Devils Museum

Devils Museum

Kauno apskritis

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Das Devils Museum in Kaunas, Litauen, ist eine faszinierende Kultureinrichtung, die der Sammlung und Ausstellung von Kunst und Folklore rund um den Teufel gewidmet ist. Im historischen Haus von Antanas Žmuidzinavičius gelegen, bietet das Museum eine vielfältige Auswahl an Skulpturen, Schnitzereien und Kunstwerken, die Teufel aus verschiedenen Kulturen und Epochen darstellen. Das Gebäude selbst ist ein bemerkenswertes Beispiel der Architektur des Modernismus zwischen den Weltkriegen: entworfen von V. Landsbergis-Žemkalnis und später um ein drittes Stockwerk erweitert, das als Atelier des Künstlers diente. Das Museum entstand aus der privaten Sammlung von Antanas Žmuidzinavičius, einem bedeutenden litauischen Maler und Sammler, dessen umfangreiche thematische Sammlung 1982 in einen modernen Anbau verlegt wurde. Besucher können nicht nur die spannenden Exponate entdecken, sondern auch das erhaltene Innere der Wohn- und Arbeitsräume des Künstlers – mit Gestaltungselementen und kulturellen Motiven, die den Stil des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegeln. Das Museum gewährt einen ungewöhnlichen Einblick in litauische Folklore und künstlerischen Ausdruck und ist damit eine besondere Attraktion für Kunstliebhaber sowie für alle, die sich für Mythologie interessieren.

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Tipp: Besucher sollten vor dem Besuch die offizielle Website des Museums prüfen, um die aktuellen Öffnungszeiten und Sonderausstellungen zu erfahren. Am besten lässt sich das Museum in den Frühlings- und Sommermonaten erkunden, wenn Kaunas angenehmes Wetter bietet. Tickets können Ermäßigungen für Studierende und Seniorinnen bzw. Senioren enthalten, und eine Vorabreservierung wird in der Hauptsaison empfohlen, um Wartezeiten zu vermeiden. Das Museum ist innerhalb von Kaunas mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, und Führungen werden angeboten, um die Exponate noch besser zu verstehen.

Interessante Fakten

  • Das Devils Museum beherbergt eine der größten Sammlungen von Teufel-gebundener Kunst weltweit und zeigt Artefakte aus verschiedenen Ländern und Kulturen.
  • Das Gebäude wurde von dem renommierten Architekten V. Landsbergis-Žemkalnis entworfen und gilt als ein gefeiertes Beispiel der Architektur des Modernismus zwischen den Weltkriegen.
  • Die Museumssammlung entstand aus der privaten Sammlung von Antanas Žmuidzinavičius, einem bekannten litauischen Maler.
  • Das Haus diente in den 1930er-Jahren zeitweise als schwedisches Konsulat und beherbergte den finnisch-schwedischen Schriftsteller Henris Parland.
  • Der Anbau des Museums wurde speziell 1982 errichtet, um die umfangreiche Teufel-Sammlung getrennt vom Hauptmuseum als eigenständiges Themenareal unterzubringen.

Geschichte

1928

Das Gebäude, in dem das Devils Museum untergebracht ist, wurde ursprünglich 1928 als modernistisches Wohnhaus für den Maler Antanas Žmuidzinavičius und seine Familie errichtet.

1938

1938 wurde ein drittes Stockwerk hinzugefügt, um das Atelier des Künstlers unterzubringen.

1929

Zwischen 1929 und 1966 lebte und arbeitete Žmuidzinavičius dort, und nach seinem Tod wurde das Haus 1966 in ein Museum über sein Leben und Werk umgewandelt.

1982

1982 wurde die umfangreiche Sammlung von Teufelsmotiven aus dem Atelier des Künstlers in einen neu gebauten Anbau verlegt – wodurch das Devils Museum offiziell als eigenständige Einrichtung entstand.

Das Gebäude gilt als eines der besten Beispiele der Architektur des Modernismus zwischen den Weltkriegen in Kaunas und trägt das Europäische Kulturerbe-Siegel.

Ortsführer

1
Gedenk-Wohnung von Antanas Žmuidzinavičius1928-1966
Antanas Žmuidzinavičius

Diese erhaltene Wohnung in den ersten und zweiten Stockwerken zeigt die Lebenswelt des Künstlers und seiner Familie – einschließlich authentischer Möbel, Details im Innenraum und Kunstwerke, die die litauische Kultur des frühen 20. Jahrhunderts widerspiegeln.

2
Atelier des Künstlers im dritten Stockwerk1938
V. Landsbergis-Žemkalnis (Architekt)

Ein großzügiges Atelier mit großen Fenstern, die für bestmögliches Licht zum Malen sorgen sollten – und das die Arbeitsumgebung sowie den kreativen Prozess des Künstlers widerspiegelt.

3
Anbau des Devils Museum1982

Ein moderner Anbau, der 1982 errichtet wurde, um die umfangreiche thematische Sammlung von Teufelsfiguren, Skulpturen und Kunstwerken unterzubringen, die Žmuidzinavičius gesammelt hat – mit Teufeln aus weltweiten Sagen- und künstlerischen Traditionen.

Kontakt

Telefon: (0-675) 13372