
Plankner Dorfrkirche
Planken
Die Plankner Dorfrkirche, auch als St.-Josef-Kapelle bekannt, ist ein bedeutender Ort der Andacht in der Gemeinde Planken, Liechtenstein. Ursprünglich 1761 erbaut, zeichnet sich die Kapelle durch einen architektonischen Stil aus, der dem 18. Jahrhundert zugeordnet wird, und dient der lokalen Pfarrei von Schaan. 1861 wurde ein Turm ergänzt, in dem eine Glocke aus dem Jahr 1724 hängt – ein Hinweis auf ihre historische Bedeutung. 1929 trug Fürst Franz I. mit der Stiftung von drei barock-revivalen Altären zur Kapelle bei und steigerte so den künstlerischen und kulturellen Wert des Innenraums. 1955 erfolgte eine Umgestaltung der Kirche unter der Leitung des Architekten Felix Schmid aus Rapperswil, die eine Verbindung aus Erhaltung historischer Substanz und moderner Restaurierung widerspiegelt. Eingebettet an der westlichen Hangseite des Gebirgszugs Drei Schwestern liegt die Kirche inmitten der für die Region typischen, beeindruckenden Alpenlandschaft. Ihre bescheidene Größe und ihre bewegte Geschichte machen die Kirche zu einem einzigartigen spirituellen und kulturellen Wahrzeichen für Besucher, die sich für Liechtensteins ländliches Erbe und sakrale Kunst interessieren.
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Tipp: Besucher sollten in den wärmeren Monaten einen Besuch in Betracht ziehen, wenn die Umgebung der Alpen am besten zugänglich und besonders malerisch ist. Auch wenn es sich um einen kleinen Ort handelt, lohnt sich ein Blick in die Fahrpläne der Pfarrei, um Möglichkeiten für Gottesdienste oder besondere Veranstaltungen zu finden. Es gibt keine speziellen Ticketanforderungen, dennoch wird angemessene, respektvolle Kleidung empfohlen. Da Planken eine kleine Gemeinde ist, ist es ratsam, die Anreise im Voraus zu planen – insbesondere, wenn man mit öffentlichen Verkehrsmitteln kommt. Nahegelegene Wanderwege runden den Besuch angenehm ab und laden dazu ein, die Naturidylle der Gegend zu erkunden.
Interessante Fakten
- •Die Glocke im Turm der Kapelle stammt aus dem Jahr 1724 und ist damit älter als die Kapelle selbst.
- •Fürst Franz I. stiftete 1929 die drei barock-revivalen Altäre der Kapelle und fügte damit einen bedeutenden künstlerischen Wert hinzu.
- •Die Kapelle wurde 1955 von Felix Schmid, einem Architekten aus Rapperswil, umgestaltet.
- •Planken ist die am wenigsten bevölkerte Gemeinde in Liechtenstein: Mit 473 Einwohnern ist die Kirche ein zentrales Wahrzeichen der Gemeinschaft.
Geschichte
Die Plankner Dorfrkirche wurde ursprünglich 1761 an der westlichen Hangseite der Drei Schwestern-Berge erbaut.
1861 wurde dem Kapellengebäude ein Turm hinzugefügt, der eine Glocke aus dem Jahr 1724 enthält – ein Indiz dafür, dass es in der Gegend bereits religiöses Leben gab, bevor die Kapelle errichtet wurde.
Das Innere der Kapelle wurde 1929 aufgewertet, als Fürst Franz I.
drei barock-revivalen Altäre stiftete und damit den Einfluss barocker Kunst in Liechtenstein sichtbar machte.
1955 erhielt die Kirche eine Neugestaltung, die von dem Architekten Felix Schmid geleitet wurde – mit einer Mischung aus Bewahrung und modernen Anpassungen.
Über die gesamte Zeit hinweg ist die Kapelle ein wichtiges religiöses und kulturelles Zentrum für die Gemeinde Planken und die umliegenden Gebiete geblieben.
Ortsführer
St.-Josef-Kapelle: Hauptsaal1929
Der Hauptsaal der Kapelle zeigt drei barock-revivalen Altäre, die Fürst Franz I. 1929 stiftete. Sie zeichnen sich durch kunstvolle Details und religiöse Kunst aus, die typisch für die Zeit ist.
Kapellenturm und Glocke1861
Der 1861 ergänzte Kapellenturm beherbergt eine historische Glocke, die 1724 gegossen wurde. Sie zählt zu den ältesten Stücken in der Kirche und steht sinnbildlich für die lang bestehende religiöse Tradition der Region.