Museum of Moroccan Judaism

Museum of Moroccan Judaism

Casablanca-Settat

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Das in Casablanca, Marokko, gelegene Museum of Moroccan Judaism ist eine besondere kulturelle Einrichtung, die sich dem Erhalt und der Präsentation der Geschichte, Kultur und des religiösen Erbes der marokkanischen Juden widmet. Das Museum wurde 1997 gegründet und ist im ehemaligen Murdock Bengio Children's Home untergebracht. Es bietet Besucherinnen und Besuchern einen seltenen Einblick in die jüdische Gemeinschaft, die in Marokko – insbesondere in Casablanca – einst blühte. Casablanca war damals die größte jüdische Gemeinde in der arabischen Welt. Zu den Sammlungen des Museums zählen Judaica, traditionelle Kostüme, Schmuck, religiöse Gegenstände sowie detaillierte Ausstellungsstücke zu Synagogen wie denen aus Meknes, Bel Walid und Larache. Es hebt die vielfältigen Herkunfts- und Traditionselemente der marokkanischen Juden hervor, darunter sephardische Eliten und verschiedene Stammesgruppen. Außerdem beherbergt das Museum auch zeitweilige Ausstellungen und beteiligt sich an kulturellen Veranstaltungen, die das Verständnis der Besucherinnen und Besucher vom jüdischen Leben in Marokko bereichern. Die Lage in Casablanca – einer Stadt mit bedeutender jüdischer Präsenz in der Geschichte – trägt zusätzlich zur kulturellen und historischen Bedeutung bei.

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Tipp: Das Museum ist montags bis freitags von 10:00 bis 17:00 Uhr (Winter) bzw. 18:00 Uhr (Sommer) geöffnet sowie sonntags von 11:00 bis 16:00 Uhr. Mittwochs gibt es freien Eintritt für Schüler von der Grundschule bis zur Universität. Es empfiehlt sich, die offizielle Website zu prüfen, um aktuelle Ausstellungen und besondere Veranstaltungen zu sehen. Der Ticketkauf vor Ort ist üblich; für Studierende und Schulgruppen gibt es ermäßigte Tarife. Ein Besuch unter der Woche kann ein ruhigeres Erlebnis bieten.

Interessante Fakten

  • Das Museum of Moroccan Judaism ist das einzige jüdische Museum in der arabischen Welt.
  • Es befindet sich in einem Gebäude, das früher ein Waisenhaus für jüdische Kinder war und 1948 gebaut wurde.
  • Casablanca war im 20. Jahrhundert die Heimat der größten jüdischen Gemeinde im Maghreb – mit über 80 Synagogen.
  • Das Museum zeigt Exponate aus verschiedenen marokkanischen Synagogen, darunter aus Meknes, Bel Walid und Larache.
  • Zur jüdischen Gemeinschaft in Casablanca gehörten vielfältige Gruppen wie sephardische Eliten sowie Stammesjuden aus den Regionen Shilha und Chaouia.

Geschichte

1948

Das Gebäude, in dem das Museum of Moroccan Judaism untergebracht ist, wurde ursprünglich 1948 als Murdock Bengio Children's Home errichtet – ein Waisenhaus, das dem Schutz jüdischer Kinder gewidmet war.

Es wurde von Mme Célia Bengio zum Gedenken an ihren verstorbenen Ehemann gebaut.

Casablanca wurde im 20.

Jahrhundert zum Mittelpunkt des jüdischen Lebens in Marokko und beherbergte die größte jüdische Gemeinde im Maghreb mit über 80 Synagogen und zahlreichen kulturellen Organisationen.

Trotz eines Bevölkerungsrückgangs durch die Emigration in der Mitte des 20.

Jahrhunderts ist Casablanca weiterhin die Heimat der größten jüdischen Gemeinde in der arabischen Welt.

1997

Das Museum wurde 1997 gegründet, um dieses reiche Erbe zu bewahren und als kulturelle Brücke sowie als Bildungsressource über das Judentum in Marokko zu dienen.

Ortsführer

1
Permanent Judaica Exhibition

Diese Ausstellung zeigt eine große Bandbreite jüdischer religiöser Artefakte – darunter Ritualgegenstände und Zeremonialobjekte, die das spirituelle Leben der marokkanischen Juden veranschaulichen.

2
Jewelry Collection

Eine Präsentation traditioneller marokkanischer jüdischer Schmuckstücke, die die Handwerkskunst und die kulturelle Identität der Gemeinschaft widerspiegelt.

3
Traditional Costumes

Exponate von Kleidungsstücken, die von marokkanischen Juden getragen wurden – mit Blick auf regionale Unterschiede und historische Stilrichtungen.

4
Synagogue Exhibits1930

Detaillierte Modelle und Artefakte bekannter Synagogen wie denen aus Meknes, Bel Walid und Larache – sie veranschaulichen religiöse Architektur und das Gemeindeleben.

Kontakt

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