Sundial Square Šiauliai

Šiaulių apskritis

55/10030 min

Der Sundial Square Šiauliai liegt in Šiauliai, Litauen, und ist ein markantes städtisches Wahrzeichen, das in Form einer Sonnenuhr gestaltet wurde. Die Anlage wurde 1986 ins Leben gerufen, um den 750. Jahrestag des Stadtnamens zu feiern. Der Platz bietet eine 18 Meter hohe Säule, die von der vergoldeten Skulptur „Šaulys“ (Der Schütze) gekrönt wird. Geschaffen wurde sie von Stanislovas Kuzma. Im Boden sind Ziffern eingelassen, die die Stunden der Sonnenuhr markieren – darunter 3, 6 und 12. So verbindet der Platz funktionale Kunst mit städtischem Design. Die Skulptur selbst ist nahezu 4 Meter hoch, wiegt 700 Kilogramm und ruht auf einer Säule, die aus sechs zylindrischen Betonelementen besteht. Im Laufe der Jahre wurde die Skulptur restauriert, um ihren goldenen Glanz vor Witterung und Umwelteinflüssen zu bewahren. Der Sundial Square ist ein kulturelles Symbol Šiauliais: Er vereint künstlerischen Ausdruck mit einer Hommage an Zeit und Geschichte. Der Platz befindet sich nahe dem Talkša-See und dem Šiauliai-Friedhof und bindet so die natürliche und historische Umgebung in seine Anziehung ein.

Planen Sie Ihre Reise nach Litauen mit KI

Erstellen Sie in wenigen Minuten einen detaillierten Reiseplan. KI schlägt die besten Orte, Restaurants und eine optimierte Route vor.

Tipp: Besucher sollten den Sundial Square Šiauliai am besten tagsüber besuchen, um die Funktion der Sonnenuhr und die vergoldeten Details der Skulptur voll zur Geltung zu bringen. Obwohl der Platz das ganze Jahr über zugänglich ist, bieten Frühling und Sommer das beste Wetter und die schönste natürliche Umgebung. Es sind keine Tickets im Voraus erforderlich, der Ort ist frei zugänglich. Achten Sie auf die Wetterbedingungen, da das Goldblatt der Skulptur aufgrund der Witterung regelmäßig restauriert werden muss.

Interessante Fakten

  • Die vergoldete Skulptur „Šaulys“ wiegt etwa 700 Kilogramm und ist nahezu 4 Meter hoch.
  • Die Skulptur thront auf einer 18 Meter hohen Säule aus sechs zylindrischen Betonelementen.
  • 1988 erhielten die Architekten die Goldmedaille der USSR Academy of Arts für das Design des Platzes.
  • Die goldene Restaurierung im Jahr 2013 erforderte 63 Gramm Gold und 1900 Goldfolienblätter, die nur wenige Mikrometer dünn waren.
  • Im Boden der Sonnenuhr sind Stundenziffern bei 3, 6 und 12 eingelassen, sodass das funktionale Ablesen der Zeit in das städtische Design integriert ist.

Geschichte

1981

Die Idee für den Sundial Square Šiauliai entstand 1981 im Rahmen eines Designwettbewerbs, der den 750.

Jahrestag des Namens von Šiauliai würdigen sollte.

Gewonnen haben ihn die lokalen Architekten Algimantas Černiauskas, Remigijus Jurėla und Algis Vyšniūnas.

1985

Mit dem Bau wurde 1985 an der Stelle eines früheren Fahrzeug-Inspektionsgeländes begonnen, und der Platz wurde im Herbst 1986 eröffnet.

1988

1988 erhielten die Urheber für ihre Arbeit die Goldmedaille der USSR Academy of Arts.

1993

Die vergoldete Skulptur „Šaulys“ wurde als zentrales Element hinzugefügt und 1993 offiziell als Kulturdenkmal registriert.

2013

Restaurierungsmaßnahmen wurden durchgeführt, um das Goldblatt der Skulptur zu erhalten – unter anderem im Jahr 2013, als es zur Verfeinerung vorübergehend abgenommen wurde.

Ortsführer

1
Sonnenuhr-Belag1986
Algimantas Černiauskas, Remigijus Jurėla, Algis Vyšniūnas

Der Boden des Platzes ist als funktionale Sonnenuhr gestaltet: Stundemarkierungen sind in den Boden eingelassen. So können Besucher den Lauf der Zeit anhand der Schatten beobachten, die von der zentralen Säule geworfen werden.

2
Skulptur „Šaulys“1986
Stanislovas Kuzma

Eine vergoldete Bronzeskulptur, die nahezu 4 Meter hoch ist und einen Schützen darstellt. Sie wurde von Stanislovas Kuzma geschaffen, auf der 18 Meter hohen Säule montiert und ist ein kulturelles Symbol von Šiauliai – geschützt als Kulturerbeobjekt.

3
Säulenstruktur1986
Algimantas Černiauskas, Remigijus Jurėla, Algis Vyšniūnas

Eine 18 Meter hohe Säule, die aus sechs zylindrischen Betonelementen besteht. Sie trägt die Skulptur „Šaulys“ und bildet zugleich das Gnomon der Sonnenuhr.