
Chaukhtatgyi-Buddha-Tempel
Yangon
Der Chaukhtatgyi-Buddha-Tempel im Bahan Township in Yangon ist dafür bekannt, eine der größten liegenden Buddha-Darstellungen Myanmars zu beherbergen – 66 Meter (217 feet) lang. Ursprünglich 1899 auf Initiative von Sir Po Tha errichtet, wurde die erste Statue zwar 1907 fertiggestellt, später jedoch in den 1950er-Jahren wegen einer unausgewogenen Proportionierung und eines auffällig strengen Gesichtsausdrucks abgerissen. Das heutige Buddha-Bild wurde unter der Anleitung von U Thaung, einem Meisterhandwerker aus Tavoy, geschaffen und 1973 geweiht. Besonders bemerkenswert: Die Statue besitzt große, maßgefertigte Glassaugen mit 1,77 mal 0,58 Metern, gefertigt in der Naga Glass Factory. Außerdem beherbergt der Tempel 36 kleinere Buddha-Statuen sowie einen Buddha-Fußabdruck mit den 108 glückverheißenden Zeichen. Im Inneren schmücken riesige Wandmalereien die Anlage und unterstreichen die spirituelle Atmosphäre sowie die künstlerische Bedeutung. Als bedeutender Pilgerort zeigt der Tempel eindrucksvoll die tief verwurzelten buddhistischen Traditionen und das architektonische Erbe Myanmars.
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Tipp: Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag besuchen, um Menschenmengen zu vermeiden und eine besonders ruhige Atmosphäre zu erleben. Tickets werden in der Regel nicht im Voraus benötigt, aber Besucher sollten sich bescheiden und respektvoll kleiden. Fotografieren ist erlaubt, dabei jedoch stets auf betende Gläubige achten. Kombinieren Sie Ihren Besuch gern mit anderen nahe gelegenen Tempeln in Yangon, um ein rundes kulturelles Erlebnis zu bekommen.
Interessante Fakten
- •Die liegende Buddha-Statue ist 66 Meter (217 feet) lang und damit eine der größten in Myanmar.
- •Die Augen des Buddha bestehen aus großen Glasscherben, die in der Naga Glass Factory eigens angefertigt wurden – mit 1,77 mal 0,58 Metern.
- •Auf dem Tempelgelände befinden sich 36 kleinere Buddha-Statuen.
- •Der Buddha-Fußabdruck im Tempel trägt die 108 glückverheißenden Zeichen, die in der buddhistischen Tradition eine wichtige Bedeutung haben.
Geschichte
Der Chaukhtatgyi-Buddha-Tempel wurde zunächst 1899 errichtet, gesponsert vom burmesischen buddhistischen Wohltäter Sir Po Tha.
Die ursprüngliche liegende Buddha-Statue wurde 1907 fertiggestellt, erwies sich jedoch als unverhältnismäßig und wurde in den 1950er-Jahren abgerissen.
Der Wiederaufbau begann unter der Aufsicht von U Thaung, einem erfahrenen Handwerker aus Tavoy, und führte zur Weihe der neuen Statue im Jahr 1973.
Im Laufe der Jahrzehnte hat sich der Tempel zu einem bedeutenden religiösen und kulturellen Wahrzeichen in Yangon entwickelt.
Ortsführer
Liegende Buddha-Statue1973
Die Hauptattraktion ist die riesige liegende Buddha-Statue, 66 Meter lang. Sie ist vor allem für ihren friedvollen Ausdruck und die kunstvollen Details bekannt – inklusive der großen Glassaugen.
Wandmalereien
Riesige Wandmalereien im Inneren des Tempels zeigen verschiedene buddhistische Themen und Geschichten und tragen so zur spirituellen Atmosphäre der Anlage bei.
Buddha-Fußabdruck
Innerhalb des Tempels gelegen, zeigt der Buddha-Fußabdruck die 108 glückverheißenden Zeichen – ein Symbol für die geistige Reise des Buddha und seine Lehren.
36 kleine Buddha-Statuen
Diese kleineren Statuen sind im gesamten Tempelgelände verteilt; jede von ihnen steht für unterschiedliche Aspekte der buddhistischen Lehren und Bildsprache.