
Hussein-Pascha-Moschee
Northern Region
Die Hussein-Pascha-Moschee, auch bekannt als Amcazade-Hussein-Pascha-Moschee, wurde um 1701–1702 in Nafpaktos im westlichen Mittelgriechenland errichtet. Sie wurde von Amcazade Husein Pascha finanziert und nach ihm benannt, dem Großwesir unter dem Osmanischen Sultan Mustafa II. Die Moschee gehörte zu einem größeren wohltätigen Komplex, der auch Bäder und einen Brunnen umfasste, doch heute sind nur noch Ruinen erhalten. Architektonisch zeigte die Moschee eine Cloisonné-Mauertechnik: Dabei sind Steine von Ziegeln eingefasst, was noch heute an der erhaltenen Ostwand sichtbar ist – sie bildet die Basis des eingestürzten Minaretts. Die Ziegel maßen etwa 20 cm im Durchmesser und 3–5 cm in der Dicke; der Mörtel zeigte eine charakteristische rötlich bis rosafarbene Tönung. Trotz ihres ruinösen Zustands ist die Moschee ein bedeutendes Zeugnis des osmanischen architektonischen und kulturellen Einflusses in der Region. Renovierungsarbeiten, die vom griechischen Ministerium für Kultur und Sport genehmigt wurden, begannen 2020, um die verbliebenen Strukturen zu erhalten.
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Tipp: Besucher sollten die Ruinen am besten bei Tageslicht erkunden, damit alles besser sichtbar ist und die Sicherheit gewährleistet bleibt. Da die Anlage größtenteils aus Ruinen besteht, werden feste Schuhe empfohlen. Ein Blick in die lokalen Mitteilungen zum kulturellen Erbe kann Updates zu den laufenden Restaurierungsarbeiten liefern. Es gibt keine Ticketpflicht, da die Moschee eine frei zugängliche historische Stätte ist; dennoch wird zu respektvollem Verhalten geraten, da sie eine kulturelle und religiöse Bedeutung hat.
Interessante Fakten
- •Die Moschee wurde mit Cloisonné-Mauerwerk errichtet – eine Technik, bei der jeder Stein von Ziegeln umschlossen ist; das ist noch in den Ruinen sichtbar.
- •Der Mörtel an der Außenseite des Minaretts hatte eine einmalige rötlich bis rosafarbene Färbung.
- •Die Moschee war Teil eines größeren Komplexes, der Bäder und einen Brunnen umfasste; heute sind nur noch Ruinen erhalten.
- •Renovierungsarbeiten an den Überresten der Moschee wurden vom griechischen Ministerium für Kultur und Sport genehmigt und ab 2020 begonnen.
Geschichte
Die Hussein-Pascha-Moschee wurde um 1701–1702 an der Stelle einer früheren Moschee errichtet, die als Moschee der Brunnen bekannt war.
Finanziert wurde sie von Amcazade Husein Pascha, dem Großwesir des Osmanischen Sultans Mustafa II, was auf die osmanische Präsenz in Nafpaktos in dieser Zeit verweist.
Im Laufe der Zeit verfielen die Moschee und ihr zugehöriger Komplex, zu dem auch Bäder und ein Brunnen gehörten, und es blieben nur noch Teile erhalten – etwa die Ostwand und die Basis des Minaretts.
2020 genehmigte das griechische Ministerium für Kultur und Sport Renovierungsmaßnahmen, um diese Reste zu bewahren, womit die historische Bedeutung des Ortes hervorgehoben wurde.