
Shwedagon-Pagode
Yangon
Die Shwedagon-Pagode, auch bekannt als Great Dagon Pagoda oder Golden Pagoda, ist eine vergoldete Stupa auf Singuttara Hill in Yangon, Myanmar. Mit 112 Metern Höhe und 170 Metern über dem Meeresspiegel ist sie die heiligste buddhistische Pagode in Myanmar. Man glaubt, dass sie Reliquien der vier früheren Buddhas der gegenwärtigen Kalpa birgt – darunter auch acht Haarsträhnen von Gautama Buddha selbst. Die goldene Außenverkleidung besteht aus echten Goldplatten, die Gläubige und Monarchen über Jahrhunderte hinweg gestiftet haben, beginnend mit Königin Shin Saw Pu im 15. Jahrhundert. Architektonisch ist die Pagode mit einer glockenförmigen Stupa gestaltet, die von einer mit Tausenden von Diamanten und Rubinen verzierten Krone bekrönt wird – ganz oben sitzt ein massiver 76-Karat-Diamant. Die Pagode hat vier große Eingänge, die von riesigen Leogryphen bewacht werden, und ist rundherum von Terrassen umgeben, die vor allem Mönchen und Männern zugänglich sind. Sie ist ein bedeutender Wallfahrtsort und ein kulturelles Wahrzeichen, das während des traditionellen burmesischen Monats Tabaung das größte Pagodenfest Myanmars ausrichtet. Die herausragende Bedeutung der Shwedagon wird durch Bebauungsvorschriften der Stadt geschützt, die die Gebäudehöhe begrenzen, damit sie weiterhin die Skyline von Yangon dominiert. Außerdem ist sie in der Yangon City Heritage List aufgeführt – ein weiterer Hinweis auf ihre kulturelle und historische Bedeutung.
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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch während des Shwedagon-Pagodenfests planen, das vom Neumond bis zum Vollmond des Monats Tabaung dauert, um die lebhaften kulturellen Feierlichkeiten zu erleben. Wer früh am Morgen oder spät am Nachmittag kommt, hat kühlere Temperaturen und besonders schönes Licht für Fotos. Tickets oder Spenden an offiziellen Eingängen zu kaufen bzw. zu leisten, kann dazu beitragen, die Instandhaltung der Anlage zu unterstützen. Erforderlich ist eine schlichte, angemessene Kleidung; vor dem Betreten heiliger Bereiche müssen die Schuhe ausgezogen werden. Für Studierende und lokale Bewohner können Ermäßigungen verfügbar sein. Um Menschenmengen zu vermeiden, sind Wochentage vorzuziehen.
Interessante Fakten
- •Man glaubt, dass die Shwedagon-Pagode Reliquien von vier früheren Buddhas birgt, darunter auch acht Haarsträhnen von Gautama Buddha.
- •Die goldene Krone ist mit 5.448 Diamanten und 2.317 Rubinen verziert und wird von einem 76-Karat-Diamanten gekrönt.
- •Die Bebauungsvorschriften in Yangon begrenzen die Gebäudehöhen, um die Dominanz der Pagode in der Skyline zu bewahren.
- •Die Pagode veranstaltet während des burmesischen Monats Tabaung das größte Pagodenfest Myanmars.
- •Die goldene Verkleidung der Stupa besteht aus echten Goldplatten, die Gläubige und Monarchen über Jahrhunderte hinweg gestiftet haben.
Geschichte
Der Legende nach wurde die Shwedagon-Pagode vor über 2.500 Jahren errichtet – möglicherweise ist sie die älteste buddhistische Stupa der Welt.
Nach der Überlieferung erhielten zwei Händler acht Haarsträhnen vom Buddha selbst und ließen sie zusammen mit Reliquien von drei früheren Buddhas in einer Stupa auf Singuttara Hill bestatten.
Die erste dokumentierte Erwähnung in königlichem Kontext stammt aus den Jahren 1362/63 n.
Chr., als König Binnya U ihre Höhe erhöhte.
Königin Shin Saw Pu vergoldete und vergrößerte die Pagode im 15.
Jahrhundert weiter.
Im Laufe der Jahrhunderte erlitt die Anlage durch Erdbeben Schäden, besonders 1768.
Danach stellte König Hsinbyushin sie auf nahezu ihre heutige Höhe wieder her.
Weitere Herrscher – darunter König Mindon – trugen zur Pflege und Ausschmückung bei.
Die Pagode ist bis heute ein wichtiges religiöses und kulturelles Wahrzeichen in Myanmar.
Ortsführer
Hauptstupa15. Jahrhundert (Vergoldung durch Königin Shin Saw Pu)
Die zentrale vergoldete Stupa ragt 112 Meter in die Höhe. Sie steht auf einem mit Goldplatten bedeckten Ziegelsockel. In ihrem Inneren ruhen heilige Reliquien; bekrönt wird sie von einem mit Diamanten besetzten Kronen-Schirm, dem hti.
Eingänge und Leogryphen
Die Pagode besitzt vier große Eingänge, die jeweils von Paaren riesiger Leogryphen-Statues bewacht werden. Von diesen Eingängen führen Treppen hinauf zu den Terrassen rund um die Stupa.
Terrassen und eingeschränkte Bereiche
Die Terrassen oberhalb des Sockels sind vor allem Mönchen und Männern zugänglich – das unterstreicht die religiösen Regeln an diesem Ort. Besucher können um den Fuß der Stupa herumgehen und das kunstvolle Goldhandwerk sowie die Gebetsgaben bewundern.
Kontakt
Telefon: 01 375 767