Tapsa-Tempel

Tapsa-Tempel

Jeollabuk-do

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Der Tapsa-Tempel auf dem Mount Mai in Jeollabuk-do, Südkorea, ist für seine außergewöhnliche Sammlung von Steint pagoden bekannt, die der buddhistische Einsiedler Yi Gap Yong über 30 Jahre lang eigenhändig errichtete – beginnend im Jahr 1885. Heute sind es rund 80 dieser Pagoden. Sie wurden sorgfältig ohne Mörtel mithilfe einer besonderen Technik gebaut, die sich an den acht fortschreitenden Positionen von Zhuge Liang orientiert. So entstehen kegelartige Türme, deren flache Steine in einer yin- und yang-Ordnung angeordnet sind. Zum Tempelkomplex gehören mehrere bedeutende Bauten wie die Haupthalle für die Verehrung (Daeungjeon), Hallen, die den Berggöttern und Riten gewidmet sind, ein Glockenpavillon sowie eine Statue des Maitreya-Buddha. Die Umgebung von Tapsa wird oft als sonderbar beschrieben, weil die Pagoden aufgrund ihrer ungewöhnlichen Erscheinung stark von den traditionellen Steint pagoden aus der Silla-Zeit abweichen. Der Tempel selbst wurde erst Jahre eingerichtet, nachdem Yi Gap Yong mit seiner Arbeit begonnen hatte – später wurde er zu einem ordinierten Mönch. Besucher zieht es nach Tapsa nicht nur wegen der spirituellen Bedeutung, sondern auch wegen der künstlerischen und architektonischen Einzigartigkeit innerhalb des Maisan Provincial Park.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch des Tapsa-Tempels sind die Monate im Frühling und im Herbst, wenn das Wetter mild ist und die Natur in der Umgebung besonders lebendig wirkt. Besucher sollten bequeme Wanderschuhe tragen, da der Tempel auf dem Mount Mai liegt und etwas Aufstieg bzw. Wanderstrecken beinhaltet. Wenn möglich, empfiehlt es sich, Tickets zu kaufen oder Besuche über offizielle Stellen zu organisieren, um Warteschlangen zu vermeiden. Für Gruppen, Schüler/Studenten oder Senioren sind unter Umständen Ermäßigungen verfügbar. Wenn Sie früh am Tag ankommen, helfen Sie dabei, Menschenmengen zu vermeiden und ein deutlich ruhigeres Erlebnis zu haben.

Interessante Fakten

  • Yi Gap Yong errichtete alle Pagoden eigenhändig über 30 Jahre hinweg – ohne Mörtel oder mechanische Hilfsmittel.
  • Die Steint pagoden greifen in ihrer Bauweise die acht fortschreitenden Positionen von Zhuge Liang auf.
  • Einige Pagoden erreichen eine Höhe von bis zu 9 Metern (30 Fuß).
  • Anders als bei traditionellen Steint pagoden aus der Silla-Zeit werden hier ungeschnittene Natursteine verwendet, die in einer kegelartigen Pyramidenform angeordnet sind.
  • Am Fuß des Tempelkomplexes steht eine weiße Statue von Yi Gap Yong, der einen hölzernen Spazierstock hält.

Geschichte

1885

Die Ursprünge des Tapsa-Tempels reichen bis ins Jahr 1885 zurück: Der buddhistische Einsiedler Yi Gap Yong begann damals auf dem Mount Mai damit, Steint pagoden ohne Mörtel zu errichten – inspiriert von traditionellen chinesischen militärischen Formationen.

120

Über mehr als 30 Jahre baute er rund 120 Pagoden, von denen viele Höhen von bis zu 9 Metern erreichten.

Die Steine holte er aus ganz Korea, um sie mit den spirituellen Energien in Einklang zu bringen.

Der Tempelkomplex entstand später, während Yi Gap Yong inzwischen zum ordinierten Mönch geworden war.

Im Laufe der Zeit ist der Ort zu einer bedeutenden buddhistischen Stätte und zu einem einzigartigen kulturellen Wahrzeichen innerhalb des Maisan Provincial Park geworden.

Ortsführer

1
Ohbangtap (Pagode der fünf Richtungen)
Yi Gap Yong

Eine der bedeutenden Steint pagoden, die die fünf Himmelsrichtungen symbolisiert, und die die besondere kegelartige Stapeltechnik ohne Mörtel zeigt.

2
Daeungjeon (Haupthalle)

Die Haupthalle für die Verehrung des Tapsa-Tempels, in der buddhistische Rituale und Zeremonien stattfinden.

3
Sansingak (Halle für die Berggötter)

Eine Halle, die den Berggöttern gewidmet ist – ein Spiegel der Verbindung bzw. des Synkretismus von koreanischem Schamanismus und Buddhismus.

4
Mirukbul (Statue des Maitreya-Buddha)

Eine Statue, die den zukünftigen Buddha darstellt und innerhalb des Tempelkomplexes Hoffnung und Erleuchtung symbolisiert.

Kontakt

Telefon: 010-4335-7807