
Drei Kreuze
Vilniaus apskritis
Das Denkmal der Drei Kreuze steht weithin sichtbar auf dem Hügel der Drei Kreuze in Vilnius, Litauen, der auch als Kahler Hügel oder Schiefer Hügel bekannt ist. Es steht für das Gedenken an sieben Franziskanermönche, die der Legende nach an dieser Stelle den Märtyrertod erlitten. Die ursprünglichen Holzkreuze tauchten im frühen 17. Jahrhundert auf und wurden zu einem festen Bestandteil der Silhouette von Vilnius. Das Betondenkmal, entworfen von Antoni Wiwulski, wurde 1916 errichtet, 1950 von den sowjetischen Behörden abgerissen und 1989 nach dem Entwurf von Henrikas Šilgalis vom Bildhauer Stanislovas Kuzma treu wiederaufgebaut. Das heutige Denkmal ist höher als sein Vorgänger und gilt als nationales Symbol für Identität und Widerstand gegen die Besatzung. Besucher können vom Aussichtspunkt am Sockel des Denkmals aus einen Panoramablick auf die Altstadt von Vilnius genießen. Das Denkmal ist rund um die Uhr geöffnet und über Treppen von der T. Kosciuška-Straße aus erreichbar – ein beliebtes Ziel sowohl für Einheimische als auch für Touristen.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Drei Kreuze sind die Tagesstunden, damit Sie den Panoramablick auf die Altstadt von Vilnius in vollem Umfang genießen können. Das Denkmal ist 24/7 zugänglich, aber für Sicherheit und gute Sicht empfiehlt sich ein Besuch am Tag. Tickets sind nicht erforderlich, und Sie können den Ausflug mit einem Spaziergang im Kalnai Park verbinden. Es sind keine Vorausbuchungen nötig, und der Ort ist für alle Altersgruppen geeignet. Aufgrund des Anstiegs über die Treppen sollten Besucher bequeme Schuhe tragen.
Interessante Fakten
- •Das Denkmal war auf der 50-Litas-Banknote von Litauen abgebildet.
- •Bruchstücke des ursprünglichen Denkmals von 1916 sind unterhalb der heutigen Konstruktion noch sichtbar.
- •Das Denkmal gehört zum Vilnius Castles State Cultural Reserve.
- •Der Hügel ist auch als Kahler Hügel (Plikasis kalnas) und Schiefer Hügel (Kreivasis kalnas) bekannt.
- •Die Kreuze sind seit dem frühen 17. Jahrhundert ein Symbol von Vilnius.
Geschichte
Die Legende von den franziskanischen Märtyrern reicht bis ins 14.
Jahrhundert zurück, auch wenn die historische Genauigkeit umstritten ist.
Die ersten Holzkreuze wurden vor 1649 errichtet, um sieben Mönche zu ehren, die Berichten zufolge auf dem Hügel enthauptet worden waren.
Diese Holzkreuze verfielen mit der Zeit und stürzten 1869 ein, nachdem zaristische Behörden ihre Rekonstruktion verboten hatten.
1916 wurde während der deutschen Besetzung im Ersten Weltkrieg ein Monument aus bewehrtem Beton errichtet, entworfen von Antoni Wiwulski.
Das sowjetische Regime riss dieses Denkmal 1950 ab.
Nach dem litauischen Unabhängigkeitsbestreben wurden die Kreuze 1989 auf den ursprünglichen Fundamenten wiedererrichtet – als Symbol für nationale Identität und Widerstand gegen die Besatzung.
Ortsführer
Aussichtspunkt am Fuß
Eine kleine Plattform für Panoramablicke auf die Altstadt von Vilnius und die umliegende Landschaft – ideal für Fotos und um die Silhouette der Stadt zu entdecken.
Denkmal der Drei Kreuze1989
Besteht aus drei miteinander verbundenen, weißen Kreuzen aus bewehrtem Beton, die auf einem breiten, geschwungenen Sockel angeordnet sind; das vordere Kreuz ist höher gesetzt. Die Kreuze zeigen Reliefs, die Nägel in ihrer Mitte symbolisieren, und auf dem Sockel ist eine Widmungsinschrift zu erkennen.
Kontakt
Telefon: (0-5) 212 2662