
Drei Schwestern
Planken
Drei Schwestern, auf Deutsch „Die Drei Schwestern“, ist ein markantes Bergmassiv an der Grenze zwischen Österreich und Liechtenstein. Es bildet eine natürliche Trennlinie zwischen beiden Ländern. Es gehört zum Rätikon-Gebirge in den Westlichen Zentralalpen. Die Kette besteht aus drei Gipfeln: der Großen Schwester (2.053 Meter), der Mittleren Schwester (2.048 Meter) und der Kleinen Schwester (2.034 Meter). Die Gipfel verlaufen von Nord nach Süd; im Westen liegt das Rheintal der Alpen, im Osten das Saminatal. Die Region ist für ihre gut ausgebauten Wanderwege und Kletterrouten bekannt und bietet Schwierigkeitsgrade bis zum UIAA-Niveau VI an der Nordwand der Mittleren Schwester. Der Grat der Drei Schwestern führt weiter südlich zu weiteren bemerkenswerten Gipfeln wie dem Garsellakopf und dem Kuhgrat, der vollständig in Liechtenstein liegt. Die Erreichbarkeit über ein ausgebautes Straßennetz und zahlreiche Wege macht das Gebiet zu einem beliebten Ziel für Outdoor-Fans. Die Vorarlberg-Seite des Berges wurde 1976 als geschützte Landschaft ausgewiesen, was die Bedeutung für die Umwelt unterstreicht. Die erste dokumentierte Besteigung geht auf den 10. Juni 1870 zurück – durch John Sholto Douglass und einen lokalen Jäger – und zeigt, wie lange schon Kletterer und Abenteurer von dem Berg angezogen werden.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch der Drei Schwestern sind die Sommermonate, wenn das Wetter für Wanderungen und Klettertouren günstig ist. Besucher sollten sich auf wechselnde Kletterschwierigkeiten einstellen und bei anspruchsvollen Routen geführte Touren in Betracht ziehen. Vor der Reise empfiehlt es sich, Wettervorhersagen und den Zustand der Wege zu prüfen. Der Kauf von Karten und Führern im Voraus kann das Erlebnis verbessern. Für Gruppentouren oder geführte Klettertouren können Rabatte verfügbar sein. In der Hauptsaison sind frühe Reservierungen für geführte Klettertouren empfehlenswert, um die Verfügbarkeit zu sichern.
Interessante Fakten
- •Die drei Gipfel der Drei Schwestern markieren die Grenze zwischen Feldkirch in Österreich und Liechtenstein.
- •Der höchste Gipfel, die Große Schwester, erreicht 2.053 Meter über dem Meeresspiegel.
- •An der Nordwand der Mittleren Schwester gibt es Kletterrouten mit einem UIAA-Schwierigkeitsgrad von VI – das deutet auf sehr anspruchsvolle Klettereien hin.
- •Das Gebiet steht seit 1976 unter Landschaftsschutz, was seinen ökologischen Wert hervorhebt.
- •Die erste dokumentierte Besteigung wurde 1870 von John Sholto Douglass und dem lokalen Jäger Wieser durchgeführt.
Geschichte
Die Bergkette der Drei Schwestern dient seit langem als natürliche Grenze zwischen Österreich und Liechtenstein.
Die erste dokumentierte Besteigung erfolgte am 10.
Juni 1870 durch John Sholto Douglass, begleitet von einem lokalen Jäger namens Wieser.
Im Laufe der Jahre entwickelte sich das Gebiet zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Kletterer; dabei entstand ein weit verzweigtes Wegenetz.
1976 erhielt die Vorarlberg-Region der Drei Schwestern den Status eines geschützten Landschaftsgebiets, um ihre natürliche Schönheit und ökologische Bedeutung zu bewahren.
Ortsführer
Gipfel der Großen Schwester
Der höchste der drei Gipfel bei 2.053 Metern bietet einen weiten Blick auf das Rheintal der Alpen und die umliegenden Bergketten. Der Gipfel ist über Wanderwege und mittelschwere Kletterrouten erreichbar.
Nordwand der Mittleren Schwester
Bekannt für anspruchsvolle Kletterrouten mit Schwierigkeitsgraden bis zum UIAA-Niveau VI: Diese Nordwand zieht erfahrene Kletterer an, die technische Anstiege suchen.
Wanderwege-Netz
Ein umfangreiches System gut gepflegter Wege ermöglicht es Wanderern, den Grat zu erkunden und sich mit nahegelegenen Gipfeln wie Garsellakopf und Kuhgrat zu verbinden.