Vaduzer Kathedrale

Vaduzer Kathedrale

Schaan

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Die Vaduzer Kathedrale, offiziell als St.-Florin-Kathedrale bekannt, ist eine neogotische Kirche in Vaduz, der Hauptstadt Liechtensteins. Sie wurde 1874 vom Architekten Friedrich von Schmidt auf dem Gelände älterer mittelalterlicher Fundamentreste errichtet und war zunächst eine Pfarrkirche, bevor sie 1997 von Papst Johannes Paul II. zum Kathedralrang erhoben wurde. Die Kathedrale ist dem heiligen Florin von Remüs gewidmet, einem Heiligen aus dem 9. Jahrhundert aus dem Vinschgau. Sie ist nicht nur ein religiöses Zentrum, sondern auch Veranstaltungsort für nationale und königliche Zeremonien, darunter Hochzeiten der fürstlichen Familie. Direkt neben der Kathedrale liegt die Fürstengruft, die Begräbnisstätte vieler Mitglieder des Hauses Liechtenstein, die jährlich am Allerseelentag für die Öffentlichkeit geöffnet ist. Die markante neogotische Architektur der Kathedrale, kombiniert mit ihrer kulturellen und historischen Bedeutung, macht sie zu einem einzigartigen Symbol des religiösen Erbes und der nationalen Identität Liechtensteins.

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Tipp: Besucher sollten erwägen, an einer der geplanten Messen oder besonderen Gottesdiensten der Kathedrale teilzunehmen, die über die Woche hinweg regelmäßig stattfinden. Die Fürstengruft ist am Allerseelentag (1. November) für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen besonderen Einblick in die Geschichte der königlichen Familie des Landes. Eine vorherige Ticketbuchung ist für reguläre Besuche nicht erforderlich, dennoch lohnt sich ein Blick auf die offizielle Website, um mögliche Sonderveranstaltungen oder Terminänderungen zu prüfen. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag sorgt oft für eine ruhigere Atmosphäre zum Innehalten und für Fotografie.

Interessante Fakten

  • Die Kathedrale wurde von Friedrich von Schmidt entworfen, einem renommierten Architekten des neogotischen Stils.
  • Die Fürstengruft neben der Kathedrale ist für die Öffentlichkeit nur einmal im Jahr am Allerseelentag geöffnet.
  • Die Kathedrale wurde am 12. Dezember 1997 bei einer Zeremonie von Papst Johannes Paul II. in den Rang erhoben.
  • Prinzessin Marie Caroline, Enkelin von Fürst Hans Adam, wurde im August 2025 in der Vaduzer Kathedrale getraut.

Geschichte

1874

Die Vaduzer Kathedrale wurde 1874 von Friedrich von Schmidt auf mittelalterlichen Fundamenten erbaut und diente ursprünglich als Pfarrkirche.

1997

1997 wurde sie zum Kathedralrang erhoben, als das Erzbistum Vaduz von Papst Johannes Paul II.

gegründet wurde, wodurch es sich von der Schweizer Diözese Chur trennte.

Seitdem ist sie die zentrale Kirche Liechtensteins und beherbergt nationale sowie königliche Zeremonien.

Die angrenzende Fürstengruft bewahrt die sterblichen Überreste bedeutender Mitglieder der liechtensteinischen Fürstenfamilie und unterstreicht damit die Bedeutung der Kathedrale für die Geschichte und Identität des Fürstentums.

Ortsführer

1
Langhaus und Chor1874
Friedrich von Schmidt

Der zentrale Teil der Kathedrale mit neogotischen architektonischen Elementen, den Fenstern mit Bleiverglasung und dem Chorbereich, in dem die liturgische Musik aufgeführt wird.

2
Kirchenportal1874
Friedrich von Schmidt

Der Haupteingang der Kathedrale, verziert mit detaillierten Steinmetzarbeiten und symbolischen religiösen Motiven, die den neogotischen Stil widerspiegeln.

3
Fürstengruft

Neben der Kathedrale gelegen, ist diese Gruft die Begräbnisstätte für viele Mitglieder des Hauses Liechtenstein, darunter Fürst Franz Joseph II. und Prinzessin Georgina. Sie ist jährlich am Allerseelentag für die Öffentlichkeit geöffnet.

Kontakt

Telefon: 232 36 16