Bogyoke Aung San Market

Bogyoke Aung San Market

Yangon

80/10090 min

Der Bogyoke Aung San Market befindet sich im Stadtteil Pabedan im Zentrum von Yangon, Myanmar, und ist ein bedeutender Basar, der vor allem durch seine markante koloniale Architektur und Kopfsteinpflasterstraßen bekannt ist. Ursprünglich wurde er 1926 in der Zeit der britischen Kolonialherrschaft erbaut und hieß damals Scott Market. Heute ist er zu einem lebhaften Zentrum für Antiquitäten, burmesisches Kunsthandwerk, Schmuck, Kunstgalerien und Boutiquen für Kleidung geworden. Der Markt ist ein beliebtes Ziel für Touristen, die authentische lokale Produkte suchen – und gleichzeitig schöne Fotomotive vor den historischen Gebäuden bekommen. Neben den Touristen versorgt der Markt auch die Einheimischen: In Läden werden unter anderem Medikamente, Lebensmittel, Garne/Bedarfsartikel, Kleidung und importierte Waren angeboten. Außerdem ist der Markt als beliebter Ort zum Geldwechsel bekannt. Er bleibt montags geschlossen und bewahrt damit seinen traditionellen wöchentlichen Rhythmus. In den 1990er-Jahren wurde der Markt durch einen neuen Flügel über die Bogyoke Market Road hinaus erweitert. Das steigert Kapazität und Angebot. Aufgrund seiner kulturellen und architektonischen Bedeutung ist der Markt in der Yangon City Heritage List verzeichnet – ein deutlicher Hinweis darauf, dass er sowohl als Erbestätte als auch als Einkaufshighlight wichtig ist.

Planen Sie Ihre Reise nach Myanmar mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besuchen Sie den Bogyoke Aung San Market an Tagen außer montags, denn dann bleibt er geschlossen. Am frühen Morgen oder am späten Nachmittag ist es am angenehmsten, um Menschenmengen zu vermeiden und kühlere Temperaturen zu genießen. Werfen Sie außerdem einen Blick auf Kunsthandwerk und Antiquitäten – und kalkulieren Sie damit, dass Sie die Preise aushandeln können. Geldwechsel ist zwar möglich, aber seien Sie vorsichtig und nutzen Sie seriöse Anbieter. Tickets zu kaufen oder vorab zu buchen, ist nicht nötig, da der Eintritt frei ist. Planen Sie Ihren Besuch dennoch so, dass er zu den Öffnungszeiten des Markts passt, für das beste Erlebnis.

Interessante Fakten

  • Der Bogyoke Market wird häufig als Drehort für Fotoshootings genutzt – wegen der gut erhaltenen kolonialen Architektur und der Kopfsteinpflasterstraßen.
  • Der Markt ist in Yangon ein beliebter Ort für den Geldwechsel auf dem Schwarzmarkt.
  • Ursprünglich hieß er nach Gavin Scott, einem schottischen Kolonialbeamten – nicht nach James George Scott, wie oft fälschlich angenommen wird.

Geschichte

1926

Der Markt wurde 1926 unter britischer Kolonialverwaltung errichtet und zunächst nach Gavin Scott, dem damaligen Municipal Commissioner von Yangon, Scott Market genannt.

1948

Obwohl es in den 1940er-Jahren Vorschläge gab, ihn in Mingala Market umzubenennen, um die burmesische Identität stärker widerzuspiegeln, blieb der Name Scott Market bis nach der Unabhängigkeit Myanmars im Jahr 1948 erhalten.

Anschließend wurde er zu Ehren von General Aung San, einem nationalen Helden, umbenannt.

Seitdem wurde der Markt weiter ausgebaut – besonders durch den neuen Flügel, der in den 1990er-Jahren hinzugefügt wurde – und er ist bis heute eine wichtige Stätte des kulturellen Erbes in Yangon.

Ortsführer

1
Koloniale Architektur und Kopfsteinpflasterstraßen1926
Gavin Scott (Municipal Commissioner)

Die markanten Gebäude aus der Kolonialzeit und die gepflasterten Gassen im Inneren des Markts schaffen eine einzigartige historische Atmosphäre – und machen ihn zum beliebten Treffpunkt für Fotografen und Geschichtsinteressierte.

2
Antiquitäten- und Kunsthandwerksläden

Eine vielfältige Auswahl an Läden verkauft burmesische Antiquitäten, traditionelles Kunsthandwerk und Schmuck. So bekommen Besucher die Möglichkeit, Myanmars reiches kulturelles Erbe über seine Handwerks- und Sammlerstücke zu entdecken.

3
Neuer-Flügel-Erweiterung1990s

Der in den 1990er-Jahren über die Bogyoke Market Road hinzugefügte Ausbau erhöhte die Kapazität des Markts und die Vielfalt der angebotenen Waren – und verbindet moderne Einkaufsbedürfnisse mit dem besonderen Flair des historischen Markts.