
Daereungwon-Gräberfeld
Gyeongsangbuk-do
Das Daereungwon-Gräberfeld in Gyeongsangbuk-do, Südkorea, ist eine bedeutende archäologische Stätte. Es umfasst eine Sammlung königlicher Grabhügel aus der Silla-Zeit, die weite Teile der Koreanischen Halbinsel von 57 v. Chr. bis 935 n. Chr. beherrschte. Der Komplex bietet große Erdhügelgräber, von denen einige zu den größten ihrer Art in Korea zählen. Sie zeigen die architektonischen und kulturellen Gepflogenheiten dieser Epoche. Besonders hervorzuheben sind die Größe der Gräber und die darin gefundenen Artefakte, die Einblicke in die Bestattungssitten und die soziale Hierarchie der Silla-Zeit geben. Besucher können die gut erhaltenen Grabhügel in einer ruhigen Parkanlage erkunden und so ein tieferes Verständnis für Koreas antike Geschichte und die königliche Tradition gewinnen. Die Anlage ist nicht nur ein wertvolles kulturelles Erbe, sondern auch ein beliebtes Touristenziel mit informativen Ausstellungen und geführten Touren. Die Nähe zu Gyeongju, der alten Hauptstadt des Silla-Königreichs, erhöht die historische Bedeutung und die Erreichbarkeit. Das Daereungwon-Gräberfeld ist ein eindrucksvoller Beleg für das reiche Erbe der koreanischen Zivilisation und zieht bis heute sowohl Wissenschaftler als auch Touristen an.
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Tipp: Die beste Zeit für einen Besuch im Daereungwon-Gräberfeld ist im Frühling und im Herbst, wenn das Wetter mild ist und die umliegende Parklandschaft besonders schön wirkt. Tickets können vor Ort gekauft werden, aber es empfiehlt sich, im Voraus nach eventuellen Zeitplänen für geführte Touren oder Sonderausstellungen zu schauen. Ermäßigungen gibt es möglicherweise für Schüler, Senioren und Gruppen. Bequeme Wanderschuhe sind zu empfehlen, da das Gelände eine große Outdoor-Fläche umfasst. Ein früher Besuch am Morgen hilft, Menschenmengen zu vermeiden und ein ruhigere Atmosphäre zu genießen.
Interessante Fakten
- •Das Daereungwon-Gräberfeld beherbergt einige der größten Erdhügelgräber in Korea.
- •Zu den in den Gräbern gefundenen Artefakten zählen goldene Kronen, Keramik und Waffen – sie veranschaulichen den Reichtum und die Handwerkskunst des Silla-Königreichs.
- •Der Komplex liegt in der Nähe von Gyeongju, der alten Hauptstadt des Silla-Königreichs, die oft als „Museum ohne Wände“ bezeichnet wird.
- •Die Grabhügel sind mit steinernen Grabkammern versehen, die von großen Erdhügeln bedeckt sind – ein charakteristischer Stil der Silla-Architektur.
Geschichte
Das Daereungwon-Gräberfeld geht auf die Zeit des Silla-Königreichs zurück, das von 57 v.
Chr.
bis 935 n.
Chr.
bestand.
Die königlichen Gräber wurden als Ruhestätten für die Könige und den Adel von Silla errichtet und spiegeln die hierarchische Gesellschaft des Königreichs sowie die fortschrittlichen Bestattungspraktiken wider.
Im Laufe der Jahrhunderte wurden die Gräber als wichtige historische Denkmäler erhalten.
Archäologische Ausgrabungen brachten wertvolle Artefakte zutage, die Aufschluss über die Silla-Kultur geben.
Der Ort hat sich zu einem geschützten Areal des kulturellen Erbes und zu einem großen Tourismusziel entwickelt – mit dem Fokus auf den Erhalt von Koreas alter Geschichte.
Ortsführer
Grab der Cheonmachong (Cheonmachong-Tombe)5. Jahrhundert
Eines der bekanntesten Gräber im Komplex: Es wird als „Grab des Himmlischen Pferdes“ bezeichnet, benannt nach der Pferdemalerei, die sich im Inneren befindet. Es enthält eine steinerne Grabkammer mit zahlreichen Artefakten, darunter eine goldene Krone und Pferdegeschirr.
Grab der Hwangnamdaechong (Hwangnamdaechong-Tombe)5.–6. Jahrhundert
Das größte Grab im Komplex, von dem man annimmt, dass es die gemeinsame Grabstätte eines Königs und einer Königin ist. Es weist zwei große Grabhügel nebeneinander auf und hat eine große Anzahl an Artefakten zutage gefördert.