
St. Florin-Kathedrale
Vaduz
Die St. Florin-Kathedrale, auch als Vaduzer Kathedrale bekannt, ist eine neugotische Kirche in Vaduz, Liechtenstein. Sie wurde 1874 vom renommierten Architekten Friedrich von Schmidt auf mittelalterlichen Fundamenten errichtet und war zunächst eine Pfarrkirche, bevor sie 1997 von Papst Johannes Paul II. zum Kathedralstatus erhoben wurde. Die Kathedrale ist dem Heiligen Florinus von Remüs geweiht, einem Heiligen aus dem 9. Jahrhundert aus dem Vinschgau. Sie ist die Hauptkirche des Erzbistums Vaduz und ein zentraler Ort für nationale und fürstliche Zeremonien, darunter auch königliche Hochzeiten wie die Eheschließung von Prinzessin Marie Caroline im Jahr 2025. Architektonisch zeigt die Kathedrale typische neugotische Elemente wie spitz zulaufende Bögen, ein ausgeprägtes Langhaus, den Chor und detailreiche Portale. Neben der Kathedrale liegt die Fürstliche Krypta, die Grabstätte vieler Mitglieder des Hauses Liechtenstein. Sie ist jährlich am Allerheiligentag für die Öffentlichkeit zugänglich. Die Kathedrale ist weiterhin ein aktiver Ort des Glaubens mit regelmäßigen Gottesdiensten, Beichten, Rosenkranzgebeten und besonderen, online übertragenen liturgischen Veranstaltungen für eine breitere Zugänglichkeit.
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Tipp: Besucher sollten in Erwägung ziehen, an einem der Gottesdienste der Kathedrale teilzunehmen, die die ganze Woche über häufig stattfinden – darunter Sonntagsgottesdienste und Abendvespern. Die beste Zeit für einen Besuch ist während nationaler oder fürstlicher Zeremonien für ein besonderes kulturelles Erlebnis oder am Allerheiligentag, um Zugang zur Fürstlichen Krypta zu erhalten. Für reguläre Besuche ist in der Regel keine Ticketbuchung erforderlich, dennoch empfiehlt es sich, auf der offiziellen Website nach besonderen Veranstaltungen oder Terminänderungen zu schauen. Ermäßigungen oder besonderer Zugang können für Gruppen oder zu bestimmten Anlässen verfügbar sein. Die Kathedrale bietet Livestreams der wichtigsten Gottesdienste für alle, die nicht vor Ort sein können.
Interessante Fakten
- •Die Kathedrale wurde von Friedrich von Schmidt entworfen, einem bedeutenden Architekten des 19. Jahrhunderts, der für neugotische Kirchen bekannt ist.
- •Zur Kathedrale wurde sie erst 1997; zuvor war sie eine Pfarrkirche unter der Schweizer Diözese Chur.
- •Die Fürstliche Krypta neben der Kathedrale ist nur am Allerheiligentag (1. November) für die Öffentlichkeit geöffnet.
- •Prinzessin Marie Caroline, Enkelin von Fürst Hans Adam, wurde hier im August 2025 getraut.
- •Die Kathedrale ist dem Heiligen Florinus von Remüs geweiht, einem Heiligen aus dem 9. Jahrhundert aus dem Vinschgau.
Geschichte
Der Standort der St.
Florin-Kathedrale hat mittelalterliche Ursprünge, doch die heutige neugotische Anlage wurde 1874 von Friedrich von Schmidt erbaut.
Zunächst als Pfarrkirche genutzt, wurde sie 1997 zur Kathedrale erhoben, als Papst Johannes Paul II.
das Erzbistum Vaduz einrichtete und es von der Schweizer Diözese Chur trennte.
Seitdem ist die Kathedrale das geistige Zentrum Liechtensteins und ein Ort für nationale sowie Zeremonien der königlichen Familie.
Im Laufe der Zeit ist die benachbarte Fürstliche Krypta zur Ruhestätte vieler Mitglieder der liechtensteinischen Königsfamilie geworden, was die Bedeutung der Kathedrale sowohl im religiösen als auch im nationalen Kontext unterstreicht.
Ortsführer
Langhaus und Chor1874
Der zentrale Bereich der Kathedrale mit neugotischen Gestaltungselementen, darunter spitz zulaufende Bögen und Glasfenster, die eine ruhige und zugleich würdige Atmosphäre für die Andacht schaffen.
Kirchenportal1874
Der Haupteingang der Kathedrale, geschmückt mit detailreichen steinernen Ausarbeitungen, die typisch für den neugotischen Stil sind – und die Besucher in den sakralen Raum willkommen heißen.
Fürstliche Krypta
Die neben der Kathedrale gelegene Krypta birgt die Überreste zahlreicher Mitglieder des Hauses Liechtenstein und ist jährlich am Allerheiligentag für die Öffentlichkeit zugänglich.
Kontakt
Telefon: 232 36 16