Nationalmuseum der Mongolei

Nationalmuseum der Mongolei

Ulaanbaatar

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Das Nationalmuseum der Mongolei im Stadtteil Chingeltei von Ulaanbaatar ist das größte Museum des Landes für Geschichte und Kultur der Mongolei. Ursprünglich 1924 gegründet, umfassen seine Sammlungen über 57.000 Exponate. Sie reichen von der Vorgeschichte über die Geschichte Zentralasiens bis hin zum Mongolenreich, der Herrschaft der Qing und zum modernen Mongolei. Die Ausstellungen sind auf zehn Säle verteilt, darunter Archäologie, mittelalterliche Geschichte, Ethnographie sowie Entwicklungen des 20. Jahrhunderts. Besonders hervorzuheben ist der ethnographische Bereich: Er zeigt traditionelle Kleidung und kulturelle Exponate verschiedener mongolischer Volksgruppen. Das Museumsgebäude wurde 1971 zunächst als Museum der Revolution errichtet und 2008 in seinen heutigen Namen umbenannt. Die Einrichtung ist außerdem ein kulturelles, wissenschaftliches und Bildungszentrum: Sie veröffentlicht Fachzeitschriften und veranstaltet Sonderausstellungen, die das mongolische Erbe würdigen. Die Beschriftungen sind auf Mongolisch und Englisch verfügbar – so ist das Museum auch für internationale Besucher zugänglich, die sich für das reiche historische Geflecht der Mongolei interessieren.

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Tipp: Besucher werden gebeten, auf der offiziellen Website des Museums nach aktuellen Sonderausstellungen und saisonalen Öffnungszeiten zu schauen. Während besonderer Ausstellungen oder in der Hochsaison ist es empfehlenswert, Tickets im Voraus zu kaufen. Das Museum bietet zweisprachige Beschriftungen auf Mongolisch und Englisch, was das Besuchserlebnis verbessert. Die beste Zeit für einen Besuch ist im Frühling und im Herbst, wenn das Wetter in Ulaanbaatar milder ist. Sonderausstellungen stellen häufig einzigartige kulturelle Exponate in den Mittelpunkt – planen Sie Ihren Besuch daher so, dass er mit diesen Terminen zusammenfällt.

Interessante Fakten

  • Das Museum beherbergt über 57.000 Exponate zur mongolischen und zentralasiatischen Geschichte.
  • Zur ethnographischen Sammlung gehören traditionelle Kleidung aus verschiedenen mongolischen Volksgruppen sowie eine bedeutende Präsentation von Schnupftabakfläschchen.
  • Das Museumsgebäude wurde ursprünglich 1971 als Museum der Revolution errichtet.
  • Die Beschriftungen im Museum sind zweisprachig, auf Mongolisch und Englisch, und erleichtern internationalen Besuchern den Zugang.
  • Das Museum veröffentlicht jährlich eine Zeitschrift mit Beiträgen auf Mongolisch, Russisch und Englisch.

Geschichte

1924

Die Ursprünge des Nationalmuseums der Mongolei reichen bis 1924 zurück, als die ersten nationalen Sammlungen gebildet wurden.

Bedeutende russische und amerikanische Wissenschaftler trugen zu Beginn mit historischen Artefakten bei.

1956

In der sozialistischen Ära waren die Sammlungen im Staatlichen Zentralmuseum untergebracht, das 1956 erbaut wurde.

1971

Das heutige Museumsgebäude wurde 1971 als Museum der Revolution errichtet und 2008 in Nationalmuseum der Mongolei umbenannt – ein Schritt, der seine breitere historische und kulturelle Ausrichtung widerspiegelt.

Ortsführer

1
Saal für Vorgeschichte und Archäologie

Dieser Saal zeigt Exponate aus der Vorgeschichte der Mongolei, darunter Werkzeuge und Relikte, die die frühe menschliche Aktivität in Zentralasien veranschaulichen.

2
Saal für mittelalterliche Geschichte13th-14th century

Dieser Bereich ist der Zeit des Mongolenreichs und dem mittelalterlichen Mongolenland gewidmet; gezeigt werden Waffen, Dokumente und kulturelle Gegenstände aus der Epoche.

3
Saal für Ethnographie

Hier werden traditionelle Kleidung, Haushaltsgegenstände und kulturelle Artefakte aus verschiedenen mongolischen Volksgruppen präsentiert – mit Fokus auf die Vielfalt der mongolischen Kultur.

4
Saal für moderne Geschichte17th century to 20th century

Der Geschichte der Mongolei von der Qing-Herrschaft bis ins 20. Jahrhundert gewidmet. Zu sehen sind Fotografien, Dokumente und moderne historische Objekte.

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