Palast von König Nikola

Palast von König Nikola

Central Region

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Der Palast von König Nikola, auch bekannt als Cetinje Royal Palace, liegt in Cetinje, Montenegro. Er wurde zwischen 1863 und 1867 als Wohnsitz für Prinzessin Darinka und ihre Tochter erbaut. Der Palast zeigt einen schlichten, für Häuser in Cetinje typischen Baustil mit neoklassizistischen Elementen. Die Innenräume sind im Stil des Historismus und des Art déco? – genauer: Art Nouveau – gestaltet und wurden von Architekten entworfen, darunter Wolfgang Pakler, E. Sale, Marko Đukanović und Andrija Radović. Nach Darrinkas Verbannung im Jahr 1867 machten König Nikola I. und Königin Milena den Palast zu ihrem Zuhause. Der Palast wurde mehrfach umgestaltet und erweitert; den Höhepunkt bildete eine bedeutende Anpassung im Jahr 1910 für die Ausrufung des Königreichs von Montenegro durch den Architekten Fernando Balak. Heute dient er als Museum und als Abteilung des Nationalmuseums von Montenegro. Im Eingangsfoyer sind die montenegrinischen Kronjuwelen untergebracht, die für Besucher ein besonderes Highlight darstellen. Der Königsgarten wurde 1870 angelegt und 1971 renoviert. Er besitzt Kiefernhain-Alleen sowie Blumenbeete mit Krokussen, Geranien, Tulpen, Rosen und Jasminsträuchern. Ein Zedernhain und ein kleines Sommerhaus am hinteren Teil des Gartens dienten als Unterkunft für zu Besuch kommende ausländische Hochadelige und verleihen dem Palast zusätzlichen historischen Charme.

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Tipp: Besuchen Sie den Palast von König Nikola im Frühling oder frühen Sommer, um die blühenden königlichen Gärten zu genießen. Es empfiehlt sich, die Öffnungszeiten im Voraus zu prüfen und Tickets gegebenenfalls vorher zu kaufen, um Wartezeiten zu vermeiden. Ermäßigungen können für Studierende und Senioren verfügbar sein. Geführte Touren bereichern den Besuch, da sie historischen Kontext sowie Details zu den Kronjuwelen und den architektonischen Stilen vermitteln.

Interessante Fakten

  • Die montenegrinischen Kronjuwelen, die im Eingangsfoyer ausgestellt sind, sind die beliebteste Sonderausstellung des Nationalmuseums von Montenegro.
  • Der Bau des Palastes wurde teilweise durch Gelder finanziert, die aus einer russischen Getreidehilfe stammten, welche von Fürst Nicholas und seinem Vater Mirko verkauft wurde.
  • Der Königsgarten wurde ursprünglich 1870 als Kiefernallee errichtet und 1971 renoviert. Er bietet eine Vielzahl an Blumen sowie einen Zedernhain.
  • Die Architektur des Palastes verbindet den schlichten Stil eines Hauses aus Cetinje mit neoklassizistischen Elementen sowie Innenräume im Stil des Historismus und des Art Nouveau.

Geschichte

1863

Der Palast wurde von 1863 bis 1867 als dauerhafter Wohnsitz für Prinzessin Darinka und ihre Tochter errichtet.

1867

Nach Darrinkas Verbannung im Jahr 1867 bezogen König Nikola I.

und Königin Milena den Palast und machten ihn zum Zuhause der königlichen Familie.

1910

Das Gebäude wurde mehrmals erweitert und neu gestaltet, mit einer großen Renovierung im Jahr 1910 zur Feier der Ausrufung Montenegros als Königreich.

1926

1926 wurde der Palast in ein Museum umgewandelt.

1980

Seit 1980 gehört er zum Nationalmuseum von Montenegro.

Ortsführer

1
Eingangsfoyer und Kronjuwelen19. Jahrhundert

Das Eingangsfoyer beherbergt die montenegrinischen Kronjuwelen, die wertvollste und beliebteste Ausstellung des Museums. Diese Juwelen stehen für das königliche Erbe Montenegros und werden mit detaillierten historischen Informationen präsentiert.

2
Königsgarten1870 (ursprünglich), 1971 (Renovierung)

Der 1870 als Kiefernallee angelegte und 1971 renovierte Garten bietet Krokusse, Geranien, Tulpen, Rosen und Jasminsträucher. Der Zedernhain im hinteren Bereich umfasst eine Villa und ein Sommerhaus, das historisch als Unterkunft für ausländischen Hochadel genutzt wurde.

3
Architekturstil und Innenräume1863-1867
Wolfgang Pakler, E. Sale, Marko Đukanović, Andrija Radović

Die Architektur des Palastes ist eine Mischung aus schlichtem, lokalem Stil mit neoklassizistischen Elementen. Die Innenräume präsentieren den Historismus und den Art Nouveau-Stil, entworfen von bekannten Architekten wie Wolfgang Pakler, E. Sale, Marko Đukanović und Andrija Radović.

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