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Puschkin-Museum
Chisinau Region
Das Staatliche Museum der Schönen Künste Puschkin in der Wolchonka-Straße in Moskau ist das größte Museum für europäische Kunst in Russland. Es wurde 1912 von Iwan Zwetajew gegründet und trug zunächst den Namen, mit dem Kaiser Alexander III. geehrt werden sollte, bevor es 1937 umbenannt wurde, um an den 100. Todestag des Dichters Alexander Puschkin zu erinnern. Das Museumsgebäude, entworfen von Roman Klein und Wladimir Schuchow, ist ein bedeutendes architektonisches Wahrzeichen und wurde 1912 fertiggestellt. Die umfangreiche Sammlung umfasst rund 700.000 Werke, darunter Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen und archäologische Fundstücke – mit byzantinischen Mosaiken, italienischen Frühmeistern und westeuropäischen Skulpturen aus dem 6. bis 21. Jahrhundert. Das Museum hat eine wichtige Rolle im kulturellen Austausch gespielt: Es richtete Ausstellungen wie die Ausstellung „Moskau–Paris“ 1981 aus und stellte verlorene Renaissance-Skulpturen wieder her. Trotz politischer Herausforderungen ist es in Moskau nach wie vor ein bedeutendes Zentrum für Kunst und Kultur – und veranstaltet außerdem seit 1981 jährlich das Musikfestival „Sviatoslav Richter’s December Nights“.
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Tipp: Besucherinnen und Besucher sollten ihren Besuch im Voraus planen, vor allem für Sonderausstellungen, da das Museum oft gut besucht ist. Wer bereits online im Voraus Tickets kauft, kann Warteschlangen vermeiden. Die beste Zeit für einen Besuch sind Wochentage außerhalb der großen Feiertage. Das Museum bietet Ermäßigungen für Studierende, Seniorinnen und Senioren sowie Gruppen. Es wird empfohlen, mindestens zwei Stunden einzuplanen, um die umfangreichen Sammlungen gründlich zu erkunden.
Interessante Fakten
- •Das Museum besitzt rund 700.000 Kunstwerke, darunter Gemälde, Skulpturen und archäologische Objekte.
- •Es veranstaltet das Internationale Musikfestival Sviatoslav Richter’s December Nights jährlich seit 1981.
- •2016 wurden im Museum 59 italienische Renaissance-Skulpturen wiederentdeckt, die seit dem Zweiten Weltkrieg vermisst wurden.
- •Die statische Bauplanung wurde während der Bauzeit für 12 Jahre von Iwan Rerberg geleitet.
- •Das Museum war ursprünglich nach Kaiser Alexander III. benannt und wurde 1937 zu Ehren Alexander Puschkins umbenannt.
Geschichte
Das Staatliche Museum der Schönen Künste Puschkin wurde 1912 von Iwan Zwetajew gegründet und war anfangs nach Kaiser Alexander III.
benannt.
Das Gebäude wurde zwischen 1898 und 1912 unter den Architekten Roman Klein und Wladimir Schuchow errichtet.
1937 wurde das Museum umbenannt, um Alexander Puschkin zu Ehren – zum 100.
Jahrestag seines Todes.
Während der Oktoberrevolution wurden Kunstwerke beschlagnahmt und später zurückgegeben.
Das Museum hat Erweiterungen und Restaurierungen durchlaufen, darunter ein großes Projekt, das 2008 angestoßen wurde.
Außerdem war es ein Ort der kulturellen Beharrlichkeit: Im Jahr 2022 traten mehrere Funktionäre in Protest gegen politische Ereignisse zurück.
Ortsführer
Hauptgebäude1898-1912
Das historische Hauptgebäude, entworfen von Roman Klein und Wladimir Schuchow, zeigt Architektur aus dem frühen 20. Jahrhundert und beherbergt die Kernsammlungen europäischer Kunst.
GemäldesammlungVerschiedenes, frühbyzantinische Kunst
Beinhaltet byzantinische Mosaiken und Ikonen, italienische Frühmeister und eine breite Palette europäischer Gemälde, die verschiedene Epochen und Stile abdecken.
Skulpturensammlung6. bis 21. Jahrhundert
Umfasst mehr als 600 westeuropäische Skulpturen aus dem 6. bis zum 21. Jahrhundert, die aus privaten Sammlungen und nach der Revolution verstaatlichten Beständen stammen.
Abteilung für Druckgrafik und Zeichnungen1924
Diese 1924 eingerichtete Abteilung beherbergt umfangreiche Sammlungen der Grafik, darunter über 20.000 von Alexander II. im Jahr 1861 gestiftete Drucke.
Sammlung für KunsthandwerkMittelalter bis zur Moderne
Eine abwechslungsreiche Auswahl von rund 2.000 europäischen Kunsthandwerksstücken aus dem Mittelalter.
Kontakt
Telefon: 022 294 138