Pha That Luang

Pha That Luang

Viangchan

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Pha That Luang, was „Große Stupa“ bedeutet, ist ein mit Gold überzogenes buddhistisches Monument in Vientiane, der Hauptstadt von Laos. Ursprünglich im 3. Jahrhundert v. Chr. von buddhistischen Missionaren aus dem Maurya-Reich gegründet, beherbergt es eine heilige Reliquie, von der man glaubt, dass sie das Brustbein des Buddha ist. Im 16. Jahrhundert ließ König Setthathirat die Errichtung an ihrem heutigen Standort veranlassen, als er die Hauptstadt nach Vientiane verlegte. Die Stupa ist eine beeindruckende, pyramidenförmige Anlage mit einer Höhe von 45 Metern, umgeben von 30 kleineren Stupas, und gilt als das wichtigste nationale Denkmal von Laos. Im Laufe der Geschichte wurde sie mehrfach zerstört, unter anderem durch die Thai-Invasion im Jahr 1828, und mehrfach restauriert, darunter eine bedeutende Rekonstruktion durch die Franzosen in den 1930er-Jahren, die sich auf detaillierte Zeichnungen aus dem 19. Jahrhundert stützte. Das gesamte Areal ist von Mauern eingefasst, die laotische und Khmer-Skulpturen zeigen, darunter eine Darstellung von König Jayavarman VII, was die reiche Kulturgeschichte der Region widerspiegelt. Heute ist Pha That Luang weiterhin ein bedeutendes Symbol der laotischen Identität und ein zentraler Anlaufpunkt für religiöse und kulturelle Feste.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch von Pha That Luang ist während des That-Luang-Festivals, das jährlich im November stattfindet. Dann steht die Stupa im Mittelpunkt lebhafter religiöser Zeremonien und kultureller Veranstaltungen. Besucher werden gebeten, während der Festivalzeit wegen der hohen Besucherzahl im Voraus Tickets zu kaufen. Das Gelände ist nur zu Fuß zugänglich, daher sind bequeme Schuhe empfehlenswert. Da es sich um einen heiligen Ort handelt, ist angemessene, eher schlichte Kleidung erforderlich. Für Schüler, Studierende und Gruppen können unter Umständen Ermäßigungen verfügbar sein. Ein früher Besuch am Morgen sorgt für kühlere Temperaturen und weniger Andrang – ideal für Fotos und zum Innehalten.

Interessante Fakten

  • Die Stupa ist mit Goldblatt bedeckt, das historisch etwa tausend Pfund gewogen haben soll.
  • Pha That Luang gilt als nationales Symbol von Laos und erscheint auf dem offiziellen Siegel des Landes.
  • Die umgebenden Mauern zeigen Skulpturen aus sowohl laotischer als auch Khmer-Kultur, darunter eine Statue von König Jayavarman VII aus dem Khmer-Reich.
  • 1641 wurde die Anlage von Gerrit van Wuysthoff, einem niederländischen Gesandten, besucht und beschrieben – ein Hinweis auf ihre historische internationale Bedeutung.

Geschichte

Die Ursprünge von Pha That Luang reichen bis ins 3.

Jahrhundert v.

Chr.

zurück, als buddhistische Missionare aus dem Maurya-Reich eine heilige Reliquie des Buddha nach Laos brachten.

1566

1566 ließ König Setthathirat den Bau der Stupa in Vientiane in Auftrag geben, nachdem er die Hauptstadt von Luang Prabang verlegt hatte.

1641

Das Monument wurde 1641 von einem niederländischen Gesandten als eine gewaltige, mit Gold überzogene Pyramide beschrieben.

1828

Über die Jahrhunderte wurde es immer wieder von benachbarten Mächten geplündert und schließlich bei der Thai-Invasion im Jahr 1828 zerstört.

1900

Die Restaurierungsarbeiten begannen 1900 durch die Franzosen; die erfolgreiche Rekonstruktion wurde in den 1930er-Jahren abgeschlossen – basierend auf architektonischen Zeichnungen von 1867 durch Louis Delaporte.

Ortsführer

1
Hauptstupa16. Jahrhundert (heutige Gestalt)
In Auftrag gegeben von König Setthathirat; rekonstruiert vom französischen Architekten Louis Delaporte in den 1930er-Jahren

Die zentrale goldene Stupa ist 45 Meter hoch und der Mittelpunkt des gesamten Komplexes. Sie ist als mehrstufige Pyramide gestaltet, mit einem quadratischen Sockel von etwa 69 Metern pro Seite – ein Symbol für die buddhistische Kosmologie und die laotische nationale Identität.

2
Umfassungsmauern und SkulpturenVerschiedene Epochen, einschließlich der ursprünglichen und der Restaurierungsphasen

Der gesamte Komplex ist von Mauern umgeben, die an jeder Seite etwa 85 Meter lang sind. Sie sind mit kunstvollen laotischen und Khmer-Skulpturen verziert, darunter eine Darstellung von König Jayavarman VII – und spiegeln damit die kulturellen Einflüsse in der Region wider.