
Atumashi-Kloster
Mandalay
Das Atumashi-Kloster, auch bekannt als Mahā Atulaveyan Kyaungdawgyi, ist ein historisches buddhistisches Kloster in Mandalay, Myanmar. Es wurde ursprünglich 1857 von König Mindon errichtet, kurz nachdem Mandalay zur Hauptstadt geworden war. Berühmt war es für seinen ungewöhnlichen Baustil: fünf abgestufte rechteckige Terrassen statt der traditionellen burmesischen Staffelgiebel-Dächer, die pyatthat genannt werden. Das Kloster wurde mit Teakholz gebaut und mit Stuck überzogen – ein eindrucksvolles Beispiel für die präzise Handwerkskunst der damaligen Zeit. Tragischerweise zerstörte 1890 ein katastrophaler Brand die ursprüngliche Anlage, darunter auch eine bedeutende Buddha-Statue mit einer Höhe von 30 Fuß sowie unschätzbare Sammlungen der Tipitaka-Schriften. Zu den großen Verlusten zählte ein 19,2-Karat-Diamant, der die Buddha-Statue schmückte – ein wertvolles Geschenk mit historischer Bedeutung. 1996 ließ die Burmesische Archäologische Behörde das Kloster mithilfe von Gefängnisarbeit wieder aufbauen und machte damit dieses bedeutende Kulturdenkmal erneut sichtbar. Heute steht das Atumashi-Kloster als Symbol für Widerstandskraft und spirituelles Erbe und zieht Besucher an, die sich für Geschichte, Architektur und Buddhismus in Myanmar interessieren.
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Tipp: Besucher sollten ihren Besuch während der Tagesstunden einplanen, um die einzigartige Architektur des Klosters und die vielen Details in vollen Zügen zu genießen. In der Hochsaison wird empfohlen, Tickets im Voraus zu kaufen, um lange Wartezeiten zu vermeiden. Da es sich um eine religiöse Stätte handelt, wird angemessene, schlichte Kleidung erwartet. Fotografieren ist in der Regel erlaubt, sollte aber respektvoll erfolgen. Erwägen Sie, einen lokalen Guide zu engagieren, um mehr über die Geschichte des Klosters und seine kulturelle Bedeutung zu erfahren.
Interessante Fakten
- •Das ursprüngliche Atumashi-Kloster war mit Stuck versehen und hatte fünf abgestufte rechteckige Terrassen statt der traditionellen burmesischen Staffelgiebel-Dächer.
- •Die Buddha-Statue im Kloster, die 30 Fuß hoch war, war mit einem 19,2-Karat-Diamanten geschmückt, der während des Brandes von 1890 verschwand.
- •Das Kloster wurde 1996 von der burmesischen Archäologischen Abteilung mithilfe von Gefängnisarbeit rekonstruiert.
Geschichte
Das Atumashi-Kloster wurde 1857 von König Mindon erbaut – zwei Jahre, nachdem Mandalay als neue Hauptstadt von Burma eingerichtet worden war.
Die ursprüngliche Teakholzstruktur war insofern einzigartig, als sie fünf abgestufte rechteckige Terrassen statt der traditionellen burmesischen Staffelgiebel-Dächer hatte.
1890 zerstörte ein verheerendes Feuer das Kloster, darunter auch eine große Buddha-Statue und heilige Texte.
Zu den Verlusten gehörte ein seltener 19,2-Karat-Diamant, der die Buddha-Statue geschmückt hatte.
Mehr als ein Jahrhundert später, im Jahr 1996, rekonstruierte die burmesische Regierung das Kloster mithilfe von Gefängnisarbeit und stellte damit seine historische Präsenz in Mandalay wieder her.
Ortsführer
Goldene Tür
Das Kloster ist berühmt für seine kunstvoll gestaltete goldene Tür, die die traditionelle burmesische Handwerkskunst und die Liebe zum künstlerischen Detail zeigt. Sie dient als eindrucksvoller Eingang in den heiligen Bereich.
Innenraum des Atumashi-Klosters
Im Inneren zeigt sich der einzigartige architektonische Stil mit großzügigen Hallen und Terrassen – ein Abbild des ursprünglichen Entwurfs, der durch seine monumentale Wirkung und seine spirituelle Atmosphäre besticht.