Nationalmuseum Gimhae

Nationalmuseum Gimhae

Gyeongsangnam-do

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Das Nationalmuseum Gimhae in Gimhae, Provinz Süd-Gyeongsang in Südkorea, widmet sich der Bewahrung und Darstellung der Kulturdenkmäler der alten Gaya-Konföderation. Das Museum wurde am 29. Juli 1998 eröffnet und liegt einzigartig in der Nähe von Gujibong, einem Ort, der mit dem Gründungsmythos von Gaya verbunden ist, und verleiht ihm dadurch eine besondere Symbolkraft. Das von dem Architekten Jang Se-yang entworfene Hauptgebäude verwendet schwarze Ziegel, die Eisen und Holzkohle symbolisieren, und stellt Gaya als das „Eisenreich“ dar. Die Ausstellungen des Museums konzentrieren sich auf archäologische Relikte aus der Zeit von Gaya – darunter Funde aus der Vorgeschichte im Einzugsgebiet des Nakdong-Flusses sowie Gegenstände, die aus verschiedenen Gaya-Staaten ausgegraben wurden, wie Geumgwan Gaya, Ara Gaya, Sogaya und Daegaya. Die Sammlung umfasst Werkzeuge zum Jagen, Fischen und Bauern, Bronzes902xter sowie Schmuck, aber auch kriegsbezogene Objekte und antike Inschriften. Die Außenanlage präsentiert Dolmen und Steinkammertpl? (Steinkistengräber?) – also Steinkisten- bzw. Steinsarggräber –, die von lokalen Fundorten ausgegraben wurden. Zusätzlich beherbergt das Museum ein Bildungszentrum namens Gayanuri, ebenfalls entworfen von dem Architekten Gong Soon-gu. Es ergänzt das Hauptgebäude durch einen geometrischen und harmonischen Architekturstil. Zu den Einrichtungen gehören ein Auditorium, Seminarräume, eine Bibliothek, ein Souvenirshop sowie ein Spielbereich für junge Kinder – ideal also für Familien, die einen unkomplizierten und zugleich interessanten Besuch planen. Das Nationalmuseum Gimhae bietet einen umfassenden Einblick in die Kultur von Gaya – dank seines archäologischen Fokus und der Bildungsangebote.

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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Nationalmuseum Gimhae sind die Wochentage, um Menschenmengen zu vermeiden – besonders außerhalb der öffentlichen Feiertage, wenn das Museum geschlossen ist (montags, 1. Januar sowie an den Feiertagen zum Koreanischen Neujahr und Chuseok). Es empfiehlt sich, für die aktuellsten Informationen zu den Ausstellungen die offizielle Website zu prüfen und die Teilnahme an Bildungsprogrammen oder kulturellen Veranstaltungen im Voraus zu reservieren. Familien mit kleinen Kindern profitieren vom eigenen Spielbereich. Je nach Personengruppe können Ermäßigungen beim Eintritt verfügbar sein – bitte erkundigen Sie sich im Voraus.

Interessante Fakten

  • Das Hauptgebäude nutzt schwarze Ziegel, die Eisen und Holzkohle symbolisieren – ein Verweis auf den Ruf von Gaya als „Eisenreich“.
  • Es liegt nahe bei Gujibong, einem Hügel, der mit dem Gründungsmythos der Gaya-Konföderation verbunden ist.
  • Die Außenanlage zeigt prähistorische Dolmen und Steinsarggräber, die aus der Region ausgegraben wurden.
  • Das Bildungszentrum Gayanuri wurde mit einfachen geometrischen Proportionen entworfen, um das Hauptgebäude optisch zu harmonisieren.
  • Das Museum beherbergt Funde aus mehreren Gaya-Staaten, darunter Geumgwan Gaya, Ara Gaya, Sogaya und Daegaya.

Geschichte

Das Nationalmuseum Gimhae wurde am 20.

1997

März 1997 gegründet und am 29.

1998

Juli 1998 offiziell eröffnet – mit dem Ziel, das kulturelle Erbe im Zusammenhang mit der Gaya-Konföderation zu bündeln.

Die Lage in der Nähe von Gujibong, das mit dem Gründungsmythos von Gaya verbunden ist, wurde gewählt, um die symbolische Bedeutung noch stärker hervorzuheben.

Das Hauptgebäude war das letzte Werk des Architekten Jang Se-yang vor seinem Tod.

2006

2006 wurde das Bildungszentrum Gayanuri ergänzt, um das Bildungsangebot auszuweiten und das Hauptgebäude auch architektonisch zu ergänzen.

Im Laufe der Jahre hat das Museum seine Sammlungen und Einrichtungen weiter ausgebaut und ist heute zu einer wichtigen Institution für die archäologische Forschung zu Gaya und die Vermittlung an die Öffentlichkeit geworden.

Ortsführer

1
Ausstellungen im Hauptgebäude1998
Jang Se-yang

Im Hauptgebäude befinden sich die Dauerausstellungen in der 1. und 2. Etage mit prähistorischen Funden sowie Objekten aus der Zeit von Gaya. Im Erdgeschoss werden Werkzeuge gezeigt, die mit Jagen, Fischen, Sammeln und Landwirtschaft im Einzugsgebiet des Nakdong-Flusses zusammenhängen, außerdem Bronzesäbel? sowie Fundstücke aus lokalen Gaya-Staaten. Die zweite Etage konzentriert sich auf Schmuck aus der Zeit von Gaya, landwirtschaftliche Geräte, Inschriften und Kriegsgegenstände.

2
Bildungszentrum Gayanuri2006
Gong Soon-gu

Gayanuri wurde 2006 eröffnet und fungiert als Bildungseinrichtung des Museums. Das Gebäude ist mit einfachen geometrischen Proportionen entworfen, damit es das Hauptgebäude optisch ergänzt. Es bietet Bildungsprogramme, kulturelle Veranstaltungen und Workshops für Besucher jeden Alters.

3
Bereich für die Außen-Ausstellung

Die Außen-Ausstellung zeigt prähistorische Dolmen (megalithische Gräber) sowie Steinsarggräber, die von lokalen archäologischen Fundstätten wie Naedong und Dahori in Changwon City ausgegraben wurden. Diese Exponate geben Einblicke in die Bestattungssitten während der Zeit von Gaya.

Kontakt

Telefon: 055-320-6800