Kyauktawgyi-Buddha-Tempel (Mandalay)
Mandalay
Der Kyauktawgyi-Buddha-Tempel, auch bekannt als Great Marble Image, ist ein bedeutender buddhistischer Tempel nahe dem südlichen Eingang zum Mandalay Hill in Myanmar. Zu sehen ist dort eine riesige Buddha-Statue mit dem offiziellen Namen Maha Thetkya Mayazein, die aus einem einzigen, hellgrünen Marmorblock gefertigt wurde, der in Sagyin abgebaut wurde – etwa 19 km nördlich von Mandalay. Mit dem Bau wurde 1853 unter der Schirmherrschaft von König Mindon Min begonnen, doch aufgrund innerer Konflikte, darunter eine Palastrebellion, verzögerte sich die Fertigstellung bis 1878. Obwohl das Projekt anfangs vom Ananda-Tempel in Bagan inspiriert war, weicht das Design des Kyauktawgyi deutlich von seinem Vorbild ab. Der Buddha sitzt in der Bhūmipassa Mudrā, die den Moment der Erleuchtung symbolisiert. Den riesigen Marmorblock zum Tempelgelände zu transportieren, war eine monumentale Aufgabe: Dafür wurden 10.000 bis 12.000 Männer benötigt, und die Aktion dauerte 13 Tage. Der Tempel ist bis heute ein wichtiger religiöser Ort und veranstaltet jedes Jahr im Oktober ein großes Pagodenfest, das zahlreiche Gläubige und Besucher anzieht.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Kyauktawgyi-Buddha-Tempel ist während des jährlichen Pagodenfests im Oktober, wenn kulturelle Aktivitäten und Zeremonien das Areal besonders lebendig machen. Besucher werden gebeten, respektvolle Kleidung zu tragen, die sich für buddhistische Tempel eignet, und möglichst früh anzureisen, um Menschenmengen zu vermeiden. Der Zugang ist in der Regel unkompliziert, dennoch empfiehlt es sich, die lokalen Öffnungszeiten sowie mögliche Programmpunkte im Voraus zu prüfen. Gegebenenfalls gibt es Rabatte für Gruppen oder zu besonderen Anlässen – am besten vor Ort nachfragen. Fotografieren ist meist erlaubt, sollte aber stets respektvoll erfolgen, insbesondere während religiöser Veranstaltungen.
Interessante Fakten
- •Die Buddha-Statue ist aus einem einzigen hellgrünen Marmorblock gefertigt, der 19 km von Mandalay entfernt abgebaut wurde.
- •Der Transport des Marmorblocks dauerte 13 Tage und erforderte den Einsatz von 10.000 bis 12.000 Männern.
- •Der Tempel wurde zunächst nach dem Ananda-Tempel in Bagan gestaltet, doch das endgültige Design ist ziemlich anders.
- •Der Buddha ist in der Bhūmipassa Mudrā dargestellt, was den Moment der Erleuchtung symbolisiert.
- •Im Tempel findet jedes Jahr im Oktober ein Pagodenfest statt, das viele Besucher anzieht.
Geschichte
Mit dem Bau des Kyauktawgyi-Buddha-Tempels wurde 1853 unter König Mindon Min begonnen, doch fertiggestellt wurde er erst 1878 – bedingt durch Konflikte in der Mitte der 1860er Jahre, darunter eine Palastrebellion.
Anfangs war der Tempel nach dem Ananda-Tempel in Bagan modelliert, doch die endgültige Architektur unterscheidet sich deutlich.
Das zentrale Buddha-Bild wurde 1865 geweiht, nachdem es aus einem einzigen Marmorblock gefertigt und aus Sagyin herangeschafft worden war.
Im Laufe der Zeit ist der Tempel zu einem wichtigen religiösen und kulturellen Wahrzeichen in Mandalay geworden und beherbergt jährliche Feste, die buddhistische Traditionen feiern.
Ortsführer
The Great Marble Buddha Image1865
Diese gewaltige Buddha-Statue, bekannt als Maha Thetkya Mayazein, ist aus einem einzigen Block des Sagyin-Marmors gefertigt. Sie zeigt den Buddha sitzend in der Bhūmipassa Mudrā – als Symbol seiner Erleuchtung unter dem Bodhi-Baum.
Kontakt
Telefon: 09 952 025230