
Morne Fortune
Castries
Morne Fortune ist ein markanter Hügel südlich von Castries auf Saint Lucia. Er ist bekannt für seine reiche koloniale Militärgeschichte und die Panoramablicke auf die Hauptstadt. Ursprünglich hieß er Morne Dubuc und wurde 1765 in Morne Fortuné umbenannt, als die Franzosen dort ihr militärisches Hauptquartier einrichteten und die Citadelle du Morne Fortuné errichten ließen, die 1784 fertiggestellt wurde. In der zweiten Hälfte des 18. und im frühen 19. Jahrhundert wechselte der Ort mehrfach zwischen französischer und britischer Kontrolle, was seine strategische Bedeutung widerspiegelt. Fort Charlotte, das 1794 nach Queen Charlotte benannt wurde, ist Teil des Ensembles und wurde bis zur Aufgabe 1905 von verschiedenen militärischen Einheiten besetzt. Heute sind Reste der ursprünglichen Befestigungen und der Militärgebäude als historisches Areal erhalten, das vom Saint Lucia National Trust verwaltet wird. Der Hügel beherbergt außerdem Bildungseinrichtungen wie den Saint Lucian Campus der University of the West Indies und das Sir Arthur Lewis Community College. Besucher können vom Gelände aus einen tollen Blick auf Castries genießen – darunter Government House, der offizielle Wohnsitz des Governor-General von Saint Lucia, der auf der nördlichen Seite von Morne Fortune liegt.
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Tipp: Für das beste Erlebnis besuchen Sie Morne Fortune tagsüber, damit Sie die Panoramablicke auf Castries und die erhaltenen historischen Befestigungsanlagen in vollen Zügen genießen können. Planen Sie am besten vorab die Öffnungszeiten ein, da das Gelände auch Bildungseinrichtungen umfasst und als historischer Ort vom Saint Lucia National Trust betreut wird. Ein Ticketkauf oder die Organisation einer geführten Tour im Voraus kann Ihren Besuch noch besser machen. Achten Sie außerdem auf mögliche Rabatte oder Gruppenpreise – besonders für Studierende oder Seniorinnen und Senioren.
Interessante Fakten
- •Morne Fortune hieß ursprünglich Morne Dubuc, bevor es 1765 umbenannt wurde.
- •Die Citadelle du Morne Fortuné wurde 1784 von den Franzosen fertiggestellt.
- •Der Ort wechselte im späten 18. Jahrhundert mehrfach zwischen französischer und britischer Kontrolle.
- •Fort Charlotte wurde 1794 von Prince Edward, Duke of Kent and Strathearn, zu Ehren von Queen Charlotte benannt.
- •Ein Denkmal für das 27. (Inniskilling) Regiment of Foot erinnert an eine entscheidende Schlacht bei Morne Fortune.
- •Die Festung wurde 1905 aufgegeben und ist heute ein eingetragenes historisches Areal, das vom Saint Lucia National Trust verwaltet wird.
- •Government House, der offizielle Wohnsitz des Governor-General von Saint Lucia, liegt auf der nördlichen Seite von Morne Fortune.
Geschichte
Der Hügel war ursprünglich als Morne Dubuc bekannt und wurde 1765 in Morne Fortuné umbenannt, als die Franzosen ihr militärisches Hauptquartier dorthin verlegten.
Die Festung Citadelle du Morne Fortuné wurde 1784 fertiggestellt.
Der Ort wurde zwischen französischen und britischen Truppen mehrfach umkämpft – von 1794 bis 1803 –, bis die Briten die Kontrolle schließlich sicherten, die bis zur Unabhängigkeit von Saint Lucia im Jahr 1979 bestand.
Fort Charlotte wurde 1794 von Prince Edward, Duke of Kent and Strathearn, zu Ehren von Queen Charlotte benannt.
Die Festung war bis zu ihrer Aufgabe im Jahr 1905 von militärischen Einheiten besetzt, danach ging das Gelände in eine Nutzung für Bildung und Wohnen über.
Ortsführer
Citadelle du Morne Fortuné1784
Die ursprüngliche französische Befestigungsanlage, die 1784 fertiggestellt wurde und in der kolonialen Militärgeschichte von Saint Lucia eine entscheidende Rolle spielte. Besucher können die noch erhaltenen Festungsmauern erkunden und mehr über die hier ausgetragenen Kämpfe erfahren.
Fort Charlotte1794
Das 1794 zu Ehren von Queen Charlotte benannte Fort wurde bis zu seiner Aufgabe 1905 von verschiedenen militärischen Einheiten besetzt – darunter das 1st West India Regiment und die Royal Artillery.
Government House
Der offizielle Wohnsitz des Governor-General von Saint Lucia liegt auf der nördlichen Seite von Morne Fortune und bietet schöne Ausblicke auf Castries sowie die umliegende Region.