Nationalpark Gurvan Saikhan

Nationalpark Gurvan Saikhan

Ömnögovĭ

80/100180 min

Der Gobi Gurvansaikhan Nationalpark, der 1993 gegründet und 2000 erweitert wurde, ist der größte Nationalpark der Mongolei. Er erstreckt sich über nahezu 27.000 Quadratkilometer. Er umfasst die Gurvan-Saikhan-Berge, also die „Three Beauties“ („Drei Schönheiten“), die aus drei Teilgebirgen bestehen: East Beauty, Middle Beauty und West Beauty. Der Park liegt am nördlichen Rand der Gobi und bietet vielfältige Landschaften – von Steppe in höheren Lagen bis hin zu Höhen von bis zu 2.600 Metern. Hier leben seltene und gefährdete Arten wie der schwer fassbare Schneeleopard, der Gobi-Kamel, das Mufflon-Schaf (Argali), der Sibirische Steinbock und der Bartgeier (Lammergeier). Im östlichen Bereich findet sich der vom Aussterben bedrohte Sakerfalke, weshalb das Gebiet als Important Bird Area gilt. Zu den berühmten Natursehenswürdigkeiten im Park zählen außerdem die Sanddünen von Khongoryn Els, bekannt als die „Singing Sands“, sowie Yolyn Am, ein Bergtal mit einem großen Eisschild, der in den meisten Monaten des Jahres erhalten bleibt. Die Stadt Dalanzadgad, die per Flug von Ulaanbaatar erreichbar ist, ist die wichtigste Anlaufstelle für Besucher.

Planen Sie Ihre Reise nach Mongolei mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Die beste Reisezeit für den Gobi Gurvansaikhan Nationalpark ist der späte Frühling bis in den frühen Herbst – dann ist das Wetter milder und die Region besser erreichbar. Reisende sollten die Anreise am besten über Dalanzadgad planen, das Flugverbindungen nach Ulaanbaatar hat. Aufgrund der abgelegenen Lage des Parks wird empfohlen, Touren oder Unterkünfte im Voraus zu buchen. Für Wanderungen sind Ausrüstung und gute Vorbereitung auf wechselnde Bedingungen in Berg- und Wüstenklima wichtig. Je nach Angebot können Ermäßigungen für Gruppenreisen oder Bildungsbesuche verfügbar sein.

Interessante Fakten

  • Der Park umfasst nahezu 27.000 Quadratkilometer und ist damit der größte Nationalpark der Mongolei.
  • Die Dünen von Khongoryn Els im Park sind als „Singing Sands“ bekannt, weil der Wind beim Darüberwehen einen charakteristischen Klang erzeugt.
  • Im Tal von Yolyn Am befindet sich ein großes Eisschild, das sich trotz der Wüstenumgebung durch den größten Teil des Jahres hält.
  • Im Park leben der vom Aussterben bedrohte Schneeleopard und der Gobi-Kamel – Arten, die an die raue Umgebung angepasst sind.
  • Die Gurvan-Saikhan-Berge heißen „Three Beauties“, benannt nach ihren drei Teilgebirgen: East Beauty, Middle Beauty und West Beauty.

Geschichte

1993

Der Gobi Gurvansaikhan Nationalpark wurde 1993 offiziell gegründet, um die einzigartige Naturlandschaft der Gurvan-Saikhan-Berge und der umliegenden Wüstengebiete zu schützen.

2000

Im Jahr 2000 wurden die Grenzen des Parks auf nahezu 27.000 Quadratkilometer erweitert – damit ist er der größte geschützte Bereich der Mongolei.

In den folgenden Jahrzehnten ist er zu einem wichtigen Rückzugsort für gefährdete Arten wie den Schneeleoparden und den Gobi-Kamel geworden und außerdem zu einem bedeutenden ökologischen sowie touristischen Ziel im Süden der Mongolei.

Ortsführer

1
Khongoryn Els („Singing Sands“)

Ein riesiges Gebiet aus Sanddünen, das für den einzigartigen, brummenden Klang berühmt ist, den der Wind erzeugt – und so eine eindrucksvolle Naturerscheinung hervorruft.

2
Yolyn Am („Vulture’s Mouth“)

Ein Bergtal, das für sein großes Eisschild bekannt ist, das in den meisten Monaten des Jahres erhalten bleibt und in der Wüstenregion ein einzigartiges Mikroklima schafft.

3
Gurvan Saikhan Mountains

Das Gebirge, das dem Park seinen Namen gibt. Es besteht aus drei Teilgebirgen: East Beauty, Middle Beauty und West Beauty – zusammen bilden sie die östliche Hälfte des Parks.