Pigeon Island National Park

Pigeon Island National Park

Gros Islet

80/10090 min

Der Pigeon Island National Park liegt in Gros Islet, Saint Lucia, und ist eine 44 Hektar große historische Insel, die über einen Damm mit dem Festland verbunden ist. Auf der Insel ragen zwei markante Gipfel hervor. Einst war sie ein strategischer britischer Stützpunkt mit Fort Rodney und weiteren Befestigungen, die dazu genutzt wurden, die französische Schifffahrt von dem nahegelegenen Martinique aus zu beobachten. Der Park bewahrt Überreste der britischen Militärarchitektur aus dem 18. und 19. Jahrhundert – darunter Baracken und die Quartiere der Offiziere. Außerdem ist die Insel archäologisch bedeutend: Funde mit Arawak- und Carib-Artefakten, die auf etwa 1000 n. Chr. datieren, zeugen von früher Besiedlung. Während des Zweiten Weltkriegs spielte die Insel eine Rolle als Kommunikationsstation der US Navy. Heute ist sie ein geschützter Nationalpark, der vom Saint Lucia National Trust verwaltet wird, und das wichtigste Veranstaltungsareal für das alljährliche Saint Lucia Jazz Festival. Besucher können historische Ruinen entdecken, vom Signal Hill aus die Aussicht genießen und kulturelle Events in einer üppigen Naturlandschaft erleben.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Pigeon Island National Park ist die Trockenzeit, normalerweise von Dezember bis Mai. Dann ist das Wetter ideal zum Wandern und für Outdoor-Events. Während des Saint Lucia Jazz Festival wird empfohlen, Tickets oder Pässe im Voraus zu kaufen, damit der Einlass gesichert ist. Der Park bietet Ermäßigungen für Senioren und Kinder. Bringen Sie Sonnen- und Hitzeschutz mit, tragen Sie bequeme Schuhe für die Erkundung der Ruinen und Wege und prüfen Sie die Öffnungszeiten auf der offiziellen Website des Saint Lucia National Trust.

Interessante Fakten

  • Pigeon Island war 1972 künstlich über einen Damm mit dem Festland von Saint Lucia verbunden – gebaut aus Erdmaterial, das für die Rodney Bay Marina ausgegraben wurde.
  • Admiral George Rodney nutzte die Insel im späten 18. Jahrhundert als Aussichtspunkt, um die französischen Seestreitkräfte von Martinique aus auszuspionieren.
  • Die Insel war im 16. Jahrhundert eine Basis für den französischen Piraten François le Clerc.
  • Während des Zweiten Weltkriegs betrieb die US Navy auf der Insel eine Kommunikationsstation und patrouillierte im Karibischen Meer auf der Suche nach deutschen U-Booten.
  • Auf der Insel findet das jährliche Saint Lucia Jazz Festival statt – eines der bedeutendsten Musik-Events in der Karibik.

Geschichte

1000

Pigeon Island war ursprünglich um 1000 n.

Chr.

von den Arawak- und Carib-Völkern bewohnt.

Im 16.

Jahrhundert nutzte der französische Pirat François le Clerc die Insel als Basis.

1779

Die Briten übernahmen die Kontrolle zwischen 1779 und 1782.

Admiral George Rodney ließ Fort Rodney errichten und Bäume roden, um einen strategisch günstigen Blick auf die französischen Kräfte zu gewinnen.

Die Insel wurde im 19.

Jahrhundert weiterhin militärisch genutzt – unter anderem für Baracken und Artillerieanlagen.

Im 20.

Jahrhundert diente sie während des Zweiten Weltkriegs der US Navy als Kommunikationsstation.

1971

1971 wurde die Insel per künstlichem Damm mit dem Festland verbunden, und 1979 erhielt sie den Status eines Nationalparks.

1992

Später wurde sie 1992 unter dem Saint Lucia National Trust zu einem Nationaldenkmal.

Ortsführer

1
Fort Rodney1779-1782
Admiral George Rodney

Eine britische Festung aus dem 18. Jahrhundert, die von Admiral George Rodney erbaut wurde. Sie bietet Panoramablicke über das Karibische Meer und auf die französische Marinebasis auf Martinique. Sie war ein strategischer militärischer Beobachtungsposten während der Schlacht der Heiligen im Jahr 1782.

2
Signal Hill

Der höchste Gipfel auf Pigeon Island. Historisch wurde er als Aussichtspunkt genutzt, um feindliche Schiffe zu beobachten. Heute genießen Besucher von hier aus atemberaubende Ausblicke auf das umliegende Meer und die Küste.

3
Officer's Quarters and Barracks1808

Militärgebäude, die im frühen 19. Jahrhundert errichtet wurden – einschließlich Wohnquartieren für Offiziere, Baracken, Küchen und einer Officer's Mess. Sie spiegeln die Rolle der Insel als britische Militärbasis wider.

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