Nga Phe Kyaung Kloster

Shan

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Das Nga Phe Kyaung Kloster, auch bekannt als „Katze-springt-Kloster“, ist das älteste und größte Holzkloster am Inle-See im Shan-Staat, Myanmar. Es wurde Mitte des 19. Jahrhunderts erbaut und ruht auf zahlreichen Teakpfeilern sowie erhöhten Plattformen, um sich an die saisonalen Wasserstände des Sees anzupassen. Die Architektur der Anlage zeigt ein großes, mehrstufiges Dach, typisch für den Shan-Stil von Klöstern, während im Inneren altes Teakholz, kunstvolle Schnitzereien und Verzierungen mit Blattgold zu sehen sind. Das Kloster beherbergt eine vielfältige Sammlung von Buddha-Bildern, die künstlerische Einflüsse aus Bagan, Ava und aus tibetischen Traditionen widerspiegelt. Historisch war es vor allem dafür bekannt, dass Mönche Katzen darauf trainierten, durch Reifen zu springen – ein Spektakel, das viele Besucher anzog, inzwischen jedoch nicht mehr stattfindet. Das Kloster ist nach wie vor ein bedeutendes religiöses und kulturelles Zentrum und beherbergt das jährliche Phaung Daw Oo Festival. Trotz kleiner Schäden durch Überschwemmungen und Erdbeben ist es weiterhin ein markantes Kulturziel rund um den Inle-See.

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Tipp: Besuchen Sie das Kloster während des Phaung Daw Oo Festivals für ein besonderes kulturelles Erlebnis. Es empfiehlt sich, früh anzureisen, um Menschenmengen zu vermeiden, und in der Hochsaison bei Bedarf Tickets im Voraus zu erwerben. Da es sich um eine religiöse Stätte handelt, wird schlichte Kleidung empfohlen. Bitte beachten Sie: Die berühmten Vorführungen mit den Katzen werden nicht mehr abgehalten.

Interessante Fakten

  • Das Kloster ist auf Stelzen gebaut und verfügt über hunderte Teakpfeiler, um den saisonalen Wasserwechseln am Inle-See gerecht zu werden.
  • Es beherbergt eine vielfältige Sammlung von Buddha-Darstellungen mit Stilen aus Bagan, Ava (Inwa) und aus tibetischen Traditionen.
  • Die einst berühmten „Katze-springt“-Vorführungen waren bis zur Einstellung Anfang der 2000er-Jahre ein besonderes Touristenziel.
  • Nga Phe Kyaung zählt zu den meistbesuchten Kulturstätten rund um den Inle-See.

Geschichte

Das Nga Phe Kyaung Kloster wurde Mitte des 19.

1843

Jahrhunderts, etwa 1843 oder in den späten 1840er-Jahren, gegründet.

Es wurde von den lokalen Shan-Herrschern von Yawnghwe unterstützt.

Im Laufe der Zeit sammelte es Buddha-Darstellungen und Kultgegenstände aus älteren Schreinen und Palästen der Region und entwickelte sich so zu einem bedeutenden religiösen Zentrum.

Im 20.

Jahrhundert erlangte es große Bekanntheit als „Jumping Cat Monastery“, weil Mönche Katzen darauf trainierten, durch Reifen zu springen, was Touristen aus aller Welt anzog.

Diese Praxis wurde jedoch Anfang der 2000er-Jahre eingestellt, nachdem sich die Leitung des Klosters geändert hatte.

Die Anlage hat kleinere Schäden durch Naturereignisse wie Überschwemmungen und Erdbeben überstanden, ist aber als Kulturdenkmal weiterhin intakt.

Ortsführer

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Haupthalle der Dhammamid-19th century

Die zentrale Halle besitzt ein mehrstufiges Dach, das typisch für die Shan-Architektur ist. Im Inneren sind altes Teakholz, geschnitzte Podeste und Verzierungen mit Blattgold zu sehen. Die Halle ist der wichtigste Ort für religiöse Zeremonien und beherbergt viele Buddha-Statue(n).