurischen Lampenpfosten aus Gusseisen und einem Waschbecken ausgestattet. Er ist für die Reinigung vor dem Gebet gedacht und zeichnet sich durch vielfältige architektonische Einflüsse aus.

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