Nam Et-Phou Louey National Protected Area

Houaphan

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Das Nam Et-Phou Louey National Protected Area erstreckt sich über mehr als 4.100 Quadratkilometer über drei Provinzen im Norden von Laos, einschließlich Houaphan. Der Park wurde 2019 als Nationalpark eingerichtet und bietet bergiges Gelände mit Höhenlagen von 400 bis 2.257 Metern. Der Park ist nach dem Nam-Ét-Fluss und dem Phou-Louey-Berg benannt – Letzterer bedeutet „Forever Mountain“ (Ewigkeitsberg). Er beherbergt vielfältige Ökosysteme wie Trockenwälder mit immergrünen Arten sowie halbimmergrüne Wälder, die eine große Vielfalt an Pflanzen- und Tierarten unterstützen. Zu den ehemals gefährdeten Arten zählten einst Tiger und Leoparden, die jedoch inzwischen lokal ausgestorben sind. Der Park wird von mehreren ethnischen Gruppen bewohnt, darunter Tai Dam, Khmu und Hmong. Besucher können den Park über organisierte Öko-Tourismus-Touren erkunden – darunter die preisgekrönte Nam-Nern-Nachtsafari sowie mehrtägige Trekkingabenteuer wie The Nests und die Cloud Forest Climb. Diese Touren bieten die Möglichkeit, Wildtiere zu beobachten, Heilpflanzen zu entdecken und die natürliche Schönheit der Region zu erleben – und gleichzeitig Naturschutzmaßnahmen zu unterstützen.

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Tipp: Die beste Zeit, um Nam Et-Phou Louey zu besuchen, ist während der Trockenzeit von November bis April – dann ist das Trekking leichter und die Sicht auf Wildtiere besser. Es wird empfohlen, Touren im Voraus über den Hauptsitz des Parks in Viengthong zu buchen, um Plätze bei beliebten Ausflügen wie der Nam-Nern-Nachtsafari zu sichern. Besucher sollten sich auf eine einfache Unterkunft einstellen und passende Ausrüstung für Wanderungen und Outdoor-Aktivitäten mitbringen. Je nach Umfang können Rabatte für Gruppenbuchungen oder längere Touren verfügbar sein. Respekt gegenüber den lokalen Gemeinschaften und den Regeln des Parks ist entscheidend, um das natürliche und kulturelle Erbe der Region zu bewahren.

Interessante Fakten

  • Die Tour „Nam Nern Night Safari“ gewann 2013 und 2014 den World Responsible Tourism Award.
  • Nam Et-Phou Louey umfasst Teile von drei Wald-Ökoregionen: Luang Prabang montane rain forests, Northern Indochina subtropical forests und Northern Thailand–Laos moist deciduous forests.
  • Trotz ihres historischen Vorkommens sind Tiger und Leoparden seit 2013 bzw. früher lokal im Park ausgestorben.
  • Der Park ist die Heimat einer vielfältigen Auswahl gefährdeter Arten – darunter Asiatische Elefanten, Sonnenbären und Weißwangengibbons.

Geschichte

2019

Ursprünglich als nationale Schutzfläche ausgewiesen, wurde Nam Et-Phou Louey 2019 offiziell zum Nationalpark erklärt.

000

Das Kerngebiet des Parks von 3.000 Quadratkilometern verbietet den Zugang für Menschen sowie die Entnahme von Wildtieren, um die Biodiversität zu schützen; eine Pufferzone unterstützt das Leben der lokalen Dörfer im Rahmen ihrer Subsistenzwirtschaft.

Im Laufe der Zeit wurden in dem Gebiet bedeutende Naturschutzmaßnahmen durchgeführt, um gefährdete Arten zu schützen und die Wälder trotz menschlicher Aktivitäten zu erhalten.

Der Hauptsitz des Parks und das Besucherzentrum in Viengthong bilden die Basis für Öko-Tourismus und das Management der Schutzmaßnahmen.

Ortsführer

1
Nam Nern Night Safari

Eine 24-stündige Übernachtungs-Bootstour entlang des Nam-Nern-Flusses mit Wildlife-Tracking, Vogelbeobachtung, Spotting bei Nacht, Erkundung von Heilpflanzen und moderatem Wandern. Dieses besondere Erlebnis versetzt Besucher mitten in das nächtliche Ökosystem des Parks.

2
The Nests Trekking Tour

Eine zweitägige oder dreitägige Wanderung, die auch für Familien geeignet ist, mit Übernachtungen in kugelförmigen Körben, die in Bäumen aufgehängt sind. Besucher können Wildtiere von einem Aussichtsturm in der Nähe der Poung-Nyied-Salzlecke beobachten – dort lockt man Tiere an wie den seltenen Sambarhirsch.

3
Cloud Forest Climb Trekking Tour

Eine anspruchsvolle vier- bis fünftägige Trekkingtour bis zum Gipfel von Phou Louey. Unterwegs geht es durch immergrüne Wälder und durch einen der wenigen Cloud Forests der Region. Touristen helfen dabei, die Kamerafallen instand zu halten, die genutzt werden, um schwer zu beobachtende Wildtiere wie Gibbons, Bären und Wildhunde zu verfolgen.